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Protonen-Pumpen-Inhibitoren, auf deutsch: Säureblocker, verkauft als „Magenschutz“

Wenn es nicht so viele Patienten betreffen würde und kein so ernsthaftes Thema (Neben- und Langzeitwirkungen) wäre, müsste man bei dem Wort „Magenschutz“ fragen : heute schon gelacht?.

Um was geht es? Ein Patient hat Sodbrennen, spürt die Magensäure schmerzhaft bis zum Hals. Ihm wird gesagt „Ihre Magensäure fließt in die Speiseröhre zurück.“

Und nachdem der Patient lange genug Rennie oder basische Mineralsalze eingenommen hat, wird ihm ein Säureblocker als Magenschutz verordnet. Seit 2009 bis 20 mg sogar frei erhältlich.

Häufig genug wird Pantoprazol verordnet (2/3 Marktanteil), der Rest teilt sich auf ein Dutzend weiterer Mittel auf, steht in den Nebenwirkungen jedoch Pantoprazol nicht nach.

Was passiert? Der Magen produziert täglich etwa 3 l Magensaft. Die aufgenommene (selten genug vorgekaute) Nahrung wird durch Muskelbewegungen im Magen zerkleinert – sonst geht es einfach „nicht weiter“.

Der Magensaft hat bei einem Erwachsenen (bei Veganern und Vegetarier etwas höher) einen pH Wert zwischen 1,5 und 2,5 – ist also sehr, sehr sauer. Und die Aufgabe des Magensaftes (Salzsäure) besteht im Abtöten von mit der Nahrung aufgenommenen Bakterien und der Aufschlüsselung (Denaturierung) von Nahrungseiweiß.

Wie die Salzsäure im Magen entsteht ist hochspannend, diesen Schlenker in die Biochemie ersparen wir Ihnen, erklären es jedoch bei Interesse gerne genau.

Es entsteht dabei unter anderem auch Bikarbonat (sehr basisch) das direkt in den Magenschleim fließt und so die Magenschleimhaut vor der eigenen Salzsäure schützt. Das ist der wahre Magenschutz!

Aber was ist nun mit dem Patienten, den Sodbrennen plagt? Sodbrennen wird selten, sehr selten durch ein Zuviel an Magensäure verursacht. Es sind andere, meist unbeachtete Sünden wie größere Mengen Nahrung zu hastig gegessen und deshalb auch nicht ausreichend vorgekaut – die versucht nun der Magen durch heftigere Bewegungen mit Magensäure zu durchdringen und zu verkleinern. Dadurch und einen aufgeblähten Darm wird das Zwerchfell nach oben gedrückt – es gibt tatsächlich einen Reflux und seien es nur saure Dämpfe.

Wann werden Säureblocker verordnet?

Bei Sodbrennen, bei Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüren (bei wem entstehen denn die wohl am häufígsten? Bei gestressten Schnellessern.) Auch bei Helicobacter pylori, dann zusammen mit Antibiotika.

UND sie bringen schnelle, spürbare Verbesserung der Beschwerden. Unbestritten.

Wirken sehr gut – und können bei kurzfristigem Einsatz von maximal 4 Wochen in der Regel ohne weitere Nebenwirkungen abgesetzt werden.

Die Wirklichkeit sieht jedoch anders aus. Häufig werden Protonen-Pumpen-Hemmer aus gutem Grund eingesetzt, aber dann wird die Einnahme nicht mehr gestoppt und die Patienten bekommen Folgerezept nach Folgerezept.

Und es wird dann noch gesagt, bei Reflux (Rücklauf) bestehe die Gefahr von Speiseröhrenkrebs. Tatsache ist jedoch, nur 0,29% aller Refluxpatienten entwickeln ein Speiseröhrenkarzinom.

Was sind denn die Hauptrisiken der Säureblocker?

Da ist zunächst die Demenz. Nach einer großangelegten Studie der AOK erkrankten deutlich mehr hochbetagte Mitglieder an Demenz wenn sie davor Säureblocker auf dem Einnahmeplan hatten.

Es entsteht ein schleichender Mineralstoffmangel durch Säureblocker: Magnesium, Calcium und Zink werden erheblich vermindert aufgenommen – gerade wichtig weil viele Säureblocker Patienten ältere Menschen sind. (Und das, ob wohl mit zunehmendem Alter die Säureproduktion im Magen ohnehin nachlässt).

Kalium, Kupfer, Phosphate, Eisen sind in der Aufnahme vermindert.

Weiteres Risiko: viele Mundkeime, die mit dem Speichel in den Magen gelangen, werden normalerweise durch die Magensäure abgetötet. Bei Langzeiteinnahme von Säureblockern und damit dauernd erhöhtem pH Wert im Magen werden sie nicht abgetötet sondern gelangen in den Darm mit der Gefahr von Entzündungen. Es wird im Darm ein günstiges Milieu geschaffen für die Vermehrung von krankmachenden Keimen, auch solchen mit denen gar nicht zu spaßen ist.

Damit der Beitrag nicht zu lang wird vermeiden wir jetzt Begriffe wie den Rebound-Effekt und das Abhängigkeitspotential der Säureblocker.

Was tun? Weg von den Säureblockern?

Schon, aber keinesfalls abrupt. Nicht einfach absetzen!!

Das könnte eine Säureflut auslösen.

Ausschleichen über Wochen, über Monate – je nachdem wie lange Sie die Blocker schon eingenommen haben.

Wir erstellen Ihnen gerne einen Plan dafür.

Und vermeiden Sie Alkohol, Süßes, Frittiertes und Gebackenes, kohlensäurehaltigen Getränke, saure Obstsäfte, Chips und ähnliches.

Wenn Sie das durchziehen und mit uns im Gespräch über Ihre Lebensführung bleiben, dann haben Sie bei Übergewicht (was häufig zu Sodbrennen führt) einen tollen Nebeneffekt: Ihre Waage zeigt Ihnen deutlich gesündere Werte an.

Wir haben einen Plan für Sie – fragen Sie uns einfach.

 

 

 

Colon-Hydro-Therapie während der Fastenzeit

Die Fastenzeit ist die ideale Zeit sich etwas ausgiebiger um die Gesundheit des Darmes und somit die Wurzel der Gesundheit zu kümmern.

Es ist nicht nur damit getan dem Körper über einen gewissen Zeitraum bestimmte Nahrungsmittel, keine festen Nahrungsmittel oder nur Wasser (je nach Fastenart) zuzuführen, sondern das wichtigste außer der Entlastung ist das Lösen und Entfernen von Toxinen, Altlasten und Stoffwechselrückstände aus dem Darm. Speziell beim Fasten sammeln sich Abfallstoffe, Giftstoffe die über die Leber in den Darm gelangen, unverdauliche Zellreste (durch den Verzicht von Nahrung entsorgt der Körper sehr effektiv alte, kranke, entartete Zellen). Dieser ganze „Abfall“ sollte so schnell wie möglich -am besten alle 2 Tage- aus dem Körper ausgeleitet werden. Werden diese Gifte und alte Ablagerungen, die sich in den Darmtaschen befinden nicht gelöst und ausgeleitet, dann kommt es zu einer „Rückvergiftung“ !! Bleiben die Giftstoffe zu lange im Darm und kommen mit der Schleimhaut in Kontakt, oder die Schleimhaut ist durchlässig oder mit einer ungenügenden Schleimschicht ausgestattet, gelangen diese Gifte in den Blutkreislauf. Dies erhöht die Leberbelastung und mit dem Fasten wird eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes erreicht.

Sie verlieren zwar an Gewicht – aber auch an Gesundheit!!

Die Schleimhaut des Dickdarms ist das erste und wichtigste Verteidigungssystem gegen Giftstoffe. Der Dickdarm hat eine Fläche von 120 m2, im Vergleich dazu die Lunge hat eine innere Oberfläche von 80 m2, die Niere 5 m2 und die Haut nur 2,5 m2. Jedoch reinigen und pflegen wir die Haut mit der kleinsten Fläche täglich (meist sogar 2 x) und es wird viel Geld und Zeit investiert für Cremes, Kosmetik, Enthaarung, Bräune um die Haut gesund, glatt und attraktiv zu halten.

Jedoch sollten wir mindestens die gleiche Aufmerksamkeit unserem wichtigsten und größten Immunorgan, nämlich den Darm, widmen. Denn dort sitzt die größte Ansammlung von Immunzellen, es werden einige wichtige Hormone und Vitamine im Darm gebildet und er Entscheidet mit über krank oder gesund, dick oder dünn, müde oder energiegeladen, gut gelaunt oder eher depressiv.

Die Colon-Hydro-Therapie ist deshalb die beste Therapie wenn es um Darmgesundheit und somit um die Grundgesundheit des Menschen geht. Während der Therapie werden an den Darmwänden angelagerte Fäulnis- und Gärungsstoffe, Kotsteine, Verkrustungen, Toxine, pathogene Bakterien, Pilze, und in seltenen Fällen sogar Gegenstände, die schon Jahre zuvor verschluckt wurden entfernt. Dadurch wird die Beweglichkeit des Darmes wieder in seinem vollen Umfang hergestellt.

Die Colon-Hydro-Therapie wurde ursprünglich von der NASA entwickelt um eine saubere Entsorgung der Ausscheidungen während den Raumflügen zu ermöglichen. Das Verfahren den Darm zu reinigen hat eine sehr lange Tradition, schon in der Antike wurde der Darm mittels einer Kürbisranke, die als „Schlauch“ funktionierte und durch den Wasser in den Darm geleitet wurde, behandelt, da man die Ursache vieler Erkrankungen durch Giftstoffe im Darm erkannte.

Später (1912) wurde das subaquale Darmbad von Anton Brosch entwickelt. Die heute Colon-Hydro-Therapie ist die Weiterentwicklung all dieser Therapien, praktischer, einfacher anwendbar und effektiver.

Das Wasser wird durch ein geschlossenes System in den Körper und auch wieder aus ihm hinaus geleitet. Es kommt zu keiner Geruchsbelästigung für Patient und Therapeut. Die Behandlung ist weder belastend noch schmerzhaft. Die meisten Patienten empfinden die Behandlung als sehr wohltuend, entlastend und befreiend.

Es gibt Wissenschaftler die eine Colon-Hydro-Therapie auch vor Darmspiegelungen oder Darmoperationen als eine sinnvolle und unterstützende Therapie empfehlen. Grundsätzlich sollte die Colon-Hydro-Therapie während Fastenkuren, vor einer Ernährungsumstellung, bei Infektionen, zur Unterstützung eines Drogen-, Alkohol- oder Medikamentenentzuges, bei Allergien, Hauterkrankungen und natürlich sämtlichen Darmproblemen bis hin zu Depressionen durchgeführt werden.

Eine Darmsanierung macht nur nach einer gründlichen Colon-Hydro-Therapie sinn.

Durchschnittlich sind 6 -in schwerwiegenden Fällen bis zu 15 Behandlungen nötig um den Darm optimal zu reinigen und die Darmflora anschließend zu sanieren.

Sie sehen eine Colon-Hydro-Therapie oder Darmreinigung ist weder eklig, pfui oder bäh. Überwinden sie die Vorurteile und unangenehme Gedanken über dieses „Tabu-Thema“ und geben Ihrem Darm die Aufmerksamkeit, die er verdient.

 

 

 

 

Darmflora – Fettreduktion – Fitness

Wenn Sie Schwierigkeiten bei der Gewichtsabnahme, bzw. der Körperfettreduktion obwohl Sie sich vermeintlich gesund ernähren und ausreichend bewegen, dann sollten Sie einen Blick auf Ihre Darmflora werfen.

Die Zusammensetzung der Darmflora ist mehr am Erfolg einer Diät und Ernährungsumstellung beteiligt als Ihnen vielleicht bewusst ist.

Die 100 Billionen Kleinstlebewesen in und auf uns sitzen zum „wohnen“ zum größten Teil in unserem Darm. Sie sind dort für die Bildung von Vitaminen, kurzkettigen Fettsäuren und für die Besetzung von Rezeptoren (so dass keine pathogenen Keime dort „Platz nehmen“ können) zuständig.

Jedoch sind nicht wir der Dirigent über diese 100 Billionen Winzlinge, sondern sie bestimmen über uns, ob wir krank oder gesund sind, ob wir uns gut fühlen, oder niedergeschlagen (bis hin zu Depressionen), ob wir ein intaktes Immunsystem haben, oder ständig angeschlagen sind, ob wir viel Energie zu sportlichen Höchstleistungen oder nur gerade so für unseren Alltag haben, ob wir Allergien entwickeln weil unsere Darmschleimhaut durchlässig ist, oder alle Nahrungsmittel vertragen.

Möchten Sie an Ihrem Immunsystem, Ihrer Stimmung, Ihrer Leistungsfähigkeit etwas verbessern, so sollten Sie dringend mehr Augenmerk auf den „Wohnraum“ , nämlich den Darm dieser Winzlinge legen.

Bis zu 1000 verschiedene Bakterienstämme werden durch die Einnahme von Antibiotika unwiederbringlich zerstört, das bedeutet wichtige Aufgaben können nur noch teilweise oder gar nicht mehr in unserem Darm vollbracht werden.

Aber was genau hat der Darm nun mit der Fettreduktion und der Fitness zu tun?

  • Die Besiedelung entscheidet ob die Fettreduktion währen einer Diät optimal läuft und auch nachhaltig oder ob der JOJO-Effekt gleich wieder zuschlägt.
  • Sie entscheidet auch ob bei Sportlern mehr Fett oder Muskel aufgebaut wird, wenn eine erhöhte Kalorienzufuhr stattfindet.
  • Über 85% unseres Immunsystems sitzt im Darm, somit ist er unser größtes Immunorgan

Eine falsche oder unzureichende Besiedelung mit zu vielen „Dickmacher-Bakterien“ führt nicht nur zu ungewollter Gewichtszunahme bei gleichbleibender Ernährung. Sondern auch zu ständigen Entzündungsreaktionen.

  • Diese verlangsamen den gesamten Stoffwechsel
  • Verschlechtern die Insulinempfindlichkeit
  • Hemmen den Fettabbau

Gleichzeitig machen diese Entzündungsreaktionen die Darmbarriere durchlässig. Somit gelangen Schadstoffe in das Körperinnere, so wie ungespaltene, unverdaute Nahrungspartikel. Es entstehen noch mehr Entzündungsreaktionen und Allergien, wenn diese Stoffe in den Blutkreislauf gelangen. Die Leber wird mit der Zeit überlastet, da sie dies alles wieder filtern und entgiften muss.

Gleichzeitig liegt das Problem in dem Ungleichgewicht der Ratio zweier Bakterienarten genannt Bacteroidetes und Firmicuten. Sind die im falschen Verhältniss vorhanden, dann werden aus unverdaulichen Ballaststoffen (die normalerweise gesund für den Darm sind) Kalorien gemacht. D.h. Sie nehmen bei gesunder, gleichbleibender Ernährung plötzlich an Gewicht zu. Wenn Sie dann denken Sie müssten noch mehr der gesunden Ballaststoffe zu sich nehmen um vielleicht ein schnelleres Sättigungsgefühl zu erreichen, dann verschlechtern Sie die Situation nur noch zusätzlich und befinden sich in einem Kreislauf aus dem Sie ohne eine ordentliche „Stuhluntersuchung“ und anschließende „Darmsanierung“ nicht mehr heraus kommen.

Wir empfehlen deshalb grundsätzlich vor jeder Art der Ernährungsumstellung erst mal einen Blick auf die Darmflora durch eine Stuhluntersuchung zu werfen. Denn nur so gehen Sie sicher, dass sie sich nicht mehr schaden oder Gewicht anzüchten als Ihre Situation zu verbessern.

 

 

 

Infusionstherapie – die Königsdisziplin

Heute möchte ich Sie über die Vorteile und die Möglichkeiten der Infusionskonzepte in der Naturheilkunde informieren.

Diese Art der Behandlung bietet eine sehr schnelle und effektive Möglichkeit der Therapie. Die Wirkung und Verbesserung des Gesundheitszustandes tritt wesentlich schneller und stärker ein als eine reine Therapie mit Spritzen, Tropfen oder Tabletten.

In der Regel werden Intensivkuren von 5-15 Infusionen je nach Beschwerdebild und stärke der Beschwerden verabreicht. Dadurch erhält der Patient besonders schnell und effektiv eine Linderung und eine Verbesserung seines Gesundheitszustandes.

Durch die Umgehung des Magen-Darm-Traktes (parenteral) ist eine höhere Aufnahme der Wirkstoffe und ein schnellerer Wirkungseintritt gewährleistet.

Ein weiterer Vorteil ist die Vielfalt der Infusionskonzepte mit der verschiedene Krankheitsbilder und Beschwerden behandelt werden können. Wir haben die Möglichkeit Aminosäuren, Spurenelemente, Vitamine und homöopatische Medikamente je nach Patient und Beschwerdebild individuell zusammenzustellen und zu verabreichen.

Einige Beispiele von Infusionen die in unserer Praxis vorgenommen werden:

Vitamin C Infusion

Vitamin C ist die vielfältigste unter den Infusionen. Sie stärkt unser Immunsystem indem die weißen Blutkörperchen gestärkt werden und wieder optimal leistungsfähig gemacht werden.

Es wirkt entzündungshemmend und ist neben Alpha-Liponsäure der beste Radikalfänger. Durch die entzündungshemmende Wirkung wird es auch mit großem Erfolg bei Rheuma Arthritis, Arteriosklerose und anderen Entzündungen eingesetzt.

Durch die Gabe von Vitamin C wird der Cholesterinabbauin der Leber aktiviert und somit der Cholesterinspiegel gesenkt. Der HDL Wert erhöht sich, während der LDL Wert sinkt. Somit wird ganz ohne die Gabe von Statine mit Ihren vielfachen Nebenwirkungen ein senken des Arterioskleroserisiko erreicht und Herz- Kreislauf- und Gefäßerkrankungen vorgebeugt.

Vitamin C Infusionen sollten grundsätzlich vor jeder geplanten Operation durchgeführt werden um die Nebenwirkungen der Narkose zu minimieren. Gleichzeitig sorgt Vitamin C nach einer Operation für eine schnellere Wundheilung und kürzere Genesungsphase.

Auch in der Vorbereitung auf sportliche Hochleistungen und Wettkämpfe ist die Gabe von Vitamin C Infusionen sinnvoll und effektiv.

Zusammengefasst kommt Vitamin C bei Infektionskrankheiten, Allergien, entzündlichen Prozessen, Verletzungen, Einnahme von bestimmten Medikamenten, Arteriosklerose, Rauchen, Leistungssport, Stress,….. zum Einsatz. Wenn Sie mehr erfahren möchten dann informieren wir Sie gerne.

Im Zweifel lassen Sie Ihren Vitamin C Spiegel messen, geht ganz einfach eine kurze Blutabnahme in der Praxis und ein paar Tage später wissen Sie wie es um Ihren Vitamin C Spiegel steht.

Aminosäuren-Infusionen

Dies sind die Bausteine unseres Körpers, diesen Satz werden Sie vermutlich schon oft gelesen oder gehört haben. Man kann ihn trotzdem nicht oft genug wiederholen, da diese Erkenntnis so weitreichend wichtig ist. Denn fehlt eine der 8 essentiellen Aminosäuren (essentiell bedeutet, muss dem Körper zugeführt werden) dann kann es zu einem lebensbedrohlichen Zustand kommen.

Der Einsatz ist vielfältig von Depressionen bis zu Haarausfall und schwachem Bindegewebe (hier besonders zu bedenken, dass bei Bindegewebe nicht nur das sichtbare der Haut gemeint ist, sondern noch wichtiger die bindegeweblichen Strukturen in unserem Inneren, wie Muskel, Knorpel, Sehnen, Gefäße,…)

Besonders bei Depressionen oder Burnout-Zuständen gilt es genügend Tryptophan zuzuführen in Kombination mit Vitaminen aus der B-Gruppe könnten viele Patienten ohne Antidepressiva auskommen.

Unsere Immunzellen bestehen aus Aminosäuren (der Name Immunglobuline sagt dies bereits aus).

Bluthochdruck kann oft schon durch die Gabe der Aminosäure L-Arginin gelindert oder vermieden werden. L-Arginin sorgt für die Weitstellung der Gefäße und somit für eine natürliche Blutdruckregulation. Bevor Sie also zu Blutdrucksenker greifen sollten Sie diesen Wert zuerst überprüfen lassen. Auch hier kann ohne Nebenwirkungen therapiert werden, wenn aufgefüllt wird was fehlt.

Deshalb gilt unser Augenmerk bei Laborberichten immer dem Gesamteiweißwert. Denn wenn dieser schon vermindert ist, sollte dringend ein Aminogramm erstellt werden und dann sehen wir welche Aminosäuren fehlen und können diese schnell wieder mittels Infusionen auffüllen. Hier kann je nach Krankheitsbild auch mit Vitamin C oder B Vitaminen kombiniert werden.

Wir beraten Sie gerne, wenn Sie mehr über die Therapie und die Aufgaben einzelner Aminosäuren wissen möchten.

Auch hier lohnt es sich einmal einen „Status Quo“ vorzunehmen und ein Aminogramm erstellen zu lassen.

Mineralstoff-Infusionen

Mineralstoffe sollten immer ausreichend und in einem ausgeglichenen Verhältnis in unserem Körper vorkommen. Wichtig für die Funktion der Nerven- und Muskelzellen, für die Herzfunktion und die Funktion der Skelettmuskulatur. Wenn viel verbraucht wird durch starkes Schwitzen, körperliche Arbeit, intensiven Sport oder auch Erkrankungen wie Schilddrüsenüberfunktion, dann sollte auch dafür gesorgt werden, dass die Mineralstoffspeicher immer voll sind.

Muskelkrämpfe, Schlafstörungen, Herzrythmusstörungen, Müdigkeit, Augenliedzucken sind oft Krankheitsbilder die durch einen gestörten Mineralstoffhaushalt und leere Speicher ausgelöst werden.

Leberentgiftungsinfusionen

Die Leber ist das Entgiftungsorgan! Die Belastungen durch die Umwelt, schlechte Ernährungsgewohnheiten, Medikamente, Chemikalien eine gestörte Darmflora,….. nehmen ständig zu in der heutigen schnelllebigen Zeit. Alkohol ist bei vielen Menschen alltäglich, genauso wie Übergewicht. Dies alles führt dazu, dass die Leber ständig mit Entgiftungsarbeit beschäftigt ist um ein Gleichgewicht der Stoffe im Körper aufrechtzuhalten. Dies führt jedoch heute immer mehr zu einer Leberbelastung. Die Anzahl der „Nichtalkoholischen Fettleber Erkrankungen“ nimmt extrem stark zu. Jedoch darf man nicht vergessen dass auch die Nichtalkoholische Fettleber in einer Leberzirrhose endet wenn sie nicht rechtzeitig behandelt wird.

Deshalb ist es wichtig die Leber immer wieder zu unterstützen, indem durch die Leber-Entgiftungstherapie der Leberstoffwechsel angeregt wird und die natürliche Entgiftungsreaktion der Leber aktiviert wird, so wie der Energiestoffwechsel der Leber auf eine hohes Niveau gebracht wird. Dadurch wird die Leistungsfähigkeit, Syntheseleistung, Stoffwechselaktivität des gesamten Organismus  verbessert und verstärkt.

Wenn Ihre Leber bereits überlastet ist, dann können folgende Symptome auftreten:

Müdigkeit, Energielosigkeit, Abwehr- Immunschwäche, chronische Hauterkrankungen, depressive Verstimmungen, psychische Veränderungen, bereits erhöhte Leberwerte, Übelkeit,….

Dies war jetzt nur ein kurzer Überblick der wichtigsten Infusionskonzepte. Gerne erstellen wir Ihnen auch Ihre ganz individuelle Infusion aufgrund Ihrer Laborwerte oder des Beschwerdebildes.

Grundsätzlich gilt bei uns jedoch immer zuerst messen – dann therapieren.

 

Flatulenz, Blähungen oder einfach nur Pupsen

Wenn Ihnen die Begriffe aus der Überschrift nicht fremd sind, dann kann Ihnen vielleicht eine FODMAP-arme Ernährung Entlastung und Besserung verschaffen.

FODMAP?? Schon wieder so ein neuer moderner Begriff? Tatsächlich ist es die Abkürzung für Zucker und Zuckeralkohole, im menschlichen Stoffwechsel sehr schwer und langsam oder gar nicht verarbeitet werden können. Dadurch werden diese im Darm von den Bakterien verwertet. Bei diesem Vorgang entstehen die Gase, die zu den o.g. Blähungen, aufgetriebenen Bäuchen und Bauchschmerzen führen.

Ausgesprochen steht FODMAP für Fermentierbare Oligosaccharide,Disaccharide, Monosaccharide und Polyole.

Eine ganze Menge Nahrungsmittel, darunter auch im eigentlichen Sinne wirklich gesunde Nahrungsmittel  fallen in diese Kategorie. Eine Einschränkung oder Vermeidung dieser Nahrungsmittel über einen gewissen Zeitraum führt zu einer deutlichen Linderung. Maximal soll diese Einschränkung 6 Wochen anhalten, denn ein längerer Verzicht würde die Besiedelung der Darmbakterien negativ verändern. Da es sich, wie schon erwähnt um eigentlich gesunde Nahrungsmittel handelt.

Die ersten Schritte für einen Auslassversuch sind eigentlich ganz einfach: Versuchen Sie vorrübergehend auf Zwiebeln, Knoblauch, Kohlsorten, präbiotische Joghurts mit Zusätzen aus Inulin und weitgehendst auf Brot zu verzichten.  Wenn Brot dann möglichst nur aus Sauerteig, denn durch die längere Gärungsphase beim Herstellen des Teiges werden die zu Blähungen führenden Stoffe im Mehl abgebaut.

Sollte dabei noch keine Besserung eintreten, wäre der 2. Schritt alle laktosehaltigen Nahrungsmittel  weg zu lassen.

Es gibt natürlich auch eine Liste mit den FODMAP Nahrungsmittel und einem geeigneten Ersatz wer sich dafür interessiert kann sich gerne beraten lassen. Jedoch empfehlen wir immer bei Darmproblemen grundsätzlich auch eine Grundstuhluntersuchung machen zu lassen, um zu sehen wie sieht die Besiedelung, der pH-Wert aus, gibt es bereits eine Durchlässigkeit der Darmschleimhaut (Leaky Gut) oder eine Entzündung,….. und vieles mehr.

Während der 6 wöchigen Auslassphase empfehlen wir immer genau Tagebuch zu führen über die gegessenen Nahrungsmittel und die eventuell auftretenden Symptome, denn nur so kann man schnell herausfinden, welche einzelnen Nahrungsmittel denn tatsächlich am unangenehmsten für den Darm sind.

Nach den 6 Wochen beginnen Sie dann langsam und Schritt für Schritt die einzelnen Nahrungsmittel wieder in kleinen Portionen zu verzehren und beobachten auch dabei ganz genau wie sich der Darm verhält. Die Mengen und Nahrungsmittel sollten alle 3-4 Tage erhöht werden.

Sollten Sie Unterstützung oder mehr Informationen benötigen, dann beraten wir Sie gerne

Schilddrüsenfehlfunktionen-oft falsch diagnostiziert und behandelt

Schilddrüsenfehlfunktionen oder Autoimmunerkrankungen der Schilddrüse wie Morbus Basedow oder Hashimoto sind nicht immer leicht zu diagnostizieren. Steht dann die Diagnose fest wird in den meisten Fällen das ausschließlich das „kranke“ Organ behandelt oder „weg operiert“. Aus schulmedizinischer Sicht wird sehr selten nach Zusammenhängen mit anderen Hormonsystemen oder Ursachen für das Ungleichgewicht der Hormonachse gesucht. Dabei tritt eine Fehlfunktion oder Autoimmunerkrankung der Schilddrüse nicht ohne Grund und nicht ohne „Vorgeschichte“ ein.

Tritt die Störung der Schilddrüse um den Zeitpunkt der Wechsseljahre auf oder während der Einnahme der Pille, so sollte immer daran gedacht werden, dass bei Vorliegen einer Östrogendominanz (was bei einem Großteil der Frauen so ist), der Körper immer in einem entzündlichen Status ist. Diese sogenannte Silent Inflamation kann dann zu einer autoimmunen Entzündung der Schilddrüse führen und im nächsten Schritt dann zu einer Schilddrüsenunterfunktion.

Eine Schilddrüsenbehandlung alleine würde nicht den gewünschten Erfolg haben, denn da sollte dann eventuell zuerst die Pille oder andere Hormone, die eingenommen werden abgesetzt werden und die Östrogendominanz bzw. der Progesteronmangel korrigiert werden. Aber um dies überhaupt festzustellen bedarf es ausser dem so gerne gemachten TSH Wert eben auch einen Hormonstatus, und den am besten aus dem Speichel gemacht.

Zusätzlich sollten auch die aktiven Schilddrüsenhormone und die Antikörper der Schilddrüse bestimmt werden.

Ein weiteres Problem bei der Entstehung von Schilddrüsenstörungen ist eine gestörte Darmflora, ein falscher pH-Wert im Darm, eine durchlässiger Darm (Leaky Gut). Denn wenn der Darm erstmal gestört ist kommt es zu einer Störung im Gesamtorganismus. Dann ist als erster Schritt eine gute Darmdiagnostik mit anschließender Reinigung/Entgiftung und einem Darmaufbau notwendig um nachhaltig Erfolg bei der Therapie anderer Organe und Erkrankungen zu erzielen. Bleibt der Darm unbehandelt wird eine andere Behandlung nur kurzfristig von Erfolg sein, jedoch nach kurzer Zeit wird die Symptomatik wieder losgehen, da ein unsanierter, kranker Darm immer ein Therapiehindernis ist.

Bakterielle Störungen im Darm führen zu Mangelzuständen des gesamten Organismus, dadurch wird der Stoffwechsel auf allen Ebenen gedrosselt, Toxine können nicht mehr ausgeschieden werden. Deshalb gilt unser Augenmerk bei der Diagnostik und Untersuchung immer auch dem Darm.

Der nächste Schritt wäre dann ein Blick auf die Ernährung zu werfen. Die heute so sehr in Mode geratenen Low Carb und Ketogenen Diäten sind für unser Hormonsystem der absolute „Supergau“. Es gibt Erkrankungen wie ein Diabetes 2 oder auch Epilepsie, in manchen Fällen auch Krebs, bei denen eine Low Carb oder ketogene Ernährung kurz- oder mittelfristig auf jeden Fall angezeigt ist. Aber es ist keine Ernährungsform für den Alltag oder um abzunehmen.

Unsere Mitochondrien (das sind die Zellkraftwerke in all unseren Zellen) gewinnen am einfachsten und schnellsten Energie aus Kohlehydraten. Wenn die Mitochondrien lange Zeit dazu gezwungen werden Energie aus Eiweiß und Fett zu gewinnen, dann sind sie nach einiger Zeit  nur noch bedingt in der Lage aus Kohlehydrate Energie zu produzieren. Das heißt die Energieproduktion von einst 100% kann dann bis auf 10% herabgesetzt sein.

Dies gilt dann für den ganzen Körper, dadurch kommt die komplette Hormonachse bestehend aus Nebenniere, Sexualhormone, Schilddrüsenhormone,….. aus dem Gleichgewicht, der Körper gerät unter Streß, die Streßhormone übernehmen die Führung, die Nebenniere wird erschöpft und daraus resultiert dann oft eine falsch diagnostizierte Schilddrüsenfunktionsstörung.

Deshalb auch hier immer ein Blick auf den Zustand der Mitochondrien und diese wieder soweit herzustellen, dass die Energieproduktion wieder ausreichend und einfach erfolgen kann. Die Energieproduktion der Mitochondrien erfolgt ausschließlich über die Aufnahme von Nahrung, d.h. rein stofflich, weder mit Lichtenergie oder anderen esoterischen Quellen können die Mitochondrien Energie produzieren. Das was Sie essen und wie Ihr Lebensstil bezüglich Bewegung, Schlaf, Gewicht aussieht ist entscheidend für die Qualität und die Anzahl der Mitochondrien.

Wenn Sie also den Verdacht einer Schilddrüsenerkrankung haben, dann sollten Sie nicht voreilig Schilddrüsenblocker oder Hormone einnehmen, oder gar die Schilddrüse operrieren lassen, bevor nicht wirklich eine ganzheitliche Diagnostik erfolgt ist. Danach können die Hormone sinnvoll eingesetzt werden. Aber immer nur in einer ganzheitlichen Therapie und dann auch die richtige Hormonersatztherapie.

Wenn Sie das Thema Schilddrüse interessiert oder Sie noch weitere Fragen dazu haben, dann informieren wir Sie gerne in einem persönlichen Gespräch.

 

 

Fit und energiegeladen ins Frühjahr

Noch befinden wir uns mitten im Winter, doch wer jetzt schon beginnt sich auf den Frühling vorzubereiten wird ihn in vollen Zügen genießen können, fit und energiegeladen die längeren Tage mit Aktivitäten füllen und die erwachende Natur mit Begeisterung erleben.

Dazu gehört ein „fitter“ Darm und gute Blutwerte, dann läuft die „Maschine“ Mensch am besten.

Deshalb denken Sie rechtzeitig bei Beschwerden mit der Verdauung an eine Stuhluntersuchung. Dabei wird die Bakterienbesiedelung des Mikrobioms festgestellt, wo ist zu wenig – wo zuviel, wo sind Bakterien, Pilze oder Parasiten die nicht hergehören, sind genügend schleimbildende Bakterien vorhanden um die Mukosaschicht der Darmschleimhaut zu bilden, ist der pH-Wert im richtigen Bereich (der liegt im Dickdarm nämlich im leicht sauren Bereich), wenn nicht, dann werden viele Toxine wie Ammoniak, Indol und Skatol gebildet, welche die Leber belasten.

Liegt das Untersuchungsergebnis vor, dann kann behandelt werden. Je nach Befund wird die richtige Therapie und die entsprechenden Pro- und Präbiotika verordnet.

Ein funktionierender Darm ist die Grundlage eines optimalen Stoffwechsels.

Eine Blutuntersuchung gibt einen Überblick über alle Organe, Leber, Bauchspeicheldrüse, Galle, Niere, Herz, Schilddrüse, Gefäße. Wissen Sie Ihren Vitamin C Spiegel? Oder ob Sie genügend Vitamin D haben? Beides wichtige Vitamine fürs Immunsystem, die Gefäßgesundheit, stabile Knochen, zur Bekämpfung von Entzündungen und Ablagerungen in den Gefäßen,……. apropos Gefäße – haben Sie schon einmal Ihren Homocysteinspiegel messen lassen? Dieser Wert ist weit aus wichtiger als der Cholesterinwert wenn es um die Beurteilung Ihrer Gefäße geht.

Besonders zu empfehlen ist eine Blutuntersuchung all denen, die jetzt eine Fasten- oder Ausleitungskur machen möchten. Denn oftmals wird vergessen, dass die Stoffwechsel- und Ausleitungsorgane viel Arbeit leisten müssen, denn die gespeicherten Altlasten und Gifte müssen bei diesen Kuren alle über die Ausleitungsorgane wie Darm, Lymphe und Niere ausgeschieden werden. Sollte einer dieser Organe nur auf „Sparflamme“ laufen, dann sollten Sie zuerst dafür sorgen dass die volle Funktion hergestellt wird und dann erst mit einer Ausleitungs- oder Fastenkur beginnen.