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Smoothie der Woche: Rote Beete, Ananas, Orange, Zitrone

Rote Bete

enthält Betain, das den Risikofaktor Homocystein für Herzkrankheiten senkt, weiterhin Anthocyane, die krebsschützend wirken und Nitrat, das u.a. den Blutdruck senkt.

Ebenfalls ausgestattet ist sie mit Jod, Kalium, Kalzium, Magnesium, Natrium, Phosphor und großen Mengen an Eisen. Doch das ist nicht alles: Ebenfalls ausgestattet ist sie mit Jod, Kalium, Kalzium, Magnesium, Natrium, Phosphor und großen Mengen an Eisen.

Ananas

Ananas hat viele Vitamine und Mineralien. … Das seien zum Beispiel Natrium, Kalium und Eisen, aber auch die Vitamine A, E, B1, B2, Niacin B6 und Vitamin C. «Sie ist aber nur so gesund wie alle anderen Obstsorten auch», betont die Expertin. So hilft sie zum Beispiel nicht beim Fettabbau, wie viele Menschen annehmen.

Zitronen 

Heißes Wasser mit Zitrone gilt als bewährtes Hausmittel gegen Erkältungen. Die Südfrucht ist reich an Magnesium, das ebenfalls die Abwehrkräfte und die Nerven stärkt. Beautyelixier Vitamin C regt die Bildung von Kollagen im Körper an.

Sie wird basisch verstoffwechselt und hilft beim Entgiften.

Orange

Orangen galten lange als DAS Obst zur Stärkung des Immunsystems. Die saftigen Früchte stecken voller Vitamin C, Ballaststoffe, Folsäure, Vitamin B1 und Kalium. Sie schmecken außerdem köstlich und sind daher eine gute Wahl für immunstärkende Smoothies.

 

Smoothie der Woche

 

Diese Woche steht ganz im Zeichen der Entgiftung, deshalb grün und mit viel Chlorophyll, dies ist ein Pigment, das für die grüne Farbe sorgt und ein wesentlicher Bestandteil des Fotosynthese-Prozesses ist. Chlorophyll neutralisiert freue Radikale, und leitet Toxine wie Schwermetalle Pestizide und industrielle Schadstoffe aus dem Körper. Deshalb sollten grüße Smoothies ein wichtiger und täglicher Bestandteil unserer Ernährung in unserer zunehmend mit Giften belasteten Umwelt sein.

Allerdings sollten Sie hierbei auf einen Mixer mit mindestens 20.000 Umdrehungen zurückgreifen, denn nur dann wird das Chlorophyll aus den Zellen zugänglich gemacht.

Zutaten diese Woche: Spinat, Ananas, Gurke, Sellerie, Petersilie, Birne, Orange, Zitrone, Ingwer

Spinat

Spinat ist ein kalorienarmes Gemüse, das reich an den Vitaminen der B-Gruppe sowie Vitamin C ist, außerdem hat er einen hohen Beta-Carotin-Gehalt (3.250 µg /100 g ) – das ist die Vorstufe von Vitamin A . Das grüne Blattgemüse versorgt den Körper zudem mit den Mineralstoffen Kalium, Kalzium, Magnesium und Eisen

Ananas

Ananas hat viele Vitamine und Mineralien. … Das seien zum Beispiel Natrium, Kalium und Eisen, aber auch die Vitamine A, E, B1, B2, Niacin B6 und Vitamin C. «Sie ist aber nur so gesund wie alle anderen Obstsorten auch», betont die Expertin. So hilft sie zum Beispiel nicht beim Fettabbau, wie viele Menschen annehmen.

Der Ingwer

ist reich an Vitamin C und enthält darüber hinaus Magnesium, Eisen, Kalzium, Kalium, Natrium und Phosphor. Das Rhizom wirkt antibakteriell und kann somit zu einer gesunden Darmflora beitragen. Die Knolle hält also definitiv gesund. Sie wirkt virusstatisch, hemmt also die Vermehrung von Viren

Zitronen 

Heißes Wasser mit Zitrone gilt als bewährtes Hausmittel gegen Erkältungen. Die Südfrucht ist reich an Magnesium, das ebenfalls die Abwehrkräfte und die Nerven stärkt. Beautyelixier Vitamin C regt die Bildung von Kollagen im Körper an.

Sie wird basisch verstoffwechselt und hilft beim Entgiften.

Gurke

Gurken sind mit nur 12 kcal /100 g ein besonders kalorienarmes Gemüse – der Wassergehalt kann bis zu 97 Prozent betragen. Dennoch mangelt es der Gurke nicht an wertvollen Inhaltsstoffen: sie enthält Vitamine der B-Gruppe, Vitamin C, Vitamin K und die Mineralstoffe Kalium und Eisen.

Sellerie

Enthalten sind auch die Vitamine C, B1 und B2, Phosphor, Natrium, Eisen und Magnesium. Die Inhaltsstoffe des Stangensellerie sind in etwa die gleichen wie bei der Knolle: ebenfalls viel Kalium und Kalzium, aber nur halb so viel Phosphor und doppelt so viel Vitamin C.

Orange

Orangen galten lange als DAS Obst zur Stärkung des Immunsystems. Die saftigen Früchte stecken voller Vitamin C, Ballaststoffe, Folsäure, Vitamin B1 und Kalium. Sie schmecken außerdem köstlich und sind daher eine gute Wahl für immunstärkende Smoothies.

Petersilie

Sie besitzt die Fähigkeit Schwermetalle auszuleiten, und ist außerdem noch sehr Mineral und Vitaminreich

Birne

Die Birne ist ein guter Ballaststoff-Lieferant, außerdem enthält sie Vitamin A, Vitamine der B-Gruppe, Folsäure und Vitamin C sowie die Mineralstoffe Kalium, Kalzium und Magnesium.

Smoothie der Woche

Spinat

Spinat ist ein kalorienarmes Gemüse, das reich an den Vitaminen der B-Gruppe sowie Vitamin C ist, außerdem hat er einen hohen Beta-Carotin-Gehalt (3.250 µg /100 g ) – das ist die Vorstufe von Vitamin A . Das grüne Blattgemüse versorgt den Körper zudem mit den Mineralstoffen Kalium, Kalzium, Magnesium und Eisen

 Ananas

Ananas hat viele Vitamine und Mineralien. … Das seien zum Beispiel Natrium, Kalium und Eisen, aber auch die Vitamine A, E, B1, B2, Niacin B6 und Vitamin C. «Sie ist aber nur so gesund wie alle anderen Obstsorten auch», betont die Expertin. So hilft sie zum Beispiel nicht beim Fettabbau, wie viele Menschen annehmen.

 

Mango

Ganz besonders reich sind Mangos aber an Beta-Carotin, der Vorstufe von Vitamin A. Dieses Vitamin spielt nicht nur für die Zellerneuerung der Haut und die Abwehrkräfte eine wichtige Rolle, sondern wird auch für den Sehvorgang benötigt – so kann ein Mangel an Vitamin A zu Nachtblindheit führen. Mit drei Gramm Beta-Carotin pro 100 Gramm des Fruchtfleisches gehören Mangos zu den carotinreichsten Obstsorten.

Außer Vitaminen liefern Mangos zudem auch wichtige Mineralstoffe, wie zum Beispiel Kalium, Magnesium und Kalzium.

Mangos sind aufgrund ihres geringen Säuregehaltes eine beliebte Zutat in Babynahrung. Zudem sind sie sehr gut verdaulich und können sogar leicht abführend und entwässernd wirken. Außerdem sollen sie den Stoffwechselankurbeln, appetitanregend wirken sowie Infektionen und Erkältungen vorbeugen. Auch ein positiver Effekt auf Herz und Gehirn wird Mangos nachgesagt.

Aber nicht nur der Frucht, auch den Bestandteilen der Mangobäume wird in Indien eine Heilwirkung zugeschrieben:

  • Aufgrund ihrer Gerbstoffe werden die Blüten unter anderem zur Behandlung von Durchfallund Blasenentzündungen eingesetzt.
  • Die Rinde dient dank ihres Wirkstoffs Mangiferin zur Therapie von Rheuma und Diphterie. In gemahlener Form wird sie zur Stärkung des Magens, als Mittel gegen Zahnschmerzen und sogar zum Stoppen von inneren Blutungen verwendet.
  • Das Gurgeln mit einem Sud aus Blättern und Zweigen des Baumes soll die Zähne und das Zahnfleisch pflegen.
  • Äußerlich angewendet soll der Baumsaft der Mango Hautpilzerkrankungen lindern.

Immer wieder Vitamin D3

Abendschau SWR 3

Eine Ärztin nimmt zu Vitamin D Stellung – erklärt wie wichtig dieses Vitamin für die menschliche Gesundheit sei.

Sagt dann, eine Viertelstunde am Tag im Freien genüge – dann bilde der Körper ausreichend Vitamin D.

Vergessen hat sie dabei dass wir hier breitengradmässig etwa auf Höhe von Toronto liegen und nicht in Höhe von Südamerka. Aber auch da würde eine Viertelstunde wohl nicht genügen.

Dann kam eine junge Patientin zu Wort bei der die Ärztin (kurzgefasst) Erschöpfungssyndrom festgestellt hat – auch da könne Vitamin D helfen. Sie hat ihr für 3 oder 4 Monate die Einnahme von Vitamin D empfohlen. Die Dosierung wurde nicht erwähnt. Danach kam die junge Patientin im Interview wieder zu Wort – es hatte sich an ihrem Zustand nichts geändert.

Meine Frage – warum kam die Ärztin nicht auf den Gedanken den Vitamin D3 Spiegel nicht zu messen nach unserem Praxismotto: Erst messen – dann handeln.

Und weil es in den letzten Jahren deutlich zugenommen hat dieses Phänomen aus Halbwissen und Halbunwissenheit und seit der Änderung im Amt des amerikanischen Präsidenten kamen noch die fake news hinzu, können Sie im Anschluss gleich einen Beitrag zu diesem Thema lesen, den Frau Aichholz schon auf unserer früheren Webseite eingestellt hatte:

Als ich am 31. Mai morgens um 5 Uhr (eine Zeit die ich empfehlen kann, da ist man noch ganz entspannt) im Internet die neusten Artikel zur Weltpolitik las, war ich erneut … beeindruckt (?!). Herr Spicer, der Sprecher von US-Präsident Trump war begeistert (Süddeutsche Zeitung) über die Kritik von Bundeskanzlerin Dr. Merkel. Diese Kritik sei eine „Bestätigung“ für den „Kurs“ und den „Erfolg“ von Trump bei dem (andere nennen seinen Auftritt desaströs) gerade zu Ende gegangenen G7-Gipfel in Taormina.

Das neue Wort für derartige, sachlich-inhaltlich nicht gerechtfertigte Umdeutungen der Realität ist: postfaktisch. Das beinhaltet das Bestreben, Sachzusammenhänge durch wiederholte Falsch- darstellung umzudeuten, und aus der Unwahrheit im Denken einer größeren Öffentlichkeit eine „neue“ Wahrheit zu kreieren.

Ins Zeitalter des „postfaktischen“ sind jetzt auch die FAZ und die Zeit online eingetreten! Am 23. April erschien in der Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung der Artikel „Sonne statt Stoff“ von Frau Denise Peikert. Am 15. Juni 2016 in der Serie 10 nach 8 in der Zeit online der Artikel „Glutenfrei in die Hölle“ von Frau Sabine Kray. Am 7. Mai 2017 der Artikel „Glutenverzicht kann ungesund sein“ ebenfalls in der Zeit online. Letzterer Artikel beruft sich auf eine im BMJ gerade erschienene wissenschaftliche Publikation von Benjamin Lebwohl et al (2017) „Long term gluten consumption in adults without celiac disease and risk of coronary heart disease: prospective cohort study“ BMJ. 2017; 357: j1892. Published online 2017 May 2. doi: 10.1136/bmj.j1892

Artikel dieser Provenienz fallen in die Kategorie: demagogisch-ideologische Propaganda. Demagogie kommt aus dem griechischen, und bedeutet Volksverführung. Sie ist im abwertenden Sinne ideologische Hetze. Unter einer Ideologie ist eine „Weltanschauung“ – religiös oder säkular – zu verstehen, deren Vertreter sich auch durch das Vorliegen besserer, im Sinne unserer modernen Medizin, Evidenz (zwingen- der Erkenntnis, die für sich Wahrheit in Anspruch neh- men kann) nicht überzeugen lassen. Entweder man glaubt, oder aber nicht! Propaganda schließlich, vom lateinischen propagare, ist der gezielte Versuch politische und öffentliche Meinung zu manipulieren.

Allein die Titel der Artikel der Journalistinnen Peikert und Kray sind Inbegriff einer demagogisch-ideologischen Propaganda. Sie sind reißerisch und unsachlich. Es wird noch nicht einmal der Versuch gemacht, die aufgeworfenen Fragen objektiv zu betrachten.

In der Headline des Artikels von Frau Peikert heißt es: „Tausende Deutsche glauben (Ideologie) an Vitamin- D-Mangel zu leiden. Deshalb machen sie Tests und kaufen Pillen. Das freut die Hersteller, kostet die Krankenkassen jede Menge Geld, ist aber sonst völlig unnötig (Propaganda) – und manchmal sogar gefähr- lich (Demagogie).

Frau Peikert schreibt dann als Einleitung ihres Artikels: „Das Wichtigste gleich zu Beginn. Wer an einem schweren Vitamin-D-Mangel leidet, kann auf Dauer ernsthaft krank werden.“ Später zitiert sie einen Allgemeinmediziner, Dr. Appel (bei „Peikert“ nur „Appel“): „Der Allgemeinmediziner ist nicht der einzige, der von seinen Patienten inzwischen häufig nach Vitamin-D-Tests gefragt wird. Aktuell bezahlen die Krankenkassen nach den Zahlen des Wissenschaftlichen Instituts der AOK etwa eine Millionen Vitamin-D-Tests im Quartal. 2010 waren es noch etwa 250.000 Tests. Eine Vervierfachung also, die die Kassen im Jahr mindestens 73 Millionen Euro kostet. Rasant angestiegen sind die Zahlen nach 2012 – und zwar wegen eines Missverständnisses.“ Als „wissenschaftlichen Experten“ beruft sich Frau Peikert auf „Chefarzt Welte“: „Chefarzt Welte von der medizinischen Hochschule Hannover gibt seinen Patienten Vitamin D nur streng nach den ärztlichen Leitlinien. Nur dann also, wenn sie bereits an Osteoporose leiden oder ein Medikament mit Cortison einnehmen. Bei allen anderen, insbesondere zur Vorsorge gegen irgendwas bei gesunden Menschen, fehlen ihm Beweise, dass zusätzliches Vitamin D hilft.“

Das ist doch richtig nett von „Chefarzt Welte“. Erst wird so lange gewartet, bis einen schwere chronische Erkrankung eingetreten ist, eine manifeste Osteoporose in diesem Fall, und dann wird nach Lei(t)dlinie eine Vitamin-D-Unterdosierung verordnet, die auf jeden Fall wirkungslos bleiben wird. Die WHO hat hingegen schon vor Jahren auf das „drängendste Problem“ der industrialisieren westlichen Länder hingewiesen. Die Osteoporose. Statistisch erleidet in Deutschland alle 7 Minuten eine Frau über 50 einen Osteoporose-bedingten Wirbelkörperbruch. Ebenfalls statistisch bleiben davon ca. 90 % undiagnostiziert und demzufolge auch unbehandelt. Prävention würde nicht nur viel Leid, sondern auch viel Geld sparen. Eine Beseitigung des in Deutschland epidemischen Vitamin-D-Mangels wäre zum Beispiel eine solche Maßnahme, und sie wäre vergleichsweise billig.

Frau Peikert hätte sich natürlich die Mühe machen können, wirkliche Vitamin D Experten zu der Frage der Sinnhaftigkeit einer Vitamin D Substitution zu befragen. Zum Beispiel den führenden deutschen Experten Prof. Dr. med. Armin Zittermann. Der hat schon 2010 inter- national einen Artikel mit dem Titel: „The estimated benefits of vitamin D for Germany.” Zittermann A (2010) [Mol Nutr Food Res. 54(8):1164–1171] publiziert, in dem er zu dem Ergebnis kommt, dass der Vitamin-D-Mangel in Deutschland Krankheitskosten von ca. 37,5 Milliarden Euro jährlich verursacht. Das sind ebenfalls ca. 514 mal 73 Millionen Euro. Oder Sie hätte Frau Prof. Heike A. Bischof-Ferrari in Basel interviewen können, die arbeitet am Universitätsspital in Basel und ist ebenfalls eine international renommierte Vitamin-D-Expertin … Aber warum wirkliche „Experten“ zum Thema befragen? Da ist das Risiko differenzierte Antworten zu erhalten, die nicht ins vorgefertigte ideologisch-demagogische Konzept passen doch viel zu groß! Und schließlich bleibt Frau Peikert auch noch die einfachen Antworten auf die Fragen schuldig, die sie in ihrem Machwerk selber aufruft: Wie – bitte schön – stelle ich (oder „Chefarzt Welte“ oder „Appel“) denn nun fest, ob ein Mensch einen „schweren Vitamin-D-Mangel“ hat? Benutzen diese Herren dafür eine Kristallkugel? oder ein Pendel? oder messen sie vielleicht auch den Serum Vitamin-D- Spiegel? Der Vitamin-D-Serum-Spiegel, möchte man Frau Peikert zurufen, ist nun einmal keine „Glaubens- frage“, sondern lässt sich exakt ermitteln. Der Rest dieses infamen Artikels ist genauso gestrickt. Es geht um „Meinungsmache“, um „Verunsicherung“ der Leser- schaft, und um Diffamierung aller, die sich entweder auf der Therapeuten Seite ernsthaft mit dem Thema „Vitamin-D-Mangel in Deutschland“ auseinander setzten, oder derer, die sich – bis jetzt im allgemeinen auf ihre eigne Kosten, diesem Mangel nicht „hingeben“ wollen. Und dies scheint auch noch zu funktionieren, obwohl die Leserschaft ja eigentlich schon zur intellektuell gehobenen Klasse der Deutschen gehört, denn wer liest sonst die FAZ?

Genau so ist auch der Artikel von Frau Kray „gestrickt“. Es wird versucht, das berechtigte Interesse von immer mehr Menschen in Deutschland, sich gesund zu ernähren, lächerlich gemacht. Fragen zur Nahrungs- mittel Qualität, zur Schadstoffbelastung von Nah- rungsmitteln, zur Veränderung der Nahrungsmittel- Zusammensetzung als Folge von gentechnischen und anderen Züchtungsveränderungen, die in den letzten Jahrzehnten allein von den Gewinninteressen der Nahrungsmittelkonzerne und industrialisierten Großbäckereien diktiert wurden, werden natürlich nicht diskutiert. Dass zum Beispiel in deutschen Industrie- Backwaren inzwischen 80 Zusatzstoffe (maximal 20 davon gleichzeitig) zugelassen sind, und dass auf diese Weise aus „Brot“ Chemiebomben geworden sind, mit erheblichen Auswirkungen auf die Gesundheit einer zunehmend großen Zahl von Menschen, darauf wird natürlich nicht eingegangen. Dafür werden – ideologisch-demagogisch korrekt – Bücher, wie zum Beispiel das des amerikanischen Arztes Dr. med. William Davis „The weat belly“, deutsch: Die Weizen- wampe, durch den Deck gezogen.

Und wenn man dann schaut, warum Zeit-online den Artikel von Frau Kray jetzt wieder aufgewärmt hat, mit dem Bezug auf den wissenschaftlichen Artikel von Benjamin Lebwohl et al (2017), dann könnte man wirklich völlig die Fassung verlieren. Da wird basierend auf einer retrospektiven Analyse von Daten aus der Nurses’ Health Study von 64 714 Frauen und aus der Health Professionals Follow-up Study von 45 303 Männern aufgrund von „semiquantitative food fre- quency questionnaire“ – also halbquantitativen Nahrungsmittel Verzehr Fragebögen aus den Jahren 1986 bis 2010, mit der Fragestellung ausgewertet, ob der Gluten Gehalt in der Ernährung einen epidemiologischen Zusammenhang mit dem Auftreten tödlicher oder nicht tödlicher Herzinfarkte hat. Wenn es nicht so traurig wäre, könnte man über einen solchen „wis- senschaftlichen“ Artikel lachen. Es ist doch für jeden, Wissenschaftler oder nicht, offensichtlich, dass dieser Kausale (also ursächliche) Zusammenhang auf der Hand liegt, und schon lange eine drängende wissenschaftliche Frage ist, die der dringenden Beantwortung harrt. Nicht verwunderlich, dass es keinen ursächlichen Zusammenhang gibt – zwischen Gluten Gehalt der Ernährung und Herzinfarkt. Dabei wollen wir gar nicht so genau hin schauen, wie solide denn die zu Rate gezogenen Daten wirklich sind. Sie sind ja – immerhin – semiquantitativ!

Angesichts derartiger Artikel und Fernsehsendungen im ARD und ZDF und so weiter, bei denen in den Sendungen des „Wissenschafts-Magazins Nano“ zum Beispiel Kinder einen Monat lang mit Teigwaren und Süßigkeiten gefüttert werden, aber immerhin noch einen Apfel pro Woche zum Essen bekommen, nur damit der Wissenschaftsmagazin Moderator dann der staunenden Öffentlichkeit erzählt, dass mit dieser Ernährung die Vitamin- und Mineralstoffbedürfnisse eines Kindes vollständig genüge getan wird, stellen sich gleich mehrere Fragen:

  1. Wem nützen solche Sendungen und Artikel?
  2. Wer gibt sie in Auftrag und bezahlt dafür wahrscheinlich erhebliche Summen?
  3. Wo bleibt die Aufsichtspflicht öffentlich rechtlicher Medien, und der Journalistische Anstand von ehemals ernst zu nehmenden Zeitungen wie der FAZ und der Zeit, die doch von sich behaupten, sie hätten eine Wissenschaftsredaktion?
  4. Warum geben sich Wissenschaftler für derart schwachsinnige „Studien“ her?

Nun, zumindest eine mögliche Antwort auf diese Fragen ist die, dass in unseren postfaktischen, neo- kapitalistischen, globalisierten Zeiten Gesundheit eben leider keine einträgliche „Handelsware“ mehr ist, chronische Erkrankung dagegen schon. Immerhin ist alleine in Deutschland unsere Krankheitsindustrie mit einem Umsatz von jetzt ca. 320 Milliarden Euro pro Jahr nicht nur unsere größte Industrie, sondern auch unser größter Arbeitgeber. Jeder 7. Arbeits- platz wird hier zur Verfügung gestellt. Unter diesem Gesichtspunkt sind natürlich Zeitungsartikel wie die hier besprochenen und Fernsehsendungen zur Besten Sendezeit, wie auch äußerst fragwürdige „wissenschaftliche“ Publikationen nicht nur erwünscht, sondern geradezu eine „konditio sine qua non“.

Mit freundlicher Genehmigung von Dr. med. Bernd-Michael Löffler Pfalzburger Straße 43–44 10717 Berlin | Deutschland

Vitamin C – das unterschätzte Vitamin

Vitamin C ist weit mehr als „Grippeschutz“,  jedoch werden die Meisten von Ihnen Vitamin C mit genau diesem in Verbindung bringen.

Doch der Schutz vor Erkältungskrankheiten ist eine der kleineren und unwesentlicheren Aufgabe des Vitamin C.

Es gibt mittlerweile eine große Anzahl von Studien, wissenschaftlichen Arbeiten, Veröffentlichungen zu Vitamin C.  Für mich eine der wichtigsten die von Dr. Matthias Rath und dem zweifachen Nobelpreisträger Dr. Linus Pauling – doch dazu später mehr.

 

Die wichtigste Aufgabe von Vitamin C ist der Schutz vor Arteriosklerose. Denn Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind immer noch die Todesursache Nr. 1 mit über 17 Millionen Todesopfer jährlich. Und trotz der Reduzierung von Nahrungsfetten und deren künstlichen Senkung des Cholesterins durch Statine (die jede Menge starke Nebenwirkungen mit sich bringen) breitet sich diese Todesursache Nr. 1 epidemieartig unaufhaltsam auf. Dies zeigt deutlich, dass erhöhte Cholesterinwerte und derer künstlichen Senkung weder die Hauptursache noch eine effektive Behandlungsmethode sind. Dies ist nur ein Weg der Pharmaindustrie sich auf Kosten der Patienten zu bereichern.

Nun aber zur o.g. Arbeit und dem vorgestellten Konzept. Herz-Kreislauf-Erkrankungen stellen eine Frühform der Seefahrerkrankheit Skorbutt dar. Ein chronischer Vitamin C Mangel führt zu einer Schwächung und Instabilität der Arterienwände. Und dies versucht der Körper durch die Bildung von Lipoprotein (a) und Ablagerung arteriosklerotischer Plaques in den Gefäßwänden auszugleichen, bzw. zu reparieren.

Vitamin C ist wie die beiden Aminosäuren Prolin und Lysin notwendig für die Bildung von Kollagen, welches die Arterienwände stabil und gleichzeitig elastisch hält.

Das Ergebnis dieser Arbeit war bereits im April in der Fachzeitschrift „American Journal of Cardiovascular Disease“ nachzulesen. Die Arbeit bestätigt den Zusammenhang zwischen Vitamin C Mangel und der Ablagerungen in den Gefäßen, die zur Entwicklung von Arteriosklerose führen.

Bei langandauerndem Vitamin C Mangel produziert der Körper große Mengen an Lipoprotein (a) und die gefährlichen Plaques um dadurch die Gefäßinnenwände wieder stabil werden zu lassen.

Eine optimale Vitamin C Versorgung verhindert diesen Prozess und kann ihn in vielen Fällen auch wieder rückgängig machen.

 

Und wenn Sie jetzt der Meinung sind genügend Vitamin C über die Nahrung aufzunehmen, dann muss ich Sie leider enttäuschen. Unsere Nahrungsmittel haben über die letzten 20 Jahre bis zu 95% ihre Vitamin- und Nährstoffgehaltes verloren. Und ist der Vitamin C Blutserum-Spiegel erstmal erniedrigt dann hilft auch eine orale Substitution von Vitamin C als Nahrungsergänzung nicht weiter, das muss erstmal mit Infusionen aufgefüllt werden. Auch dies zeigen Studien und Versuche, die hierzu gemacht wurden.

Sollten Sie bereits an erhöhtem Blutdruck oder erhöhten Cholesterinwerten leiden, dann empfiehlt  es sich den Vitamin C Spiegel im Blut messen zu lassen und je nach Befund einen passenden Weg zu finden das Risiko einer Herz-Kreislauf-Erkrankung zu reduzieren.

 

1998 wurde ein Artikel in der pharmazeutischen Zeitung veröffentlicht der sich mit diesem Thema auseinandersetzte. Ein internationales Symposium von Experten kam ebenso zu dem Ergebnis, daß Vitamin C Mangel pathologische Folgen in Form von degenerativen Erkrankungen wie die Koronare Herzkrankheit, Krebs, altersbedingte Maculadegeneration und Störungen des Immunsystems mit sich bringt.

Prof. Gladys Block von der University of California, Berkeley, USA machte eine Studie mit 68 Männern, die Vitamin C bekamen. Es zeigte sich, dass unter streng kontrollierten Bedingungen der Vitamin C Plasmastatus signifikant mit einer Blutdrucksenkung und einer Erhöhung von HDL-Cholesterin (das „gute“ Cholesterin) korrelierte.

Ebenso eine Studie von Professor Dr. Balz Frei von der Oregan State University, Corvallis, USA. Dort wurden Patienten täglich 2 g Vitamin C verabreicht die bereits eine angiographisch gesicherte Koronare Herzkrankheit hatten. Innerhalb 2 Stunden verbesserte sich die Vasodilatation (Blutgefäße erweitern sich, Blutdruck sinkt, verbesserte Durchblutung des Herzens) dramatisch!

 

Bleiben sie also dran, wir werden Ihnen in den nächsten Tagen und Wochen sicherlich immer wieder neue, spannende Informationen rund um das Thema Gesundheit und das Vermeiden von Krankheit mitteilen.

Smoothie der Woche

Rote Beete, Zitrone, Ananas, Orange

Rote Bete

enthält Betain, das den Risikofaktor Homocystein für Herzkrankheiten senkt, weiterhin Anthocyane, die krebsschützend wirken und Nitrat, das u.a. den Blutdruck senkt.

Ebenfalls ausgestattet ist sie mit Jod, Kalium, Kalzium, Magnesium, Natrium, Phosphor und großen Mengen an Eisen. Doch das ist nicht alles: Ebenfalls ausgestattet ist sie mit Jod, Kalium, Kalzium, Magnesium, Natrium, Phosphor und großen Mengen an Eisen.

Zitrone

Vitamin C hat den chemischen Namen Ascorbinsäure. Es ist ein wasserlösliches, leicht oxidierbares Vitamin. Der offizielle Name gemäß IUPAC-Regeln ist:
(R)-5-[(5)-1,2-Dihydroxyethyl]-3,4-dihydroxy-5H-furan-2-on
Die chemische Summenformel lautet C6H8O6.
Vitamin C ist ein Radikalfänger. Es wirkt als Reduktionsmittel bei der Hydroxylierungsreaktion und steuert damit die körpereigene Herstellung von Collagen. Zudem spielt es eine wichtige Rolle bei der Synthese von Aminosäuren.
Vitamin C ist ein essentielles Vitamin. Das heißt, es ist lebensnotwendig und kann vom Körper nicht selber synthetisiert werden. Daher muss es über die Nahrung aufgenommen werden.
Mangelerscheinungen (Hypovitaminosen) führen langfristig zu Skorbut. Sie können bei Fehl- und Mängelernährung (falsche Diäten, Alkoholismus…) bzw. bei erhöhtem Bedarf (Schwangerschaft, Rauchen…) auftreten.

100g Zitronen weisen einen Brennwert von 120kJoule auf und bestehen zu ungefähr 86% aus Wasser, 1,1% Eiweißen, 0,3%Fett, 9,3%Kohlenhydraten und 2,8% Ballaststoffe

 Orangen

Orangen sind reich an Vitaminen und Mineralstoffen. So enthalten 100 Gramm ihres Fruchtfleisches rund 50 Milligramm Vitamin C – mehr als die Hälfte des empfohlenen Tagesbedarfs. Das Vitamin stärkt das Immunsystem und schützt uns so vor Infektionen.

Zudem verbessert Vitamin C die Aufnahme von Eisen, das für den Sauerstofftransport im Blut benötigt wird. Der Mineralstoff findet sich ebenfalls in den runden Früchten (0,4 Milligramm pro 100 Gramm). Außerdem stecken in Orangen unter anderem Vitamine der B-Gruppe, Folsäure und Phosphor.

Ananas

Ananas hat viele Vitamine und Mineralien. … Das seien zum Beispiel Natrium, Kalium und Eisen, aber auch die Vitamine A, E, B1, B2, Niacin B6 und Vitamin C. «Sie ist aber nur so gesund wie alle anderen Obstsorten auch», betont die Expertin. So hilft sie zum Beispiel nicht beim Fettabbau, wie viele Menschen annehmen

Neuigkeiten über den Darm

Heute möchte ich Ihnen über die neuesten Erkenntnisse zum Thema Mikrobiom und Darm berichten. Die Bedeutung des Darms für die Gesundheit und die Probleme, die eine Dysbiose und ein Leaky-Gut mit sich bringen.

Zuerst aber ein paar Zahlen und Fakten, die Ihnen die Wichtigkeit und die Größenordnung des Darms und des Mikrobioms näher bringen sollen.

Der Darm hat eine Körperoberfläche von 400 m2, die Haut 2 m2 und die Lunge 100 m2. 80% aller Immunzellen befinden sich auf der 400 m2 großen Oberfläche des Darms. 90% der Afferenzen (Signale) gehen vom Enterischen Nervensystem nach oben zum zentralen Nervensystem nur 10% von „oben“ nach „unten“.

Botenstoffe wie Leptin, Serotonin, Dopamin und Melatonin sorgen für Hunger, Angst, Stress, Depressionen und sind somit „Bauchgefühle“.

Die Funktionen gehen weit über „Entsorgung“ hinaus, sie sind Entschlackung, Entgiftung, Mineralien- und Säure-Basen-Ausgleich, Recycling von Wasser, Gallensäure und Hormone,….

Das Mikrobiom hat 100 Mrd. Bakterien in 1 Gramm menschlichem Kot, während sich nur10.000 – 100.000 Bakterien pro cm2 Haut befinden. Je größer die Diversität (Artenvielfalt) desto besser. Es gibt einen Biofilm von der Nase, Ohr, Haut, Lunge, Mund, Blase, Scheide (Frauen), Penis (Männer) und dem kompletten Verdauungstrakt bis zum Anus. Der Ursprung der richtigen oder falschen Besiedelung liegt immer im Darm, liegt im Darm eine Fehlbesiedelung vor, so hat das Konsequenzen für alle Organe. Denn die Darmflora steht in einem ständigen Austausch mit den menschlichen Zellen, Geweben und Organen, bewacht von unseren Immunzellen und den Nervenzellen.

Mittlerweile wurde in vielfältigen Studien nachgewiesen, dass Menschen mit Autoimmunerkrankungen andere Bakterien im Darm haben als Gesunde, dass Geschwister mehrere Arten gemeinsam haben als Fremde, dass viele Erkrankungen durch Veränderungen des Mikrobioms entstehen wie z.Bsp:

Durchfall, Verstopfung, Divertikullitis, Reizdarmsyndrom, Darmmykosen, Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Lebererkrankungen, Fettleber, Diabetes mellitus, erhöhte Blutfettwerte, Depressionen, Migräne, Demenz, Parodontose, Karies, Rheuma, Arthritis, Burnout, chronische Müdigkeit, Haarausfall, Neurodermitis, Blasenentzündungen, Vaginalmykosen, Akne, Bluthochdruck, Asthma, Atemwegsinfekte.

Krankhaft verändert wird das Mikrobiom durch Medikamente, wie Cortison, Pille, Antibiotika, Schmerzmittel, Säureblocker (PPI), Chemotherapie, falsche Ernährung, Stress, Entzündungen, etc.

Dies alles sind viele Gründe die Darmgesundheit und die Stuhldiagnostik bei nahezu allen Krankheitsbildern mit einzubeziehen. Denn nur wenn das Mikrobiom im Darm wieder in sein physiologisches Gleichgewicht gebracht wird hat der Patient auch die besten Möglichkeiten in die Selbstregulation und somit in die Gesundheit zu kommen.

Sind sie neugierig geworden oder möchten mehr zum Thema Darm und Gesundheit wissen, dann besuchen Sie regelmäßig unseren Blog, in dem wir Sie immer wieder mit neuen spannenden Informationen versorgen, oder Sie kommen zu einem Beratungstermin zu uns in die Praxis.