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Richtig oder falsch??

 

Über Kunst und Geschmack lässt sich trefflich streiten.

Leider wird auch in der Medizin gestritten – die zu den Naturwissenschaften gehört – oder doch eher zu den Erfahrungswissenschaften? Gleichwohl auch hier ist Streit zum Alltag geworden.

Die Homöopathie wird als unwirksam betitelt – gleichzeitig dürfen laut Beipackzettel nur noch 8 oder 10 Tropfen eingenommen werden – früher durften es auch schon mal 30 Tropfen sein. Die Mittel sollen aus der Apotheke verschwinden, keine Kassenleistung mehr sein – ausgerechnet ein Antrag der Grünen!?

Medizinische Hypnose ist Quatsch und bewährte (teils jahrhundertelang) pflanzliche Rezepturen ein Placebo?

Die Fronten sind schon so verhärtet, dass selbst wissenschaftlich durchgeführte Studien nichts am Standpunkt der Gegenseite ändern.

Eine nicht zu verstehende Kritik kommt auch bei den Nahrungsergänzungsmitteln auf. Die einen behaupten, dass wir alle nötigen Nährstoffe mit unserer Nahrung aufnehmen – die waren wohl noch nie in einem Supermarkt mit der Vielzahl von Fertiggerichten. Leider ist auch eine hochwertige biologische Ernährung keine Garantie für genügend Mikronährstoffe und Vitamine mehr, da die Qualität des Saatgutes und des Bodens leider immer schlechter wird und der Vitamin- und Mineralstoffgehalt der Nahrungsmittel in den letzten 20 Jahren drastisch abgenommen hat. Die anderen sagen, dass wir heute vielfach unter einem Mangel an Mikronährstoffen leiden und diesen Mangel ausgleichen müssen.

(Eine Liste mit Nährstoffinhalten, die heutzutage noch in den Nahrungsmittel enthalten sind stellen wir Ihnen gerne zur Verfügung).

Und wir in unserer Praxis sagen noch darüber hinaus, das Bisschen, das in in einer ausgewogener Ernährung noch an Vitaminen und Mineralstoffen drin ist kann vom Körper nur aufgenommen werden, wenn der Darm in Ordnung ist. Deshalb empfehlen wir bei grundsätzlich bei gesundheitlichen Problemen eine Grundstuhluntersuchung mit der Bestimmung des Mikrobioms, pathogenen Keimen, Pilzen, pH-Wert, Durchlässigkeit des Darmes, entzündliche Veränderungen der Darmschleimhaut.

Es sind viele „Stellschrauben“ zu drehen für eine gute Gesundheit – die Vielfalt der Einflüsse, das Zusammenspiel von Körper-Umwelt-Arbeitsplatz-Partnerschaft- Nahrung-Wasser – die Seele (wie immer Sie dazu sagen wollen) nicht zu vergessen.

Richtig oder doch falsch? So einfach schwarz-weis geht es nicht.

Im Mittelpunkt muss der einzelne Mensch stehen, der Patient, was braucht er, was fehlt ihm?

Auf jeden Fall braucht es Zeit ihm zuzuhören – die nehmen wir uns gerne

 

 

 

Vitamin C – auch als Grippeschutz

Das immer noch in seiner Wichtigkeit unterschätzte Vitamin C kann weitaus mehr als zum Grippeschutz dienen.

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Über 200 Funktionen unseres Körpers sind Vitamin C abhängig und dies täglich. Würden unsere Vitamin C Vorräte auf 0 absinken dann wäre dies Lebensbedrohlich. Leider sieht die Versorgung in Deutschland sehr schlecht aus. Die Daten der nationalen Verzehrstudie (dies ist eine Industrieunabhängige Studie) zeigen das 50% der Erwachsenen Deutschen einen Vitamin C Mangel aufweisen. Dies bedeutet dass diese nicht mal die dringenden notwendigste Mindestmenge aufweisen. Solche Mängel sind nicht mehr über die Ernährung in Griff zu bekommen.

Welche Organe weisen besonders viel Vitamin C und dadurch auch einen besonders hohen Bedarf auf?

Dies wären unser Gehirn, das Immunsysem, die Augenlinsen, die Wände der Blutgefäße (hier besonders Wichtig als Schutz vor Plaque), das Herz, die Niere und die Nebenniere und die Leber. Aber auch die Muskeln und die Knochen weisen Vitamin C auf.

Leiden wir an einem Vitamin C Mangel kommt es zu Wundheilungsstörungen, Durchblutungsstörungen, einem geschwächten Immunsystem durch fehlende Radikalenfänger, der Energie-Knochen- und Nervenstoffwechsel funktioniert nicht mehr optimal. Dies führt -hält der Vitamin C Mangel über längere Zeit an- zu schwerwiegenden gesundheitlichen Problemen und ernsthaften Erkrankungen. Wenn dann noch mit Schmerzmittel, Antibiotika oder Cortison behandelt wird, dann wird auch noch der letzte Rest des vorhandenen Vitamin C im Körper verbraucht. Da diese Medikamente jede Menge Vitamine (besonders Vitamin C) und Mineralstoffe im Körper verbrauchen. (Wer sich hierfür mehr interessiert, weil er vielleicht aufgrund eines chronischen Leidens dauerhaft chemische Medikamente einnimmt, dem kann ich das Buch: Arzneimittel und Mikronährstoffe von Uwe Gröber empfehlen.

Durch verschiedene Grunderkrankungen oder Lebenssituationen steigt unser Vitamin C Bedarf von Grund auf deutlich an. Depressionen und Stress gehören zu den Hauptfaktoren für einen erhöhten Vitamin C Bedarf ebenso Infektionen und alle Arten chronischer und entzündlicher Erkrankungen auch Operationen benötigen mehr Vitamin C. Planen Sie eine Operation sollten sie in der Woche vor einer Operation Ihren Vitamin C Speicher so voll wie mögliche auffüllen, dadurch werden auch die Nebenwirkungen der Narkose deutlich verringert. Direkt nach der Operation mit der Einnahme weitermachen um die Wundheilung zu fördern und das Infektionsrisiko zu vermindern. Hier sind natürlich auch immer Infusionen zu empfehlen.

Sind wir immer mit einem vollen Vitamin C Speicher versorgt dann haben wir genügend Antioxidantien zur Verfügung um freie Radikale zu stoppen.

Freie Radikale – Antioxidantien ??????

Freie Radikale sind Moleküle denen 1 Atom fehlt. Liegt eine Erkrankung vor, egal ob akut oder chronisch vermehren sich diese sehr stark. Die freien Radikale sind im Körper sehr aggressiv unterwegs und auf der Suche nach intakten Molekülen, denen sie dann das ihnen fehlende Atom entreißen. Somit kommt es zu Schädigung der Moleküle, diesen Prozess nennt man Oxidation. Dies führt zu oxidativem Stress welcher jegliche Art von gesundes Gewebe im Körper schädigt. Zum Glück gibt es aber die Antioxidantien als Radikalfänger, diese geben freiwillig ein Atom ab und die freien Radikale können keine anderen Moleküle schädigen.

Liegt jedoch eine chronische Entzündung wie bei Arthritis, Rheuma und anderen Gelenkschmerzen vor oder eine chronische Erkrankung wie chronischer Stress, jedoch auch Rauchen und täglicher Alkoholkonsum zählt dazu, werden immer mehr Radikalenfänger verbraucht somit steigt auch der Bedarf an Vitamin C stark an.

Deshalb empfehlen wir all unseren Patienten den Vitamin C Spiegel messen zu lassen und die Laborberichte, die wir tagtäglich bekommen geben uns Recht. Denn in der Realität sind es weit mehr als die 50% in der o.g. Studie die einen sehr starken Mangel aufweisen.

Deshalb empfehlen wir ein intaktes Immunsystem mit einer guten Versorgung an Vitaminen und Mineralstoffen, sowie einen gesunden Darm als Grippeschutz.

Für mehr Informationen: 07181-938440 oder heilpraxis@gayer.de

Divertikulose – wirklich nur für Ältere?

Unser Kollege Heinz Groove hat kürzlich einen Artikel  veröffentlicht, den wir mit seiner Genehmigung unseren Blog-Lesern gerne weitergeben:

In „Harrison innere Medizin“, der Bibel für das Gebiet der inneren Medizin, heißt es: “ in der westlichen Welt ist etwa die Hälfte der über 60jährigen von einer Colondivertikulose betroffen. Im ersten Augenblick könnten die Jungspunde abschalten, wenn wir nicht einige Seiten weiter lesen würden: „die Inzidenz der Erkrankung nimmt  vor allem bei jungen Patienten zu.“

Jetzt lösen wir erstmal die Fachwörter auf. Colon ist der Dickdarm. Er wird vom Dünndarm gespeist und endet zwischen unseren Pobacken. er ist etwa 1,5 m lang und liegt fast wie ein Bilderrahmen an den Aussenrändern rund um die Dünndarmschlingen, Seine Hauptaufgabe ist es, aus den unverdaulichen Resten der im Dünndarm zerlegten Speisen für den Körper so viel wie nötig Wasser und Salze herauszuziehen. Auf diese Weise entsteht der Stuhl, der letztlich in der Toilette landet.

Divertikel sind eine sackähnliche Ausstülpung nach außen, entweder nur der Darmschleimhaut oder sogar der ganzen Darmwand. Die Divertikulose benennt die Situation mehrerer Ausstülpungen der Darmschleimhaut des Dickdarms nach außen.

Vielleicht haben Sie während einer Darmspiegelung schon den Begriff „Polyp“ gehört. Er ist eine Einstülpung. Sie geht nicht in Richtung aus dem Darm heraus, sondern in den Darm hinein. Während einer Darmspiegelung lassen sich Polypen in der Regel mit einer Schlinge direkt fassen und entfernen.

Weil die Ausstülpung eines Divertikels sackähnlich nach außen gerichtet ist, lässt sie sich nicht einfach packen und entfernen. Wenn sich nicht die gesamte Darmwand nach außen stülpt, sondern sich nur die innere Schleimhaut aufwölbt, lässt sich auch von außen, wenn wir durch die Bauchwand hindurch zum Darm vordringen würden, nicht direkt darauf zugreifen.

Im Laufe unserer Lebensjahre werden die Divertikel zahlreicher und größer und sind ein möglicher Sammelplatz für Verdauungsreste. Stauen sich diese im Inneren eines Divertikels, verhärten sie und sind dann zum festsitzenden Fremdkörper geworden. Die daraus folgende mechanische Belastung kann den Blutfluss des Darms drosseln, das im Darm lokalisierte Immunsystem stören. Sich entwickelnde Bakterien können sich vermehren und damit Entzündungen auslösen (Divertikulitis), es können sich sogar Divertikelblutungen entwickeln… was danach noch alles passieren kann. soll hier nicht ausgemalt werden.

Wenn es zu weit gekommen ist, gibt es kein Rückwärts zum Originalzustand mehr.

Probleme im Darm spüren wir erst spät, deshalb ist eine regelmäßige Darmspiegelung angeraten. Wenn es irgendwo drückt und zwickt, kann schon zu viel passiert sein. Wozu wir auch raten, ist eine naturheilkundliche Behandlung: zur Colon-Hydro-Therapie.

Gute Gründe sind die Darmspülungen bei Divertikeln, chronischer Immunschwäche, ständiger Müdigkeit und zur Entlastung der Leber. Während einer Nahrungsumstellung und beim Fasten wird verhindert dass der Körper „ungewollten Kram“ aus den liegengebliebenen Resten im Darm rückresorbiert.

Bei Verdauungsbeschwerden liefert eine begleitende Stuhluntersuchung weitere Erkenntnisse.

Sie erinnern sich: Colon ist der Dickdarm, der den Verdauungsresten Wasser entzieht. Hydro ist Wasser. Bei der Behandlung wird der Dickdarm mehrfach mit Wasser durchspült und mit gezielten Griffen massiert. Das Wasser soll die fest gewordenen Brocken aufweichen und sie mit der unterstützenden Bewegung zum Darmausgang führen. Dass auch die Organe wie Leber, Nieren, Bauchspeicheldrüse und so weiter ihre „Streicheleinheiten“ bekommen ist ein schöner Nebeneffekt. Denn alle Organe müssen beweglich bleiben und ihren gesunden Platz im Bauchraum einnehmen.

Soweit der Kollege Groote.  gerne beraten wir Sie individuell – auch was nützlich ist, wenn Sie eine notwendige Antibiotika Behandlung brauchen bzw. hinter sich haben oder wenn sie über die anderen Aufgaben des Dickdarms wie Bildung von bestimmten Vitaminen und Hormonen mehr Informationen möchten.

Die vielen Gesichter einer chronischen Erschöpfung

Stress, Depressionen, chronische Erschöpfung oder Burn Out. Letztendlich ist es egal wie wir das Krankheitsbild nennen. Viel wichtiger ist die Symptome zu erkennen und ganzheitlich, schnell zu behandeln anstatt nur mit Psychopharmaka zu unterdrücken.

Das Krankheitsbild hat viele verschiedene Symptome, mancher Patient weist nur eines der Symptome auf, andere gleich eine ganze Reihe. Wenn die Symptome über lange Zeit unbehandelt bleiben dann führt dies zu ernsthaften psychischen und physischen Erkrankungen.

Folgende länger andauernden Symptome geben einen Hinweis:

Zwänge, Schlafstörungen, Konzentrationsstörungen, Unausgeglichenheit, Launenhaftigkeit, Ängste, das Gefühl der Überforderung, Stimmungsschwankungen, Müdigkeit, Gereiztheit.

Halten diese Symptome länger an führt dies zu Depressionen, Bluthochdruck, Arteriosklerose bis hin zu Herzinfarkt. Ein Antidepressiva bringt in den meisten Fällen keine Heilung, im besten Fall eine Linderung und sollte nur kurzzeitig eingesetzt werden. Viel wichtiger ist es hier den Mikronährstoffhaushalt zu untersuchen mit den wichtigen Faktoren B-Vitamine, Magnesium und Aminosäuren. Die Aminosäure Tryptophan sei hier besonders erwähnt, da dies die Vorstufe des „Wohlfühlhormones“ Serotonin ist.

Um den Grad des „Stress“ festzustellen sollte eine Hormonuntersuchung gemacht werden, bei der die Neurotransmitter und Stresshormone untersucht werden. Dadurch erhalten wir eine Aussage darüber, ob der Körper mit dem Stress noch umgehen kann oder die Nebenniere schon völlig erschöpft ist und nicht mehr genügend Hormone produziert. Hier bedarf es jedoch einer Untersuchung aus dem Speichel, bei der mehrmals täglich Speichel in spezielle Röhrchen abgegeben wird um somit auch ein aussagekräftiges Hormon-Tagesprofil zu erhalten.

Auch der Darm spielt eine große Rolle bei jeglicher Art von Erschöpfungssyndromen. Hier gilt es mittels Stuhlprobe zu überprüfen, ob eine Dysbiose (Fehlbesiedelung) vorliegt, eventuell eine Hefe- oder Schimmelpilzbelastung vorhanden ist, der pH-Wert in einem falschen (viel zu basischen Bereich) ist,  ob es eine entzündliche Veränderung der Darmschleimhaut oder ein Leaky Gut Syndrom gibt. Dies alles führt dazu dass zum einen Nährstoffe nicht mehr optimal aufgenommen und verstoffwechselt werden, dass viele Toxine und Zellgifte wie Ammoniak oder Schwefelwasserstoff anfallen, die in den Blutkreislauf gelangen und die Leber belasten. Liegt ein Leaky Gut Syndrom vor bedeutet dies dass der Darm, mehr als für die physiologische Diversion, durchlässig ist. Somit gelangen verschiedene Stoffe aus dem Darm in den Blutkreislauf, die dort nicht hingehören und das Immunsystem dauerhaft belasten, überlasten und erschöpfen. Daraus kann sich eine Immunschwäche oder eine Autoimmunerkrankung entwickeln. Die B-Vitamine, sowie das Vitamin K werden nicht mehr ausreichend produziert und somit werden viele wichtige Stoffwechselfunktionen verlangsamt und können nicht mehr ausreichend ablaufen.

Dies alles führt zu einer chronischen Erschöpfung. Deshalb sollten diese Faktoren immer zuerst untersucht und ausgeschaltet werden anstatt sofort und viel zu schnell zu Psychopharmaka gegriffen wird. Diese haben Ihre Berechtigung und sind wichtige Medikamente wenn sie dort und dann eingesetzt werden, wo sie schnell und kurzfristig den Patient aus einer „Notsituation“ herausholen können. Aber spätestens dann sollte untersucht werden was fehlt denn auf zellulärer Ebene, wo kann schnell aufgefüllt werden, wo kann ein Ausgleich oder der Alltag etwas entstresst werden. Wenn sich ein Patient aus einer Erschöpfung oder einem Burn Out oder einer Depression vollständig erholen soll, dann muss dies immer ganzheitlich behandelt werden.

Je nach Untersuchungsergebniss gibt es verschiedene Stufen der Behandlung:

Die 1. Stufe ist je nach Laborwerten eine Initialbehandlung um den so gut wie immer messbar erniedrigten Serotoninspiegel zu erhöhen.

In der 2. Stufe findet dann die Darmsanierung (falls notwendig statt)

Die 3. Stufe beinhaltet das Auffüllen der Mikronährstoffe, die für die mitochondriale Funktion notwendig sind.

Die 4. Stufe ist die Dauertherapie. Hier werden die Aminosäuren, Vitamine und Mikronährstoffe auf eine Erhaltungsdosis eingestellt um somit zu gewährleisten, dass der Patient auf Dauer gut versorgt ist und auch anstrengende, stressige Zeiten ohne Defizite und Störungen sehr gut aushält.

Wir erstellen für jeden Patienten ein individuelles Behandlungskonzept mit verschiedenen Behandlungs- und Therapieansätzen, die auch verschiedene sportliche Tätigkeiten, Entspannungsmethoden und Achtsamkeitstraining beinhalten. Denn eines bringt die heutige Zeit leider mit sich, dass Stress und negative Einflüsse  unvermeidbar sind, wichtig ist ein bewusster, entspannter und ausgeglichener Umgang mit diesen „Stör“-Faktoren.

 

Müdigkeit und Erschöpfung……

Und jetzt auch noch die dunklere Jahreszeit.

Das kennen viele Menschen. Ursache? Vielfältig!

Wenn Patienten über Müdigkeit und Erschöpfung klagen ist therapeutischer Spürsinn notwendig.

Was ist dem über die Leber gelaufen? Dieses geflügelte Wort kennen Alle. Ist es die Leber?

Oder ein Mangel im System – fehlen Aminosäuren oder auch „nur“ die B-Vitamine (oder Vitamin C oder D – oder alle?). Eisen oder Sauerstoff?

Steckt eine ernsthafte Erkrankung dahinter. Hat sich der Patient ver-ausgabt, also zuviel seiner Energiereserven ausgegeben?

Manchmal sind es Nebenwirkungen von Medikamenten.

Im einfachsten Fall ist der Patient durch Schlafmangel übermüdet. Schlafmangel, warum?  Lebenswandel, Schichtarbeit oder ein Mangel an Tryptophan (der Vorstufe des Hormons Melatonin, welches für den Schlaf zuständig ist)?

Der Auslöser kann auch im Darm liegen, Mangel-oder Fehlernährung, Dysbiose im Mikrobiom, eine durchlässige Darmschleimhaut (Leary-Gut), Schilddrüse oder Hormone? Virenbelastung, chronische Entzündungen…

Gerne stellen wir Ihnen die richtigen Fragen, spüren die Ursachen auf und erarbeiten für Sie eine Lösung.

Sind Sie schon ein Mitochonder??

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Mitochondrien, das sind lt. Definition aus dem Pschyrembel, etwa bakteriengroße, ovale lipoidreiche Zellorganellen der Eurakyoten, die von einer Doppelmembran umgeben sind. Ihre Aufgabe besteht in der Energiegewinnung durch Oxidation der verschiedenen Nährstoffe in der Zelle, wobei zugleich Rohstoffe für Biosynthesen anfallen (Phospholipide, Aminosäuren, Porphyrin, Häm). Diese frei werdende Energie wird zur Bildung von ATP benötigt.

Desweiteren beschreibt der Pschyrembel auch die Mitochondriopathie als eine Reihe von Erkrankungen aufgrund der fehlenden ATP Produktion (Energiebereitstellung) in den Zellen. Darunter fallen neurogene Muskelathrophien, Ataxie, verschiedenen Augenerkrankungen, Enzephalopathie, und fast alle degenerativen Erkrankungen. (Dies in der Ausgabe von 2014).

Heute weiß man jedoch viel mehr über die Mitochondrien und die Folgeerkrankungen die in Erscheinung treten wenn es zu einer erworbenen Mitochondriopathie kommt.

Es gibt 2 Formen der Mitochondriopathie, die eine ist die vererbte (die wird immer von der Mutter vererbt), die andere ist die erworbene, auf die möchte ich mich hier beziehen.

Je nach Energie-Bedarf ist die Anzahl der Mitochondrien pro Zelle sehr unterschiedlich:
Die meisten finden wir in einer Eizelle, nämlich 300 000, in Nervenzellen 10 000. Ein Blutplättchen kommt dagegen mit nur 5 Mitochondrien aus.

Die Mitochondrien sind die Kraftwerke unserer Zellen. Alle Lebewesen, also auch wir Menschen benötigen den gleichen zellulären Kraftstoff: ATP Adenosin-Tri-Phosphat.
ATP ist also sozusagen die Energie-Währung, oder das „Benzin“ unseres Organismus und wird in den Mitochondrien erzeugt. In den Mitochondrien läuft die chemische Funktion der Atmungskette ab, dort wird die freigesetzte Energie in ATP verwandelt, gespeichert und kann jederzeit verwendet werden. Ca. 70 kg ATP werden so täglich produziert. Hierfür werden viele wichtige Mikronährstoffe benötigt.

Zu einer erworbenen Mitochondriopathie führen verschiedene Auslöser wie Umweltbelastung, Fehlernährung, exsessiver Sport, Schwermetallbelastung durch falsche Zahnmaterialien, Ernährungsfehler (Reis und Fisch sind sehr belastet mit Arsen und Quecksilber), mechanische Traumata der Halswirbelsäule, Nährstoffmangel und Multifaktorelle Überlastung der körperlichen Entgiftungsfunktionen.

Die o.g. Auslöser führen zu ständigen, stillen Entzündungen und starkem oxidativen und nitrosativen Stress. Diese Vorgänge laufen meist über lange Zeiträume ab bis sie erkannt und beseitigt werden, dadurch kommt es in den betroffenen Organen und Geweben zu einem Dauerbeschuss mit Radikalen und dadurch zu einer hohen Belastung und Schädigung bis hin zur Zerstörung der Mitochondrien.

Die Mitochondrien haben zwar eine Besonderheit, sie tragen ihre eigene mitochondriale DNA, leider aber keinen Reperaturmechanismus, welcher diese Kern-DANN vor Fehlern und Schäden schützt. Wenn es nun zu einem Dauerbefall mit Radikalen kommt hat dies dramatische Folgen für die Mitochondrien. Die Schäden machen aus ihnen funktionslose Enzymeinheiten und das gesamte Mitochondrium liegt lahm. Die Energielieferung bricht zusammen, der Sauerstoffverbrauch nimmt ab und dadurch wird der oxidative Stress noch zusätzlich erhöht. Organ- und Zellstrukturen werden jetzt angegriffen und chemisch verändert, diese können nun ihre eigentlichen Aufgaben nicht mehr erfüllen. Es bricht nun ein schwer beherrschbares Chaos in den betroffenen Geweben (Organen) aus und die Symptome sind nicht mehr zu übersehen. Der Körper reagiert mit unterschwelligen oder massiven Entzündungen um sich zu helfen versucht er dadurch die angegriffenen Organe und Gewebe zu beseitigen, die Abwehrreaktionen gegen die Entzündungen funktionieren in diesem Zustand auch nicht mehr und folgende Erkrankungen können entstehen:

Allergien, Herzprobleme, Chronisches Müdigkeitssyndrom, Autoimmunerkrankungen, Rheuma, Multiple Sklerose, Krebserkrankungen,…..

Deshalb ist es wichtig bei chronischen Erkrankungen jeglicher Art die Diagnostik und Therapie auf die Mitochondrien und den Darm, als wichtigstes Immun- und Entgiftungsorgan auszulegen.

Eine gezielte Mikronährstoffbehandlung für die Aufrechterhaltung der Mitochondrienfunktion und eine Sanierung des Darmes sind hier die wichtigsten Säulen der Therapie.

Einige der wichtigsten Mitotropen Substanzen für die reibungslose Funktion der Mitochondrien möchte ich hier nachfolgend aufzählen.

Für die Energiegewinn: Ubiquinol (Q10), B2, B3 (NADH), B1, Vitamin C, Glutamin, Carnitin, Magnesium, Liponsäure, Kreatin, Taurin, alle essentiellen Aminosäuren, Melatonin, Vitamin D + K2

Für die Membran: Omega 3 Fettsäuren

Für die Antioxidantien Entgiftung: Vitamin B5, E, C, B12, D3, Glutathion, Carnitin, Ubiquinol

Wichtige Spurenelemente: Calcium, Chrom, Eisen, Kupfer, Magnesium, Mangan, Molybdän, Schwefel, Zink, Selen

Leider zeigen die Blutbilder der letzten Jahre deutliche, vielfältige Mängel bei einer großen Anzahl der oben aufgezählten Mikronährstoffe. Werden diese nicht rechtzeitig wieder aufgefüllt nimmt das ganze seinen o.a. Lauf. Unsere Ernährung ist über die Jahrhunderte immer einseitiger geworden, anstatt ursprünglich zu Zeiten von Jäger und Sammler 4000 verschiedene Nahrungsmittel verzehren wir nur noch 400 (der größte Teil der Bevölkerung dürfte es wohl kaum auf 100 bringen), dies führt zu Mangelerscheinungen, Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Schädigung des Mikrobioms (die Bakterienbesiedlung nimmt ab und es kommt zu Fehlbesiedelungen) und am Ende steht die KRANKHEIT!

Warum also nicht schon viel früher im Sinne einer Vorsorge eingreifen, die Funktion und Versorgung der Mitochondrien und des Darms überprüfen und geben was fehlt, vorhandenen Entzündungen entgegensteuern und dem Organismus genügend Antioxidantien zur Verfügung stellen.

Sie wissen nicht wie oder möchten mehr über die Wunder-Kraftwerke Mitochondrien wissen? Dann lassen Sie sich einen Termin geben und wir nehmen uns gerne Zeit um Ihnen alles ausführlich zu erklären. Tel. 07181-938440, mail: heilpraxis@gayer.de

Herbstcheck 2019

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Keine Frage, morgens wird es später hell, die Tage bereits kürzer. Zeit an den HerbstCheck 2019 zu denken.

Ab Montag 16. September beginnen wir mit dem Herbstcheck 2019.

Der Gesundheitscheck läuft folgendermaßen ab:

In einem ausführlichen Gespräch legen wir mit Ihnen zusammen individuell fest, welche Untersuchungen aktuell notwendig und sinnvoll sind.

Neben einer ausführlichen Anamnese gibt es eine gründliche körperliche Untersuchung.

Diekörperliche Untersuchungbeinhaltet die Inspektion von Augen u. Umgebung, Blutdruckmessung beidseitig, Abtasten von Lymphknoten und des Bauchraumes, wir testen Ihre Reflexe und hören Herz und Lunge ab.

Bei der Blutuntersuchungsind viele verschiedene Profile möglich, von der einfachen Grunduntersuchung mit 38 Organ- und Stoffwechselparametern, über Hormonprofile, Vitamin- u. Mineralstoffprofile, Herzprofil, Gefäßprofil, Stoffwechselprofil, Allergenprofil, Burnoutprofil, Lymphozytendifferenzierung, Altersdemenzprofil, Aminosäuren-Screening (Aminogramm). Leberprofil, Rheumaprofil, Nierenprofil, Schilddrüsenprofil, Haarausfallprofil bis hin zu einem ganz persönlich zusammengestellten Blutbild.

Ebenso gibt es bei der Stuhluntersuchungdie Möglichkeit einer „normalen“ Grundstuhluntersuchung, sowie Tumorvorsorge, Parasitenprofile, Mikrobiomanalyse. Dazu können Einzelwerte wie Verdauungsrückstände, Zonulin (Leaky Gut), Histamin, Pankreaselastase oder Gallensäure.

Die Kosten bei uns in der Praxis betragen für die Untersuchung, Blutabnahme und die anschließende Befundbesprechung 150 €.

Die Laborkosten für die Stuhl- und Blutuntersuchungen werden vom Labor direkt mit Ihnen abgerechnet. Gerne jedoch nennen wir Ihnen vorab die Laborkosten.

Termine sind jeweils von Montag-Mittwoch ab 7.30 Uhr möglich. Sie sollten für die Blutabnahme nüchtern sein, bzw. wenn es Ihnen erst am Nachmittag möglich ist einen Termin zu vereinbaren, sollte die letzte Mahlzeit 2 Stunden her sein.

Bitte Termine rechtzeitig planen und vereinbaren.

Ihre Heilpraktiker

Martina Aichholz   und    Wolfgang Gayer