Blog

Mikronährstoffe-nicht nur für Sportler wichtig!

Nicht nur bei Sportler -besonders im Bereich des Leistungssports- müssen alle Mikronährstoffe in genügend hoher Menge vorhanden sein, dass die Stoffwechselvorgänge gut ausbalanciert sind. Denn nur dann erreichen wir eine hohe geistige und körperliche Leistungsfähigkeit, fühlen uns fit und gesund.

Gibt es Störungen im Energiestoffwechsel, weil nicht genügend Mikronährstoffe vorhanden sind mindert dies sowohl direkt als auch indirekt die Organfunktionen aller Organe.

Die Zellen unserer Organe besitzen alle mehr oder weniger Kraftwerke (Mitochondrien), die die Energie produzieren in Form von ATP.  Die Körperzellen, die einen hohen Energieverbrauch besitzen, sie Muskel-, Nerven-, Sinnes- und Herzmuskelzellen haben auch eine hohe Dichte an Mitochondrien, teilweise mit einem Volumenanteil von bis zu 36%. Der Stoffwechselvorgang -Citratzyklus- bei dem die Energie produziert wird durch unser Enzymsystem gesteuert und dieses benötigt viele essentielle Cofaktoren. Sind nicht genügend der Cofaktoren wie zum Beispiel Coenzym Q10, Magnesium, Calcium, Vitamine B1, B2, B3, B12, C, Selen und L-Carnitin (um nur einige zu nennen) vorhanden, können die Mitochondrien nicht mehr genügend ATP produzieren und wir laufen in einen Energiemangel. Dieser Energiemangel ist aber nicht nur spürbar in Form von Müdigkeit und Energielosigkeit, sondern unseren Immunzellen fehlt die Energie sich täglich im Kampf gegen entartete Zellen zu wehren, unser Herz kann nicht mehr effizient arbeiten, der Sauerstoff fehlt und mit der Zeit werden die Organe mehr oder weniger geschädigt.

All diese wichtigen Werte kann man im Blut messen lassen und je nach Befund hat man die Wahl die Substanzen entweder sehr schnell und effektiv über Infusionen aufzufüllen, oder langsam und längerfristig oral, hierbei wäre jedoch immer zu beachten, dass bei einer oralen Substitution immer der Darm und die Darmflora in gutem, gesunden Zustand sein muss, da die orale Aufnahme immer zuerst über den Leberkreislauf geht, dabei immer physiologisch schon ein kleiner Teil der Wirkstoffe verloren geht, wenn jetzt aber das Milieu im Darm nicht in Ordnung ist durch eine Bakterienverschiebung, der pH-Wert zu basisch, die Schleimhaut entzündet oder gar ein Leary-Gut-Syndrom besteht, dann kann das was im Darm noch ankommt nicht mehr vollständig resorbiert werden, und somit kommt nur ein kleiner Bruchteil der Wirkstoffe an den Zielorganen an.

Sollten große Mängel vorliegen, egal ob an Aminosäuren, Vitaminen oder Spurenelementen empfehlen wir immer einen guten Spiegel mittels Infusionen zu erreichen und dann die Erhaltungsdosis in Form von oral aufgenommenen Substanzen weiterhin einzunehmen.  So ist die Verbesserung der Organfunktionen und das Wohlbefinden schnell spürbar und durch die anschließend weitergeführte orale Substitution droht nicht wieder der nächste Mangel, denn dadurch wird gewährleistet dass der Körper weiterhin alle benötigten Faktoren für eine ausreichende Energieversorgung erhält.

 

 

 

Neues aus dem Bereich der Mikrobiom Diagnostik

Man kann schon sagen, dass uns wöchentlich neue Forschungsergebnisse mitgeteilt werden im Zusammenhang mit der Mikrobiomforschung und somit auch der Diagnostik aus dem Darm.

Die Bedeutung des intestinalen Mikrobioms und seinen Stoffwechselprodukte für die Entstehung -oder auch nicht- von chronischen Krankheiten wurde mittlerweile auch von der Wissenschaft und der Schulmedizin anerkannt. Spätestens nachdem es Mikrobiologen erstmals gelungen ist eine Parkinson Erkrankung in den Zellen der Darmschleimhaut zu diagnostizieren – so eng ist die Darm-Hirn-Achse tatsächlich verbunden.!!

Diese ist ein großer Durchbruch in der Diagnostik von Erkrankungen und weitere Forschungen gehen jetzt in Richtung Früherkennung und Vermeidung einer Parkinson Erkrankung.

Deshalb möchte ich Ihnen hier nur einige Beispiele verschiedener Darmbakterien und Ihre Funktionen im menschlichen Organismus aufzeigen:

Die Escherichia Coli und Enterokokken Bakterien kurbeln unser Immunsystem nicht nur an, sondern sie modulieren es. Sie sind wichtige Trainingspartner für unser Immunsystem. Aufgrund ihrer hohen Anzahl sind diese Bakterien Schlüsselorganismen der Immunmodulation. Das heißt jedoch im Umkehrschluss, haben wir eine zu geringe Besiedlung mit diesen Bakterien, wird unser Immunsystem nicht ausreichend trainiert und moduliert und es ergibt mit der Zeit Defizite in unserer Immunabwehr und dadurch entstehen dann verschiedene Erkrankungen.

Die Milchsäurebakterien mit Ihren Stoffwechselprodukten säuern das Darmmilieu an. Ein leicht saurer pH-Wert ist die ideale Basis für ein gutes und ausgewogenes Zusammenleben der Bakterien im Darm. Steigt der pH-Wert in den basischen Bereich entstehen verschiedene Zellgifte wie Ammoniak, Skatol, Indol. Diese gelangen in den Blutkreislauf und belasten die Leber. Fallen sie in großen Mengen an ist besonders Ammoniak in der Lage die Blut-Hirn-Schranke zu durchdringen. Deshalb ist es wichtig im Dickdarm immer einen leicht sauren pH-Wert zu haben.

Wieder andere Bakterien bilden kurzkettige Fettsäuren. Diese liefern Energie und regen damit die Darmperistaltik und die Durchblutung der Darmwand an. Die kurzkettige Buttersäure ist der Hauptnährstoff für die Epithelzellen im Darm. Zusätzlich wirken Sie einer Diabetes-Erkrankung entgegen und die Buttersäure hat eine antiinflammatorische, sowie antikanzerogene Wirkung. Das bedeutet, wenn wir zu wenig fettsäurebildende Bakterien haben steigt das Risiko einer Entzündung der Darmschleimhaut an.

Colibakterien bilden Vitamin K, ein wichtiges Vitamin das an der Blutgerinnungskaskade beteiligt ist.

Laktobazillen bilden Vitamin B12, wichtig für die Blutbildung und in Kombination mit B6 und Folsäure sorgt es für einen niedrigen Homocysteinspiegel und verringert dadurch das Risiko einer Arteriosklerose.

Dies nur einige Beispiele der Wichtigkeit der ausreichenden und richtigen Bakterienbesiedlung. Der Darm ist weit mehr als „Müllhalde“ für unsere Nahrungsreste und wird leider immer noch von zu vielen Schulmediziner ignoriert. Wer jedoch Interesse daran hat seine Patienten bestmöglichst und mit neuestem Wissensstand und Therapieoption zu betreuen kommt bei fast keiner Erkrankung am Darm vorbei. Und wenn Sie unter Google Scholar den Begriff Colon, Mikrobiom, Darmflora, Darm,… eingeben, dann werden Sie erstaunt sein wie viele wissenschaftliche Arbeiten tatsächlich zum Thema Darm und Mikrobiom vorliegen.

Aber nicht nur der Darm ist wichtig für eine gute, stabile, bestmöglichste Gesundheit. Damit meine ich die Gesundheit, bei der wir uns schon morgens fit fühlen und jede Menge Energie in uns spüren, nicht nur die, bei der wir nicht krank werden. Der gesunde Mensch fühlt sich leistungsfähig, körperlich und geistig fit. Dafür benötigt es eine gute und ausgeglichene Versorgung mit Aminosäuren (unsere Bausteine), Vitamine, Mineralstoffe und Enzyme (die Katalysatoren der Stoffwechsselvorgänge).

Jedoch gilt auch hier zuerst messen und dann gezielt auffüllen.

John A. Mann beschreibt die Wichtigkeit der Vitamine in seinem Buch „Geheimnisse des langen Lebens“, für alle die mehr darüber wissen wollen.

So ist zum Beispiel Vitamin C einer der wichtigsten Radikalenfänger, wirkt antientzündlich, schickt Krebszellen bei der „Hochdosis-Infusions-Therapie“ in den Zelltod und noch vieles mehr (darüber gibt es dann einen extra Newsletter).

Magnesium ist an über 300 Stoffwechselvorgängen im Körper beteiligt. Zink ist nicht nur wichtig für die Immunabwehr sondern auch am Entgiftungsprozess beteiligt, da es als sogenannter Chelatbildner wirkt.  Die B-Vitamine sind für die Nervenfunktion und die Blutbildung wichtig. Vitamin D-Mangel wird in Zusammenhang mit der Entstehung verschiedenster Krebserkrankungen und anderen Erkrankungen wie MS gebracht. Coenzym Q10 ein wichtiges Enzym für die Energiegewinnung in unseren Zellkraftwerken,……. man könnte hier noch seitenlang weitermachen.

Und weil dies alles so wichtig für die Gesundheit und das Vermeiden von Krankheiten ist, bieten wir umfangreiche Stuhl- und Blutlaboruntersuchungen an.

Bei uns können Sie von der Standarduntersuchung der Darmflora bis hin zu einer großen genetischen Stuhlanalyse, vom kleinen Blutbild bis zu einem großen Vitaminprofil, Vorsorgeprofil, Hormonprofil,….. je nach Beschwerdebild oder Wunsch jede Untersuchung bekommen.

Gerne beraten wir Sie in einem persönlichen Beratungsgespräch.

„Leaky Gut“ oder die durchlässige Darmschleimhaut

Ein gesunder Darm bietet die größte abgegrenzte Fläche in unser Körperinneres – mehr Fläche als die Haut, somit ein wichtiger notwendiger Schutz nach Innen. Die Epithelzellen bilden diesen „Schutzwall“, indem diese dicht an dicht aneinander gereiht sind und durch die sogenannten „Tight Junctions“ (stellen Sie sich hier Gummibänder oder Klebebänder vor, die die Zellen eng zusammen halten) – Bänder aus einem Membranprotein, zusammen gehalten werden. Darauf aufgelagert befindet sich der Mucus, die Schleimschicht, die von Bakterien besiedelt ist und letztendlich die Barriere und den Schutz zwischen dem Außen und dem Körperinneren bildet.

Verschiedene Medikamente, z.Bsp.: Aspirin, Antibiotika, Chemotherapeutika, Schmerzmittel,…. können ein Leaky Gut auslösen, indem sie die Darmwand öffnen. Genauso zuviel freie Sauerstoffradikale oder auch Schwermetalle wie Blei, Quecksilber oder Cadmium. Genussgifte wie Alkohol und Nikotin regelmäßig eingenommen sorgen ebenfalls dafür dass die Darmwand sich öffnet. Jedoch auch Fehlernährung und zu viel negativer Stress – „Distress“.

Ist dies passiert und die Darmwand durchlässig ist, kann nicht mehr kontrolliert werden, welche Stoffe nach außen gelangen dürfen und welche nicht. Es findet ein unkontrollierter, chaotischer Stoffaustausch in unserem Körper statt. Unser Immunsystem wird ständig mit Antigenen konfrontiert und ist dadurch immer in Aktion, was zu stillen, ständigen Entzündungen führt (Silent Inflamation). Diese stillen Entzündungen sind nachweislich an der Entstehung vieler chronischer und schwerwiegender Erkrankungen ursächlich beteiligt und über das Blutbild nicht nachzuweisen. Dies kann nur durch die Stuhldiagnostik nachgewiesen werden, indem ganz bestimmte Marker bestimmt werden.

Dies soll hier nur ein Beispiel für die Wichtigkeit der Stuhldiagnostik sein. Mittlerweile ist die Diagnostik der Stuhluntersuchungen so weit fortgeschritten und so wichtig, dass es Forschern erstmals gelungen ist eine Parkinson Erkrankung in der Darmschleimhaut zu diagnostizieren. Dies zeigt eindeutig die Wichtigkeit des Darmes, der Darmflora, der richtigen Besiedelung und der Untrennbarkeit des Darms mit all unseren anderen Organen einschließlich des Gehirns, denn hier wäre nochmal besonders auf die Darm-Hirn-Achse hinzuweisen.

Aus diesem Grunde wird bei uns der Darm in die Diagnostik fast ausnahmslos mit einbezogen und viele Erkrankungen über den Darm erfolgreich therapiert.

Wenn Sie das Thema Darm genauso spannend finden wie wir und sich mehr dafür interessieren, oder Ihre Beschwerden vielleicht jetzt in einem ganz anderen Zusammenhang sehen helfen wir Ihnen gerne weiter.

Überrascht war ich schon…….

Als Mitglied der Deutschen Herzstiftung e.V. in Frankfurt erhalte ich von dort regelmäßige interessante Informationen rund um die Herzgesundheit.

Überrascht war ich diese Woche über einen Flyer der Herzstiftung mit der Überschrift „Was hat der Darm mit dem Herzen zu tun“?

Ich zitiere daraus: „erst die Forschung der letzten 10 Jahre haben gezeigt, wie weitreichend der Einfluss des Darms auf den menschlichen Körper ist“.

Was in unserer Praxis ein wichtiges Standbein ist – und dafür haben wir ja eine Zertifizierung – wird jetzt in einem Forschungsprojekt untersucht: die Bedeutung der Darmbakterienflora auf die Herzinsuffizienz.

Mit dem Wissen, wie viele wichtige Funktionen die Darmflora übernimmt wird deutlich, dass ein Ungleichgewicht in der Zusammensetzung der Darmflora  Auswirkungen auf den ganzen Organismus hat – und eben auch die Herzgesundheit unmittelbar betroffen ist. Wer denkt da schon daran, wenn er sich nicht täglich mit dem Darm beschäftigt.

In dem Forschungsprojekt wird an gesunden Patienten im Vergleich mit herzkranken Patienten untersucht welche Wechselwirkungen zwischen Herz und Darm bestehen. Ob es direkte Effekte, Auswirkungen auf die Herzmuskelzellen gibt und ob bei einer entsprechenden Zufuhr von bestimmten Probiotika eine Besserung im Herzbereich zu erwarten ist.

Die Leser unserer Blogbeiträge  werden verstehen dass uns dieses Forschungsprojekt freut – jedoch auch bestätigt, was wir seit vielen Jahren in den Vordergrund stellen: Das Leben sitzt im Darm.

Deshalb setzen wir so häufig beim Darm an, auch bei Erkrankungen bei denen der Patient selbst nicht in in erster Linie an den Darm denkt – so nach der Aussage: ich habe doch täglich Stuhlgang….

Wir arbeiten nach unserem generellen Motto: erst messen – dann handeln, gleich ob im Urin, Blut oder Stuhl.

Heißt erst eine gezielte Analyse der Darmflora und des pH Wertes im Dickdarm – dann ebenso gezielt behandeln. (Wolfgang Gayer)

 

Vollwert-Ernährung

Bestimmt haben Sie schon oft darüber gelesen und dies als Empfehlung gehört, aber haben Sie sich auch schon mal Gedanken darüber gemacht was genau denn mit Vollwert – Ernährung gemeint ist? Denn Vollwert Ernährung meint weit aus mehr als Vollkorn-Getreide zu essen.

Mit Vollwert-Ernährung meint man grundsätzlich eine Ernährung, bei der unser Körper die Nahrung die wir ihm zuführen möglichst vollkommen ausschöpfen kann. Das heißt es sollten Nahrungsmittel sein die gesundheitsförderlich sind einen hohen Anteil an Vitaminen, Mineralstoffen und Ballaststoffen haben und dann im besten Fall so schmackhaft zubereitet werden -und das auf eine möglichst schonende Weise- dass Sie gerne und häufig verzehrt werden.

Die Empfehlungen der Vollwert-Ernährung sind allgemein gehalten und daher gibt es keine dogmatischen Vorgaben, somit ist es für jeden durchführbar. Grundsätzlich gilt es den Anteil der pflanzlichen Nahrungsmittel sehr hoch zu halten. Es stehen unendlich viele Gemüsesorten zur Auswahl. Diese zubereitet mit gesunden Ölen, wie Olivenöl, Leinöl, Kokosöl, Walnusöl lässt Ihnen die Möglichkeit die Gemüsesorten auf vielfältige Art und Weise immer wieder anders zuzubereiten. Bei den Getreidearten sollte auf Weizen gänzlich verzichtet werden und immer wieder anderes Getreide verzehrt werden, so reduzieren Sie das Risiko einer Allergie. Auch hier haben wir heute wieder die Möglichkeit auf viele „alten“ Getreidesorten auszuweichen, wie Emmer, Einkorn und Kamut oder auf „Pseudogetreide“ wie Quinoa, Hirse und Amaranth.

Sicher ist, dass bei dieser Art der Ernährung der Vitamin-, Mineralstoff- und Ballaststoffgehalt automatisch ansteigt, ebenso wie der Anteil der sekundären Pflanzenstoffe.

Das Risiko an einer ernährungsbedingten Erkrankungen wie Adipositas, Diabetes Typ 2 zu erkranken sinkt deutlich und Studien beweisen, dass ein hoher Gemüse- und Obstanteil vor kardiovaskulären Erkrankungen und vor Krebserkrankungen schützen kann. Der deutlichste Schutzeffekt tritt gegenüber Magen-, Darm- und Lungenkrebs ein.

Die Phytoöstrogene in den sekundären Pflanzenstoffen senken den Blutdruck, indem sie die Blutgefäße erweitern. Sie stärken das Immunsystem und schützen uns dadurch vor Erkrankungen.

Der andere große Aspekt der Vollwert-Ernährung ist jedoch auch die Nachhaltigkeit, den Klimaschutz und die Ressourcen zu schonen. Deshalb lautet die Empfehlung Fleisch nur 1 x pro Woche und aus artgerechter Biohaltung. 18% der globalen Treibhausgase entstehen bei der Tierhaltung, besonders bei Rinder und Schafen. Bei der Verdauung der Wiederkäuer entsteht Methan, dies schadet dem Klima 25 mal mehr als Kohlendioxid. Des Weiteren bringt die Massentierhaltung auch das Problem der Gülle und des großen Ackerlandverbrauchs mit sich. Große Flächen von Regenwald werden abgeholzt um dort Soja für die Tierfütterung anzubauen. Die Wasserressourcen werden verbraucht, weil zur Produktion für 1 kg Fleisch zigfach mehr Wasser benötigt wird als für 1 kg Getreide. Das Soja wird gentechnisch verändert um noch mehr Ertrag zu erhalten – und niemand kann die Spätfolgen für die menschliche DNA durch die gentechnisch veränderten Nahrungsmittel wirklich abschätzen. Vom Leid der Tiere in der Massentierhaltung und der Quälerei während des Transportes und in den Schlachtfabriken möchte ich hier gar nicht reden, wer sich jedoch dafür interessiert dem empfehle ich auf You Tube das Video „Hope for all“, ein sehr schöner Film der sowohl die gesundheitlichen Vorteile einer tierfreien Ernährung als auch die Problematik der Tierhaltung zeigt.

Somit schlagen Sie beim Verzicht von Wurstprodukten und Fleisch gleich 2 Fliegen mit einer Klappe, Sie schonen Ihre Gesundheit und die Umwelt, somit tragen Sie einen Teil zur Erhaltung der Erde für die nachfolgenden Generationen (ihre Enkel oder Urenkel) bei.

Mit Fisch sieht es ähnlich aus, auch diesen sollten Sie nicht allzu oft verzehren, da zum Einen die Meere völlig überfischt sind und dadurch das ökologische Gleichgewicht durcheinander kommt, zum anderen sind die Fische sehr stark mit Schwermetall (Quecksilber) belastet, die Zuchtfische wiederum sehr stark mit Antibiotika. Am besten sind Fische aus Wildfang und fließenden Gewässern.

Wenn Sie schon beim Einkaufen die Ressourcen schonen möchten, dann sollten Sie so oft wie nur irgendwie möglich, unverpackte Nahrungsmittel kaufen. Verzichten Sie auf Gemüse, welches in Plastik abgepackt ist. Für die Herstellung und Entsorgung dieser Verpackungen wird viel Energie aufgewendet. Wenn Sie regional und saisonal einkaufen, vermeiden Sie viele energieaufwendige Transporte durch Schiffe und Flugzeuge. Kaufen Sie kleine Mengen ein, die Sie täglich verbrauchen, oder machen Sie sich einen „Speiseplan“ für ein paar Tage und kaufen danach ein. Somit fallen weniger Lebensmittelabfälle an und die Kosten für Nahrungsmittel werden gesenkt. Und wenn Sie beim Einkaufen von Nahrungsmittel wie Kaffee, Bananen und Kakao auf Fair-Trade-Siegel achten dann verhindern Sie die Ausbeutung der Kleinbauern und Kinderarbeit, sowie unsoziale Arbeitsbedingungen.

Sie sehen Vollwert-Ernährung ist weitaus mehr als auf Vollkorn Produkte auszuweichen. Es ist ein Prozess, ein Umdenken, eine Lebenseinstellung. Dies bezahlt sich aber auf vielfältige Weise aus, es tut der Gesundheit gut, es erspart Kosten, wenn Sie auf unverarbeitete, saisonale, regionale Lebensmittel zurückgreifen (natürlich dürfen und sollen auch Ausnahmen möglich sein – kein Dogma!!!), es erhält unseren Kinder, Enkel und Urenkel vielleicht doch noch eine einigermaßen lebenswerte Umwelt.

Wo stehe ich denn gesundheitlich?

Wenn Sie sich das immer mal wieder fragen, dann haben wir für Sie 2 Diagnosemöglichkeiten zur Tendenzerkennung – wo geht die Reise hin…

Da ist zum einen die Dunkelfeldmikroskopie – die weit mehr aussagen kann, als eine Tendenz – und als Grundlage für einen Säurestatus, die Durchblutung und auch Hinweise auf Organbelastungen sehr gut geeignet ist.

Der Vorteil für Sie: wir benötigen nur einen Tropfen Blut aus Ihrer Fingerbeere und Minuten später können wir Ihre Blutzellen unter dem Mikroskop anschauen. Sie verfolgen das auf einem Bildschirm – dort können wir Ihnen auch die Veränderungen erklären – gibt es Auffälligkeiten der Blutzellen, Bildungsstörungen, ist die quantitative Verteilung im Gleichgewicht, wie steht es um Ihren Immunstatus.

Die zweite Möglichkeit ist die Regulations-Thermografie. Klar, zeitlich deutlich aufwendiger und wir brauchen auch 2 Sitzungen – dafür haben wir einen Ganzkörperstatus von der Stirnhöhle bis zur Leiste.

Die Messung besteht aus einer Erstmessung von 128 Körperpunkten bei einer Frau, 102 Punkten bei einem Mann. Danach folgt eine 10minütige Abkühlungsphase und die Zweitmessung. Die Besprechung folgt nach 2 bis 3 Werktagen.

Die Thermografie ist ein Test, der die Dynamik eines gestörten Systems anzeigt. Die thermodynamische Prüfung bietet die Möglichkeit, die Funktion eines Organismus speziell in ihrer Reiz-Antwort-Reaktion zu erkennen. Dies im Sinne einer Hypo- oder Hyperreaktion – natürlich gibt es auch eine Mischreaktion. Dort werden wir dem Bezirk besondere Aufmerksamkeit schenken, der am auffälligsten gestört ist.

Im Mamma Bereich schauen wir in erster Linie auf die „hot spots“ – eine gute Vorsorgemöglichkeit.

Die Regulations-Thermografie hilft Veränderungen im Körper schon im frühen Stadium anhand bestimmter Wärmemuster zu erkennen – gerade auch Störfelder im Zahn-Kieferbereich mit Fernwirkung auf Organe oder den Bewegungsapparat.

Wo stehen Sie? Wir beantworten Ihre Fragen gerne. (Wolfgang Gayer)

Unsere Leber

Unsere Leber– das regenerationsfähigste Organ.

Wenn wir es nicht gerade mit Füßen treten

Unermüdlich filtert die Leber Giftstoffe aus unserem Körper – egal ob Essen, Getränke, psychischer Stress (was ist dem über die Leber gelaufen?).

Um all das zu meistern ist es gut, der Leber etwas Aufmerksamkeit zu schenken.

Gleich vorab: feucht-warme Leberwickel – eine Wellness-Stunde für Ihr Organ.

Verbessert die Durchblutung – die Leber wird ohnehin schon von rund 2000 Liter Blut täglich durchflutet.

Neben der Entgiftung werden Nahrungsbestandteile so aufbereitet, dass unser Organismus daraus einen Nutzen ziehen kann – und nicht zuletzt speichert sie Nährstoffe – produziert nebenbei täglich bis zu einem Liter Gallenflüssigkeit – nötig für den Verdauungsprozess… für das Aufschießen von Fetten.

Also ein wichtiges Organ, dem wir gerade zu Zeiten von üppigen Tagen wie Urlaub oder die Fülle der deutschen Feiertage mehr Aufmerksamkeit, mehr Achtsamkeit  zukommen lassen sollten.

Auch aufgrund der Umweltsituation ist unsere Leber viel mehr belastet als alle andere Organe – regenerationsfähig – allerdings auch nicht unbegrenzt.

Fatal: bei Strapazen schmerzt unsere Leber nicht gleich – sie leidet sozusagen „still vor sich hin“.

Lange – bis unser Lebensstil mit der Unmenge an Fertiggerichten, zucker- und fetthaltig, mit Alkohol- und Nikotingenuss, Bewegungsmangel, aber auch Infektionen dazu führt, dass die Zahl der akuten und chronischen Lebererkrankungen immer schneller zunimmt – vor allem die Fettleber.

Was lässt Ihre Leber aufblühen?

Änderung des Lebensstils (Muße), weniger Fleisch- und Wurstwaren, weniger Fertiggerichte, weniger (kein) Alkohol und gar kein Nikotin.

Immer mal wieder eine Kur mit Bitterstoffen (Löwenzahn, Artischocke, Mariendistel…)

Und eben den abendlichen feucht-warmen Leberwickel: einen Waschlappen in heißes Wasser tauchen, auswringen, auf die Leber legen (rechter Oberbauch J), noch ein Handtuch drüber. Wahrscheinlich schlafen Sie dann auch tiefer und erholsamer.(Wolfgang Gayer)