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Das Mikrobiom in der Krebsforschung

Warum das Mikrobiom jetzt auch in der Krebsforschung immer wichtiger wird……

2015 verspottete man den Pariser Krebsmediziner Bertrand Routy noch, als er Patienten, die eine Krebstherapie hinter sich hatten um eine Stuhlprobe bat. Seine Kollegen nannten Ihn Dr. Kacka. Als er später das Ergebnis seiner Untersuchungen präsentierte brachte dies die Spötter von einst zum Schweigen. Seine Untersuchungen belegten, dass eine bestimmte Bakterienzusammensetzung im menschlichen Mikrobiom die Wirksamkeit der Krebstherapie (hier besonders der Immuntherapie) deutlich verbessert.

  • Die Mikroorganismen, die uns besiedeln haben einen großen Einfluss darauf, welche Krankheiten wir bekommen und wie erfolgreich eine Behandlung verläuft.
  • Bestimmte Bakterienstämme sorgen bei Patienten, die eine Immuntherapie bekommen für eine besonders gute Wirksamkeit der Therapie.
  • Die Forschung ist daran die Darmflora von Krebspatienten dahingehend zu verändern, dass die Therapie wirksamer ist.

 

ABER

 

Ist dies nicht das Pferd von hinten aufgezäumt, wie es die Schulmedizin nur allzu gerne macht? Es wäre doch viel sinnvoller die Forschungen dahingehend zu betreiben durch die Veränderungen der Darmflora eine Krebserkrankung zu vermeiden und somit auch eine Therapie mit Ihren belastenden und starken Nebenwirkungen. Vielleicht ist dies ja auch gar nicht gewollt……?

Zurück zum Mikrobiom, wir wissen, dass über 80% unserer Immunzellen (Immunsystem) im Darm sitzen. Dafür muss aber gewährleistet sein, dass der pH-Wert im Darm im richtigen Bereich ist, dass die Besiedelung in Ihrer Vielfältigkeit (Diversität) vorhanden ist, keine schädlichen Pilze oder Parasiten vorhanden sind und sich die schädlichen Bakterien nicht vermehren und überhand nehmen.

Wir wissen auch, dass wenn die Darmflora erstmal verändert ist durch Medikamente, Ernährungsfehler, zu wenig Bewegung, Stress viele schädliche Stoffwechseltoxine entstehen, schädigende Bakterien überhand nehmen und die Ausscheidungs- und Entgiftungsprozesse nicht mehr ausreichend stattfinden. Dadurch entstehen Entzündungen in der Darmschleimhaut, diese wird durchlässig (Leaky Gut Syndrom) und es kommt zu einer ständigen Rückvergiftung der inneren Organe, hauptsächlich der Leber. Bereits zu diesem Zeitpunkt können überall im Körper Entzündungen entstehen, teilweise still oder auch deutlich spürbar. Autoimmunerkrankungen können daraus entstehen (Hashimoto wird häufig mit einem Leaky Gut in Verbindung gebracht), Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Allergien (Heuschnupfen) und Stoffwechselprobleme in Form von Gewichtszunahme sind sehr häufig die Folge einer Dysbiose (Fehlbesiedelung) des Mikrobioms. Auch psychische Erkrankungen wie Depressionen und Burnout entstehen nicht selten aufgrund der Fehlbesiedelung in unserem Darm.

In den letzten Jahrzehnten wurden revolutionäre Erkenntnisse über die Bedeutung des Mikrobioms erlangt. Die Biomedizin wurde dadurch heftig durcheinandergewirbelt und umgekrempelt.

Die Forschung erkannte die Zusammenhänge zwischen der Darmflora und Erkrankungen von Depressionen bis hin zur Fettleibigkeit. In der Krebsmedizin kommt dies Revolution leider erst jetzt und sehr langsam an. Es gibt jedoch Hinweise darauf, dass die Zusammensetzung des Mikrobioms an Tumorerkrankungen mitverantwortlich ist.

Leider gilt das ganze Interesse der Forschung und der Mediziner „nur“ in der verbesserten Wirkung der Therapie durch die Veränderungen im Mikrobiom und nicht in der Vermeidung der Entstehung!!!

Aber vielleicht ist dies ja auch gar nicht gewollt ???? Ist das Interesse der Pharmaindustrie tatsächlich schon so groß – und der Einfluss auf die Ärzte und Forscher. Getreu dem Satz: „Schlage nicht die Hand, die dich füttert“? Man mag nicht daran denken…….

Doch das Gute ist, jeder von uns kann tagtäglich selbst darüber entscheiden schon früher etwas für seine Gesundheit zu tun, das Wissen und die Möglichkeiten um die Mikrobiomforschung und Veränderung ist vorhanden und zugänglich. Ebenso wissen wir so viel über die gesundheitsfördernden Effekte durch Veränderungen im Lebensstil und der Ernährung.

Jeder kann die Zusammensetzung seiner Darmflora untersuchen lassen und anschließend durch die entsprechende Therapie und Veränderungen in der Ernährung und der Lebensweise verbessern und ins Gleichgewicht bringen.

Tägliche, kleine Schritte in die richtige Richtung können unseren Gesundheitszustand und Wohlbefinden so sehr verbessern und gleichzeitig das Risiko an einer Krankheit zu erkranken vermindern. Wir benötigen nur die richtigen Informationen und den Willen zur Veränderung. Doch die bessere Lebensqualität und mehr gute, aktive!! Lebensjahre, die wir bekommen sollten uns dies Wert sein.

Wenn Sie sich jetzt fragen wie?…..

Ganz einfach, das Abnahmematerial für die Stuhluntersuchung bekommen Sie mit nach Hause, den Laborbogen füllen wir zusammen mit Ihnen aus und legen die Parameter fest, die untersucht werden sollen, je nach Risikofaktoren und Vorerkrankungen. Nach ca. 7-10 Tagen kommt der Befund und wir erstellen Ihnen einen entsprechenden Behandlungsplan.

Diesen besprechen wir mit Ihnen und beginnen mit der Behandlung. Die Fortschritte werden im 4-Wochen-Rhythmus überprüft. Sollte eine Ernährungsumstellung nötig sein unterstützen wir sie natürlich auch gerne dabei. Unser Anliegen ist es zusammen mit Ihnen als Patient die Ernährung so zu verändern, dass Sie einen gesundheitlichen Vorteil haben ohne auf eine für sie inakzeptable Ernährung umstellen zu müssen. Dabei suchen wir zu Beginn nach einen Kompromiss und verändern dann die Ernährung Schritt für Schritt. Sollte eher der Stress das Problem sein und weniger die Ernährung arbeiten wir zusammen mit Ihnen ein Programm zur Stressreduktion aus. Dies besteht aus einem Entspannungs- und Bewegungsprogramm passend zu Ihren Lebensumständen, Vorlieben und ihrem Zeitkontingent. Unsere Vorschläge sind meist kleine Veränderungen die sich in Ihren Alltag ohne Probleme integrieren lassen.

Gerne beraten wir Sie in einem persönlichen Gespräch ausführlicher über die Untersuchungsmöglichkeiten und die Therapien.

Quellen: Spektrum der Wissenschaft spezial 3.19

Vitalstoffmangel

Vitamine, Mineralien, Aminosäuren – reicht unser Essen nicht mehr aus?

Die Antwort auf diese Frage ist ganz klar NEIN! Unser Essen und die darin enthaltenen Nährstoffe reichen schon lange nicht mehr aus.

Wir leben heute in einer Zeit, in der es zu einem großen Vitalstoffmangel trotz Nahrungsüberfluss kommt.

Unser Nahrungsangebot ist reichlich, jedoch nicht unbedingt gesundheitsfördernd. Im Gegenteil, oft sorgen wir mit unserer Nahrung für körperliche Störungen und chronische Krankheiten.

Eine gezielte Vitalstofftherapie kann nicht nur chronischen Krankheiten vorbeugen, sondern auch bereits bestehende gesundheitliche Probleme verbessern und beseitigen.

Zuerst zu der Frage was mit unserem Nahrungsangebot und der Qualität in Deutschland los ist. Es scheint als wäre unser Nahrungsangebot so vielfältig und günstig wie noch nie. Zu jeder Jahreszeit ist alles verfügbar für jeden bezahlbar. Der Deutsche freut sich wenn er immer mehr Produkte zu immer günstigeren Preisen im Discounter kaufen kann, ohne die Qualität der Nahrungsmittel zu hinterfragen.

Wir Menschen stehen am Ende der Nahrungskette und entscheiden tagtäglich darüber wie wir unseren körperlichen, gesundheitlichen Zustand verbessern oder verschlechtern, mit dem was wir kaufen, konsumieren und essen.

Durch Lagerung und Transport verlieren die meisten Obst und Gemüsesorten tagtäglich 20-40% ihrer Vitalstoffe.

Durch die Menge an Nahrungsmittel und die zu viele Energie, die wir in Form von schlechten Fetten und Alkohol zu uns nehmen steigt der Verbrauch von Vitalstoffen extrem an, diese wiederum sind immer weniger in unserer Ernährung enthalten, deshalb weist ein Großteil der Bevölkerung Vitalstoffdefizite auf.

Durch den hohen Fettgehalt an gesättigten Fettsäuren steigt der Bedarf an Vitamin C zur Fettverbrennung und an Omega 3 Fettsäuren. Fettreiche Nahrungsmittel enthalten jedoch weniger Vitalstoffe.

Alkoholkonsum verbraucht viele Vitalstoffe für die Entgiftung, weil diese weniger resorbiert werden. Menschen die täglich Alkohol trinken ernähren sich i.d.R. weniger gesund und vitalstoffreich. Gleichzeitig wird beim Alkoholabbau der Magnesiumgehalt für die nächsten 3 Tage komplett verbraucht.

Hier ein paar statistische Zahlen zum Vitalstoffmangel:

  • 90% der Bevölkerung leidet an Vitamin D und Folsäuremangel
  • 1/3 der Deutschen führt weniger als 100 mg Vitamin C über die Nahrung zu und bei uns in der Praxis gemessen weisen ca. 80 % aller Patienten extreme Vitamin C Mängel vor (eines unserer wichtigsten Antioxidantien!!)
  • Die Hälfte der Menschen nimmt viel zu wenig Vitamin E zu sich und hat in der Folge einen Vitamin E Mangel
  • 25% der Bevölkerung leidet unter Magnesiummangel, und nochmals 50% haben Werte gerade im unteren Normbereich – Magnesium ist an über 300 Stoffwechselvorgängen im Körper beteiligt, ein ausreichend hoher Spiegel ist essentiel wichtig!
  • 60% der Deutschen leidet an Kalziummangel, und dies obwohl die meisten Milch- und Käsekonsumenten sind!! Dies müsste Ihnen jetzt zu denken geben. Milch- und Milchprodukte sind Kalziumräuber! Es gibt keinerlei Vorteil oder Grund Kuhmilchprodukte zu konsumieren!! Sie schaden unserem Darm und übersäuern den Organismus.
  • 75% der jungen Frauen leiden an Eisenmangel
  • 70% der Bevölkerung leidet an Jodmangel

Wodurch kommen diese Defizite?

Zum Einen nehmen große Teile der Bevölkerung viele Medikamente dauerhaft ein: Pille, Blutdrucksenker, Cholesterinsenker, Diabetesmedikamente, Schmerzmittel,…… All diese Medikamente verbrauchen große Mengen Vitalstoffe im Körper. Der Apotheker Dr. Gröber hat ein ganzes Buch darüber geschrieben, wer sich dafür interessiert der Titel lautet: Arzneimittel und Mikronährstoffe.

Dann kommt noch die Produktion (Massentierhaltung, überdüngte Böden, Pestizide, genverändertes Saatgut,…), die langen Transportwege, die Behandlung um Obst und Gemüse länger lagern zu können (Bestrahlung, Bedampfung) und zu guter Letzt das Verpacken der Lebensmittel in Plastikfolie und Aluminiumfolie.

Dadurch nehmen wir mikroskopisch kleine Fremdstoffe wie Mikroplastik zu uns. Biochemisch passiert nun folgendes: Diese Fremdstoffe müssen phagozytiert werden. Bei diesem Prozess (Phagozytose) fallen sehr viele freie Radikale an, dies sind wildgewordene Sauerstoffmoleküle, die den Körper stark schädigen. Um diese Schäden zu reduzieren benötigen wir sehr viele Antioxidantien, die wir aber durch die heutige Nahrung alleine über die Zufuhr von Nahrungsmittel nicht mehr bereitstellen können. Die Folgen sind dramatisch und laut WHO könnte man 14,8 Mrd. Gesundheitskosten einsparen und die Lebenserwartung könnte um 2,6 Jahre verbessert werden wenn wir diesen Zustand verbessern.

Die Dokumentation verschiedener Nahrungsmittel und Vitalstoffverluste zeigt folgende Verluste von 1985 – 2002:

Brokkoli: Kalzium -73%, Folsäure -62%, Magnesium -55%

Bohnen: Kalzium -60%, Folsäure -25%, Magnesium -31%, Vitamin B6 -77%

Kartoffeln: Kalzium -79%, Magnesium -49%

Möhren: Kalzium -26%, Magnesium -71%

Spinat: Magnesium -75%, Vitamin B6 -91%, Vitamin C -65%

Apfel: Vitamin C -60%

Banane: Kalzium -12%, Folsäure -78%, Magnesium -23%, Vitamin B6 -95%, Kalium -100%

Erdbeere: Kalzium -43%, Vitamin C -87%

Ich möchte nun noch einige Vitalstoffe besonders erwähnen:

Selen!Deutschland ist Selenmangelgebiet. Bei normaler Mischkost führen wir ca. 20 yg Selen zu. Sogar die sehr zögerlichen, vorsichtigen Empfehlungen der DGE liegen hier deutlich höher, nämlich bei 95 yg, tatsächlich sollten es jedoch 200 yg Selen täglich sein. Nur so kann garantiert werden, dass alle Selenabhängigen Funktionen im Körper reibungslos ablaufen. Selen ist unser wichtigstes enzymatisches Antioxidans welches unser Immunsystem in seiner Leistung massiv unterstützt.

Selen wirkt vorbeigend gegen viele Tumorarten und hilft bei chronischen Entzündungen. Auch im Hinblick auf Prophylaxe von Augenerkrankungen wie Katarakt und Makuladegeneration hat Selen eine sehr große Bedeutung.

Coenzym Q10! Ab dem 40. Lebensjahr kann es der Mensch nicht mehr selbst bilden, d.h. dann wird es essentiell und muss über die Nahrung oder Ergänzung zugeführt werden. 95% der Energieproduktion in unserem Körper ist Coenzym Q10 abhängig!!. Nur wenn genügend vorhanden ist, funktioniert die Atmungskette und die Bildung von ATP. Q10 Mangel führt bei Organen, die einen hohen Energieverbrauch haben, wie zum Beispiel das Herz, schnell zu Symptomen, wie Herzrhythmusstörungen oder Herzinsuffizienz. Außerdem reduzieren die häufig verordneten Statine (Cholesterinsenker) die Q10 Produktion um 75%.

B-Vitamine!Der tägliche Genuss von Alkohol reduziert sämtliche B-Vitamine, teilweise sehr massiv. Hierbei genügt bereits 1 Flasche Bier oder 0,25 ml Wein. Alkohol führt immer zu einer Intoxikation – viel Vitamin B wird zur Neutralisation benötigt.

Chronische Gastritis sorgt dafür, dass kein B 12 aufgenommen werden kann, da der wichtige Intrinsic-Faktor fehlt.

Ein großes Anliegen ist es uns jedoch dass die Vitalstofftherapie sinnvoll eingesetzt wird. Das bedeutet zuerst herausfinden was tatsächliche fehlt (messen im Blut) und ob bereits aufgrund eines Mangel verschiedene Symptome vorhanden sind, dann die Einnahme von bestimmten Medikamenten berücksichtigen und nicht zu vergessen die körperliche Konstitution und auch die Lebensumstände müssen bei der Auswahl und der Festlegung der Dosierung berücksichtigt werden.

Dies alles geschieht in der Regel in einem persönlichen Gespräch mit den Patienten. Anschließend legen wir zusammen mit dem Patienten die Therapie fest.

 

Ihre Gesundheitswoche im Sommer 2019

Die besondere Woche für die Gesundheit oder Wellness für unser Organsystem

 Eine Woche zur Stärkung der Ausscheidungsorgane Leber, Darm, Nieren, Lymphe

 In der Zeit zwischen Montag 17.06.2019 und Freitag 13.09.2019

 Sie stärken mit unserem Vorschlag in dieser Woche Ihre Konstitution und Ihre Ausscheidungsorgane Leber, Darm, Nieren  und Lymphe.

Die Behandlungen finden von Montag bis Mittwoch und Freitag statt. 4 intensive Behandlungstage  für  die wichtigsten Stoffwechselorgane mit 2 Colon Hydro Behandlungen, 1 Leber-Niere-Lymphe – Infusion, 1 Vitamin C-Hochdosis Infusion, 2 Moxa-Behandlungen, 4 Kräuter-Leberwickel (Leinsamen, Wermutkraut, Schafgarbe, Lavendel, Mariendistelkraut, Salbei, Ysop und Hirschzungenfarn) 4 Magnetfeldbehandlungen und 1 Ernährungsplan für die Woche.

Nach dieser Gesundheitsaktivwoche gibt es ein Rezept für eine spezielle Tropfenmischung um die Unterstützung der Ausleitungsorgane für weitere 3 Wochen fortzuführen. Nach diesen 3 Wochen treffen wir uns noch einmal zu einen Besprechungstermin um über die Veränderungen und Ergebnisse der Behandlung zu reden und zu sehen ob noch weitere Unterstützung notwendig ist.

Programm:

Montag:     ca 3 Stunden

                     Besprechung / Ernährungsplan

                     Colon-Hydro-Behandlung

                     Magnetfeldbehandlung

                     Kräuter- Leberwickel

 

Dienstag:   ca 2 Stunden

                    Leber/Lymphe/Nieren-Infusion

                     Atemtherapie mit medizinischem Sauerstoff zur besseren Organfunktion

                     Magnetfeldbehandlung

                     Kräuter-Leberwickel

                     Moxa-Behandlung

 

Mittwoch: ca 2 Stunden

                     Magnetfeldbehandlung

                     Kräuter-Leberwickel

                     Vitamin C Hochdosis Infusion

                     Atemtherapie mit medizinischem Sauerstoff zur besseren Organfunktion

             

Freitag:     ca 3 Stunden

                    Colon-Hydro-Behandlung

                    Kräuter-Leberwickel

                    Magnetfeldbehandlung

                    Moxa-Behandlung

                    Abschlußbesprechung-Termin Nachbesprechung-Rezept

 

Sie werden in dieser Zeit in der Praxis mit frischen Smoothies, frischem Obst und Wasser oder Kräutertee versorgt.

Wir bieten Ihnen in diesem Zeitraum diese effektive, aufwendige Behandlung zu einem preiswerten, reduzierten Komplettpreis von 540.– € an.

Warum eine Stärkung der Ausleitungsorgane?

Durch zu viele, falsche und üppige Nahrung müssen diese Organe tagtäglich viel verbrennen, dabei sammeln sich viele Stoffwechselprodukte im Bindegewebe, in den Falten des Dickdarms (bis zu 5 kg altem Stuhlbrei) und im Zwischenzellulären Raum an. Je mehr dort angesammelt und deponiert wird desto langsamer und schlechter arbeitet unser Stoffwechsel und unser Immunsysstem. Werden diese Organe gestärkt und unterstützt, so kann der Stoffwechsel und die Entgiftung wieder reibungslos erfolgen. Läuft der Stoffwechsel wieder auf Hochtouren, haben wir mehr Energie, bessere Organfunktionen, eine höher Sauerstoffversorgung, Haut und Haare verbessern sich und Aktivität und Lebensfreude stellt sich wieder ein. Beschwerden wie Kopf- und Gelenkschmerzen, Übelkeit und Konzentrationsstörungen verbessern sich oder verschwinden.

Es entsteht wieder mehr Freude am und im Alltag.

Was für eine Funktion haben die einzelnen Ausscheidungsorgane?

Die Leber, unser Chef – Stoffwechselorgan managt den Stoffwechsel und hat täglich sehr viel zu tun. Alkohol, Nikotin, Koffein, Medikamente, Impfstoffe, behandelte, ungesunde Nahrungsmittel, Fette und Schwermetalle sowie Umweltgifte belasten den Organismus. Die Leber muss all diese Stoffe umbauen, abbauen, entgiften.

Damit die Leber optimal arbeitet und all diese Entgiftungs- und Stoffwechselaufgaben ausführen kann sollte sie regelmäßig entlastet und in ihrer Regeneration unterstützt werden.

Mit dem Urin scheiden die Nieren Abfall- und Schadstoffe aus. Dazu wird das Blutplasma in den feinen Verästelungen der Nieren gefiltert. Übrig bleibt der sogenannte Primärharn, eine Vorstufe des Urins. 

Darin enthalten sind zum einen Stoffe wie Harnstoff, Kreatinin und Harnsäure. Das sind – zum Teil giftige – Abfallprodukte des Stoffwechsels. Zum anderen enthält der Primärharn wertvolle Stoffe wie Traubenzucker, Aminosäuren und Elektrolyte. Sie werden wieder in den Organismus zurückgeführt. 

Deshalb bleiben von den mehr als 150 Litern Primärharn, die die Nieren amTag bilden, nur rund zwei Liter Urin übrig. Wie viel Harn über die Harnleiter in die Blase geleitet und ausgeschieden wird, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Einer davon ist die Flüssigkeitsmenge, die aufgenommen wurde. 

Aber auch die Art der Ernährung, der Blutdruck und die Körpertemperatur spielen eine Rolle. Außerdem haben bestimmte Medikamente wie Wasser ausleitende Mittel Einfluss auf die Urinmenge, die ausgeschieden wird.

Damit die Nieren diese Tätigkeit täglich ohne Probleme ausführen können sollten sie immer mit genügend Flüssigkeit versorgt und durch eine Ernährung, die die Nieren nicht unnötig belastet entlastet werden.

Das Lymphsystem ist für den Abtransport der Stoffwechsel-Endprodukte zuständig. Neben dem Blutkreislauf ist das Lymphsystem mit seinen Lymphgefäßen und den Lymphbahnen das wichtigste Transportsystem im menschlichen Körper. Es leistet einen großen und wichtigen Anteil zur Entgiftung des Organismus und somit zur Aufrechterhaltung der optimalen Stoffwechsel- und Organfunktion aller anderen Organe.

Der Darm unser größtes Organ. Sitz der größten Ansammlung von Immunzellen, den Peyerschen Plaques, Produktionsstätte von mehreren wichtigen Vitaminen (einige B-Vitamine und Vitamin K), Hormonen und den Immunzellen. Je nach Zusammensetzung kann das Mikrobiom wahrscheinlich Tausende verschiedener biologisch aktiver Substanzen herstellen. Darunter sind auch Neurotransmitter wie GABA, Dopamin, Serotonin, Noradrenalin und Acetylcholin.

Der Darm bildet nicht nur Hormone, er ist sogar die größte Hormondrüse des Körpers. In den Wandzellen, die den Verdauungstrakt auskleiden, liegen überall verstreut die so genannten enteroendokrinen Zellen (EEZ). Sie machen zwar weniger als ein Prozent aller Enterozyten (oder Saumzellen) des menschlichen Darms aus. Aber aufs Ganze gesehen und bei der Fülle an Botenstoffen, die sie ausschütten – mehr als 20 Hormone sind bekannt –, bricht der Darm auch hier alle Rekorde.

Dies lässt keinen Zweifel offen, warum der Darm regelmäßig von seinen „Altlasten“ befreit werden sollte und zudem ein regelmäßiger Blick auf die Besiedelung der Darmflora, sowie den pH-Wert geworfen werden muss um rechtzeitig zu reagieren wenn dort die Verhältnisse nicht mehr so sind, wie sie sein sollten. Denn eins ist mittlerweile wohl überall angekommen: Der Darm ist die Grundlage der Gesundheit – oder Gesundheit beginnt in einem gesunden Darm!

 

 

 

Darmreinigung / Colon-Hydro-Therapie

Welche Darmreinigung ist für Sie die richtige? Und wie wird in unserer Praxis eine Darmreinigung durchgeführt?

Wie lange dauert sie? Muss ich bei der Ernährung etwas beachten?

Gerne beantworten wir die am häufigsten gestellten Fragen

Eine Darmreinigung ist kein Abführmittel, auch dann nicht, wenn dies  auf manchen Internetseiten so beschrieben wird. Bei einer Darmreinigung geht es in erster Linie auch nicht darum den Darm gründlich zu leeren, so wie vor einer Spiegelung.

Das Ziel einer Darmreinigung ist viel mehr die Regeneration und Heilung der Darmschleimhaut, der Abbau von Entzündungsprozessen im Darm, natürlich auch die Regulierung der Darmflora und damit  die Regulierung und Stärkung des Immunsystems.

Zum zweiten die Eliminierung von schädlichen Darmbakterien und Darmpilzen wie Schimmelpilzen, Hefepilzen wie Candida u.a. und deren Stoffwechselgiften.

3. Die Ausleitung von Stoffwechselabfallprodukten und Kotsteinen und die Aktivierung (bei Verstopfung) oder die Beruhigung (bei Durchfall) der Peristaltik dadurch die Entlastung von Leber und Nieren.

Diese Ziele können mit einem Abführmittel kaum erreicht werde, mit unserer Anleitung jedoch sehr wohl.

Kann man mit einer Darmreinigung abnehmen.?

Die bereits gegebenen Antworten zeigen schon, dass das Abnehmen nicht zu den Hauptzielen einer Darmreinigung gehört. Jedoch passiert dies durch die Aktivierung des Stoffwechsels und des Lymphsystems, sowie die Ernährungsumstellung die meist nach oder während einer Darmreinigung stattfindet, fast von selbst.

Wird die Darmreinigung jedoch nicht als Einstieg in eine gesunde Ernährungs-und Lebensweise genutzt und kehrt man nach der Darmreinigung wieder zu den alten Gewohnheiten zurück, dann kommt auch schnell das alte Gewicht wieder zurück.

Übergewichtige können darüber  hinaus eine andere Darmflora haben als Normalgewichtige (z.B. mehr Firmicuten, die unverdauliche Ballaststoffe noch verdauen können – das führt zu einer erhöhten Kalorienaufnahme).

Wenn nun  durch eine Darmreinigung die Darmflora verändert wird sodass weniger „Dickmacher-Bakterien“ vorhanden sind, trägt dies langfristig dazu bei leichter ein Normalgewicht zu erreichen.

Die Darmflora bleibt nur dann gesund und ausgewogen, wenn nach der Darmreinigung weiterhin gesund gegessen und gelebt wird. Genügend Gesprächsstoff während der Hydro-Colon-Behandlung ist also vorhanden.

Darmreinigung – Darmsanierung, das sind  im Grunde Synonyme.

Und eine Darmsanierung kann unabhängig von einer Fastenkur durchgeführt werden.

Unsere Vorstellung einer Darmsanierung enthält folgende Komponenten:

Durchführung einer Stuhlkontrolle – welche der Hauptkulturen sind vorhanden, wie steht es mit dem Säure-Basen-Haushalt im Dickdarm – der sollte anders als im „Rest des Körpers“ im leicht sauren Bereich liegen – wie „dicht“ ist der Schleim auf der Darmschleimhaut? Gibt es genügend der schleimbildenden Bakterien? Ist die Schleimschicht ausreichend dicht?

Gibt es Parasiten, Pilze, krankmachende Keime…

Danach folgt die Hydro-Colon-Therapie – die Darmspülungen. 45 Minuten und dem Durchlauf von ca . 45 bis 50 Litern Wasser, verbunden mit einer Bauchmassage – je nach Befund aus dem Labor sollten Sie mit 6 bis 10 Spülungen in kurzen Abständen rechnen. So kann der pathogene Stuhlbrei abgespült werden – es wird also gewissermaßen ein Reset-Knopf  für die Gesundheit gedrückt.

Dann erfolgt die Verordnung aufgrund des Laborbefundes – ein Zeitraum von 6 bis 9 Monaten (auch vom Lebensalter abhängig) ist schon nötig um eine Darmflora stabil aufzubauen, die dann Gesundheit und Wohlbefinden zur Folge hat.

…und sie lauern überall – Bakterien, Viren, Pilze…

 

Hier hilft nur ein intaktes Immunsystem – das gilt es zu pflegen – oder wieder zu erlangen.

Leider sieht der Alltag so aus: Umweltgifte, Zusatzstoffe in Lebensmitteln (heute ja eher „Nahrungsmittel“), Ernährung durch industriell gefertigte Produkte, Fleisch und Wurst aus verseuchter Massentierhaltung, Stress, Antibiotika und andere Medikamente bedrohen täglich das mikrobielle Gleichgewicht und damit auch unsere Haut.

Chronische Hauterkrankungen, allergische Hautreaktionen sind auf dem Vormarsch.

In unserer Praxis stehen dazu 2 Sätze im Vordergrund:

  • Vorsorge im eigentlichen Sinne und Eigenverantwortung
  • Erst messen – dann handeln.

Ein intaktes Immunsystem – wie Sie in unseren Beiträgen immer wieder lesen können – wird zu nahezu 80% im Darm gebildet und verwaltet.

Im Gespräch gehen wir darauf ein: was macht, wie reagiert Ihr System? Wie oft sind Sie erkältet, wann hatten Sie das letzte Mal Fieber? Wie funktionieren Ihre 3 Ausleitungssysteme Haut, Leber, Niere?

Was sagt Ihre Zunge dazu (chin.Zungendiagnostik)? Was sagen Ihre Blutwerte, welche Antwort gibt Ihr Stuhlbefund?

Heute gerne ein paar Bemerkungen zu Darm und Haut; sie hängen eng zusammen.

Vor allem bei chronischen Hauterkrankungen muss stets der Darm einbezogen werden wenn ein langfristiger Erfolg erreicht werden soll.

Wie schon oben erwähnt spielt unser Immunsystem eine entscheidende Rolle – im besten Fall (auch das gibt es heute erfreulicherweise noch) hält es mit Hilfe nützlicher Bakterien krankmachende Keime in Schach.

Es wird umgekehrt jedoch auch vom Mikrobiom beeinflusst und gerät das Darm-Mikrobiom (die Besiedelung mit Bakterien) aus der Balance, kann das zu Hautkrankheiten führen: veränderte Hautflora, Akne, Neurodermitis, Urticaria – auch zu allergischen Hautreaktionen.

Nochmals zur Darmschleimhaut. Ist die Schleimschicht (Mucin) auf der Darmaschleimhaut zu dünn (das kann man messen) oder gar durchlässig (Leaky Gut), dann dringen unerwünschte Fäkalstoffe tiefer in die Schleimhaut und letztlich in den Körper ein. Sofort entstehen Entzündungen – teils unterschwellig und chronisch (Silent inflammation), der Teufelskreis beginnt: Hautveränderungen, Unwohlsein, Unverträglichkeiten, Schlappheit, Energieverlust).

Wer dann Hautveränderungen nur mit äußerlichen Mitteln oder mit Kortison, Antihistaminika und anderen „Anti“Mitteln bekämpft ist auf dem Holzweg. Kurzfristig können Symptome besser werden – ist aber weit von einem nachhaltigen Erfolg entfernt.

Daurauss folgt doch logischerweise dass es bei chronischen und allergischen Hauterkrankungen unerlässlichist den Darm in das Konzept einzubeziehen.

Grundlage/Grundvoraussetzung ist ein Stuhlkontrolle bei der wir viele Keimarten und auch den pH Wert untersuchen lassen – und nach einigen Tagen wissen wir was gezielt zu tun ist:

  • Schleimhautschutz
  • Wo nötig Regeneration und Abdichtung der der Darmschleimheut
  • Verdrängung der gestörten Flora (Hydro Colon Therapie)
  • Wiederaufbau der naturgemäßen Darmflora.

Natürlich sollten wir auch über Ihre Ernährung und Lebensweise reden – wer ein erfülltes, gesundes und „lebendiges“ Leben führen will muss sich das anschauen.

Und Sie erinnern sich: erst messen – dann handeln.

 

Ursache und Risiko einer veränderten Darmflora

Tagtäglich werden wir mit vielen schädlichen Giften konfrontiert, die unser intestinales Mikrobiom (Darmflora, Darmbakterien) unschädlich macht und ausscheidet. Wenn jedoch die Belastung zu groß ist, dann entstehen große gesundheitliche Folgen für das Mikrobiom, die Darmbarriere, das Immunsystem und schließlich den gesamten Organismus.

Die aktuellsten Forschungen zeigen erneut wie zentral und wichtig das intestinale Mikrobiom für die Gesundheit ist. Viele Erkrankungen und Störungen stehen in direkten Zusammenhang mit unphysiologischen Mikrobiomverhältnissen und Veränderungen der Darmflora. Viele Therapeuten wissen um diese Studienergebnisse, weil sie sich täglich mit der Darmflora und der Gesunderhaltung des Darmes beschäftigen. Allen voran sind hier die Heilpraktiker und naturheilkundlich ausgerichteten Ärzte.

Traurig, fast beschämend ist die leider Ignoranz sehr vieler Schulmediziner, gegenüber der Wichtigkeit der Darmflora und des Darmes bei vielerlei gesundheitlicher Probleme.  Es dauert eben noch seine Zeit bis die Wichtigkeit des Darmes in allen Praxen angekommen ist.

Zurück zur Forschung und Wissenschaft. Es gibt zwischenzeitlich viele Belege, dass unphysiologische Zusammensetzungen des intestinalen Mikrobioms vor allem chronische Erkrankungen fördern, beziehungsweise mit entstehen lassen.

Vielen Patienten könnte schneller und effektiver mit einer entsprechender Darmtherapie geholfen werden. Was man an dieser Stelle jedoch  beachten sollte ist der Einfluss auf das Mikrobiom gegenüber allem was von außen auf den Darm einwirkt: Krankheiten, Medikamente, Alkohol, Nikotin, falsche oder zuviel Nahrung, Stress.  All das beeinflusst  das Mikrobiom negativ. Alles was dem Körper zugeführt wird erreicht den Darm, egal ob über den Verdauungstrakt, über die Lunge, das Blut oder die Haut und nimmt Einfluss auf die Bakterien und ihre Wirkung im Darminneren und dadurch auch auf unsere Gesundheit.

Allein die Ernährungsart prägt bzw. verändert die Darmflora nachhaltig. Menschen die möglichst viele unveränderte, natürliche und vielfältige Nahrung zu sich nehmen haben eine größere Vielfalt an wichtigen Bakterienarten, die die Gesundheit possitiv beeinflussen, als Menschen, die überweigend industriell gefertigte Nahrung zu sich nehmen..

Je geringer die Bakterienvielfalt im Darm, desto  leichter können sich Krankheiten und krankmachende Keime durchsetzen, was langfristig negative Folgen für die Gesundheit hat.

Ist das Mikrobiom erstmal zu stark verändert und es liegen bereits pathogene Besiedelungen vor, wie Pilze oder krankmachende Bakterien, dann sollte man eine gemäß vorangegangener Diagnostik festgelegte Darmsanierung machen lassen. Hierzu ist es wichtig, die Darmflora untersuchen zu lassen und erst aufgrund des Ergebnisses können die entsprechenden, richtigen!!! Probiotika zum Aufbau festgelegt werden. Es wäre falsch irgendein probiotisches Probukt auf Verdacht einzunehmen (auch wenn diese sogar in gut sortierten Drogerien und Reformhäuser erhältlich sind), zuerst muss festgestellt werden welche Bakterien fehlen und dann muss gewährleistet sein, dass ein erfahrener Therapeut die richtigen (fehlenden) auswählt und wieder zuführt. Zunächst sollte immer der alte, pathogene Stuhlbrei mittels einer Colon-Hydro-Therapie abgespült werden. Auch hier gilt es immer sich an einen erfahrenen Therapeuten zu wenden, denn nur der kann anhand des Verlaufes feststellen wann und wie oft die Behandlung stattfinden sollte.  Jeder von uns trägt zwischen 3-6 kg alten Stuhlbrei mit sich herum, der mehr oder weniger die Stoffwechselvorgänge des ganzen Organismus behindert. Ein anschließender Aufbau der Darmflora benötigt Geduld, eine Zeitspanne von 6-18 Monaten ist völlig normal. Begleitend ist eine Optimierung der Ernährungsgewohnheiten, bzw. eine Umstellung zu empfehlen. Ebenso sollte versucht werden chemische Medikamente wie Hormone, PPIs, Anti-Diabetika, Statine, Psychopharmaka, Schmerzmittel und Antibiotika, wo immer möglich durch alternative biologische Medikamente oder eine Umstellung der Lebens- und Ernährungsweise zu ersetzen.

Ein anderes sehr großes Problem sind die Pflanzenschutzmittel, die allgegenwärtig sind und momentan wegen möglicher Kanzerogenität und Estrogenwirkungen über all in der Kritik stehen, allen voran das bekannte Glyphosat. Auch hierdurch wird das Mikrobiom verändert. Weil bei einem Großteil der Bevölkerung Glyphosat im Urin nachgewiesen werden kann empfehlen wir vorzugsweise auf biologisch angebaute Kost umzusteigen und immer für eine ausreichende Trinkmenge von stillem Wasser oder ungesüßtem Kräutertee zu sorgen.

Mehr zu dem Thema Umweltgifte und Schwermetalle im nächsten Beitrag.

Tag der chronisch entzündlichen Darmerkrankungen

Zum gestrigen Tag der chronisch entzündlichen Darmerkrankungen möchten wir Sie an dieser Stelle einmal mehr über die Wichtigkeit eines gut funktionierenden, gesunden „Wunderwerk Darm“ informieren.

Dieses Wunderwerk steuert nicht nur unsere Verdauung, sondern ist mit seinem großen Nervengeflecht zentral wichtig für unsere gesamte Gesundheit und unser Wohlbefinden.

Die Grundvoraussetzung für optimale Gesundheit ist eine ausgeglichene Darmflora mit einer großen Bakterienvielfalt, von der jede einzelne Gattung wichtige Aufgaben zu erfüllen hat. Außerdem sollte der pH-Wert im Dickdarm sich in einem leicht sauren Bereich befinden.

Einige wichtige Aufgaben der Darmflora ist das produzieren von verschiedenen Vitaminen im Dickdarm, oder das Training unseres Immunsystems.  Aktivierte Immunzellen wandern aus dem Darm durch den Körper und bleiben dann an den Schleimhäuten, wie Nasennebenhöhlen, Bronchien, usw. hängen um dort für die Abwehr zu sorgen indem sie vor Eindringlingen schützen. Die Neigung zu Übergewicht hängt ebenfalls mit der Besiedelung in Ihrem Darm zusammen. Heuschnupfen und andere Allergien sowie Nahrungsunverträglichkeiten hängen untrennbar mit dem Zustand des Darmes zusammen.

Durch falsche Ernährung, Streß, Umwelteinflüsse, Medikamenteneinnahme, Alkohol und Rauchen wird die Darmflora nachhaltig verändert.

Durch die heute leider oft gemachten geplanten Kaiserschnittgeburten, nehmen die Allergien bei Kindern erheblich zu, denn diesen „Kaiserschnitt-Kindern“ fehlt durch den fehlenden Gang durch den Geburtskanal bereits ein erheblicher Teil der späteren Bakterienbesiedlung.

Ist die Darmflora dann erst mal aus dem Gleichgewicht geraten treten vermehrt Störungen in Form von wiederkehrenden Erkrankungen wie Sinusitis, Rhinitis, Bronchitis, Reizdarmsyndrom, Verstopfung, Durchfälle, Unverträglichkeiten, Allergien, Infektanfälligkeit, und andere Erkrankungen auf.

Dann heißt es die Darmflora wieder in ein gesundes Gleichgewicht zu bringen!

 

Wie?

 

Wir sagen es Ihnen gerne, am besten Sie lassen sich einen Termin geben und wir besprechen Ihre Probleme ausführlich mit Ihnen und zeigen Ihnen die Lösung.