Darmreinigung / Colon-Hydro-Therapie

Welche Darmreinigung ist für Sie die richtige? Und wie wird in unserer Praxis eine Darmreinigung durchgeführt?

Wie lange dauert sie? Muss ich bei der Ernährung etwas beachten?

Gerne beantworten wir die am häufigsten gestellten Fragen

Eine Darmreinigung ist kein Abführmittel, auch dann nicht, wenn dies  auf manchen Internetseiten so beschrieben wird. Bei einer Darmreinigung geht es in erster Linie auch nicht darum den Darm gründlich zu leeren, so wie vor einer Spiegelung.

Das Ziel einer Darmreinigung ist viel mehr die Regeneration und Heilung der Darmschleimhaut, der Abbau von Entzündungsprozessen im Darm, natürlich auch die Regulierung der Darmflora und damit  die Regulierung und Stärkung des Immunsystems.  Hauterkrankungen wie Akne, Psoriasis, Neurodermitis entstehen häufig durch einen „undichten Darm“ und die daraus entstandenen Entzündungen die sich im Körper ausbreiten. Diese können erst dann (immer in Zusammenarbeit mit einer Naturkosmetikerinn) behandelt und geheilt werden, wenn die Basis -der Darm- in Ordnung gebracht wurde.

Zum zweiten die Eliminierung von schädlichen Darmbakterien und Darmpilzen wie Schimmelpilzen, Hefepilzen wie Candida u.a. und deren Stoffwechselgiften.

3. Die Ausleitung von Stoffwechselabfallprodukten und Kotsteinen und die Aktivierung (bei Verstopfung) oder die Beruhigung (bei Durchfall) der Peristaltik dadurch die Entlastung von Leber und Nieren.

Diese Ziele können mit einem Abführmittel kaum erreicht werde, mit unserer Anleitung jedoch sehr wohl.

Kann man mit einer Darmreinigung abnehmen.?

Die bereits gegebenen Antworten zeigen schon, dass das Abnehmen nicht zu den Hauptzielen einer Darmreinigung gehört. Jedoch passiert dies durch die Aktivierung des Stoffwechsels und des Lymphsystems, sowie die Ernährungsumstellung die meist nach oder während einer Darmreinigung stattfindet, fast von selbst.

Wird die Darmreinigung jedoch nicht als Einstieg in eine gesunde Ernährungs-und Lebensweise genutzt und kehrt man nach der Darmreinigung wieder zu den alten Gewohnheiten zurück, dann kommt auch schnell das alte Gewicht wieder zurück.

Übergewichtige können darüber  hinaus eine andere Darmflora haben als Normalgewichtige (z.B. mehr Firmicuten, die unverdauliche Ballaststoffe noch verdauen können – das führt zu einer erhöhten Kalorienaufnahme).

Wenn nun  durch eine Darmreinigung die Darmflora verändert wird sodass weniger „Dickmacher-Bakterien“ vorhanden sind, trägt dies langfristig dazu bei leichter ein Normalgewicht zu erreichen.

Die Darmflora bleibt nur dann gesund und ausgewogen, wenn nach der Darmreinigung weiterhin gesund gegessen und gelebt wird. Genügend Gesprächsstoff während der Hydro-Colon-Behandlung ist also vorhanden.

Darmreinigung – Darmsanierung, das sind  im Grunde Synonyme.

Und eine Darmsanierung kann unabhängig von einer Fastenkur durchgeführt werden.

Unsere Vorstellung einer Darmsanierung enthält folgende Komponenten:

Durchführung einer Stuhlkontrolle – welche der Hauptkulturen sind vorhanden, wie steht es mit dem Säure-Basen-Haushalt im Dickdarm – der sollte anders als im „Rest des Körpers“ im leicht sauren Bereich liegen – wie „dicht“ ist der Schleim auf der Darmschleimhaut? Gibt es genügend der schleimbildenden Bakterien? Ist die Schleimschicht ausreichend dicht?

Gibt es Parasiten, Pilze, krankmachende Keime…

Danach folgt die Hydro-Colon-Therapie – die Darmspülungen. 45 Minuten und dem Durchlauf von ca . 45 bis 50 Litern Wasser, verbunden mit einer Bauchmassage – je nach Befund aus dem Labor sollten Sie mit 6 bis 10 Spülungen in kurzen Abständen rechnen. So kann der pathogene Stuhlbrei abgespült werden – es wird also gewissermaßen ein Reset-Knopf  für die Gesundheit gedrückt.

Dann erfolgt die Verordnung aufgrund des Laborbefundes – ein Zeitraum von 6 bis 9 Monaten (auch vom Lebensalter abhängig) ist schon nötig um eine Darmflora stabil aufzubauen, die dann Gesundheit und Wohlbefinden zur Folge hat.

…und sie lauern überall – Bakterien, Viren, Pilze…

 

Hier hilft nur ein intaktes Immunsystem – das gilt es zu pflegen – oder wieder zu erlangen.

Leider sieht der Alltag so aus: Umweltgifte, Zusatzstoffe in Lebensmitteln (heute ja eher „Nahrungsmittel“), Ernährung durch industriell gefertigte Produkte, Fleisch und Wurst aus verseuchter Massentierhaltung, Stress, Antibiotika und andere Medikamente bedrohen täglich das mikrobielle Gleichgewicht und damit auch unsere Haut.

Chronische Hauterkrankungen, allergische Hautreaktionen sind auf dem Vormarsch.

In unserer Praxis stehen dazu 2 Sätze im Vordergrund:

  • Vorsorge im eigentlichen Sinne und Eigenverantwortung
  • Erst messen – dann handeln.

Ein intaktes Immunsystem – wie Sie in unseren Beiträgen immer wieder lesen können – wird zu nahezu 80% im Darm gebildet und verwaltet.

Im Gespräch gehen wir darauf ein: was macht, wie reagiert Ihr System? Wie oft sind Sie erkältet, wann hatten Sie das letzte Mal Fieber? Wie funktionieren Ihre 3 Ausleitungssysteme Haut, Leber, Niere?

Was sagt Ihre Zunge dazu (chin.Zungendiagnostik)? Was sagen Ihre Blutwerte, welche Antwort gibt Ihr Stuhlbefund?

Heute gerne ein paar Bemerkungen zu Darm und Haut; sie hängen eng zusammen.

Vor allem bei chronischen Hauterkrankungen muss stets der Darm einbezogen werden wenn ein langfristiger Erfolg erreicht werden soll.

Wie schon oben erwähnt spielt unser Immunsystem eine entscheidende Rolle – im besten Fall (auch das gibt es heute erfreulicherweise noch) hält es mit Hilfe nützlicher Bakterien krankmachende Keime in Schach.

Es wird umgekehrt jedoch auch vom Mikrobiom beeinflusst und gerät das Darm-Mikrobiom (die Besiedelung mit Bakterien) aus der Balance, kann das zu Hautkrankheiten führen: veränderte Hautflora, Akne, Neurodermitis, Urticaria – auch zu allergischen Hautreaktionen.

Nochmals zur Darmschleimhaut. Ist die Schleimschicht (Mucin) auf der Darmaschleimhaut zu dünn (das kann man messen) oder gar durchlässig (Leaky Gut), dann dringen unerwünschte Fäkalstoffe tiefer in die Schleimhaut und letztlich in den Körper ein. Sofort entstehen Entzündungen – teils unterschwellig und chronisch (Silent inflammation), der Teufelskreis beginnt: Hautveränderungen, Unwohlsein, Unverträglichkeiten, Schlappheit, Energieverlust).

Wer dann Hautveränderungen nur mit äußerlichen Mitteln oder mit Kortison, Antihistaminika und anderen „Anti“Mitteln bekämpft ist auf dem Holzweg. Kurzfristig können Symptome besser werden – ist aber weit von einem nachhaltigen Erfolg entfernt.

Daurauss folgt doch logischerweise dass es bei chronischen und allergischen Hauterkrankungen unerlässlichist den Darm in das Konzept einzubeziehen.

Grundlage/Grundvoraussetzung ist ein Stuhlkontrolle bei der wir viele Keimarten und auch den pH Wert untersuchen lassen – und nach einigen Tagen wissen wir was gezielt zu tun ist:

  • Schleimhautschutz
  • Wo nötig Regeneration und Abdichtung der der Darmschleimheut
  • Verdrängung der gestörten Flora (Hydro Colon Therapie)
  • Wiederaufbau der naturgemäßen Darmflora.

Natürlich sollten wir auch über Ihre Ernährung und Lebensweise reden – wer ein erfülltes, gesundes und „lebendiges“ Leben führen will muss sich das anschauen.

Und Sie erinnern sich: erst messen – dann handeln.

 

Ursache und Risiko einer veränderten Darmflora

Tagtäglich werden wir mit vielen schädlichen Giften konfrontiert, die unser intestinales Mikrobiom (Darmflora, Darmbakterien) unschädlich macht und ausscheidet. Wenn jedoch die Belastung zu groß ist, dann entstehen große gesundheitliche Folgen für das Mikrobiom, die Darmbarriere, das Immunsystem und schließlich den gesamten Organismus.

Die aktuellsten Forschungen zeigen erneut wie zentral und wichtig das intestinale Mikrobiom für die Gesundheit ist. Viele Erkrankungen und Störungen stehen in direkten Zusammenhang mit unphysiologischen Mikrobiomverhältnissen und Veränderungen der Darmflora. Viele Therapeuten wissen um diese Studienergebnisse, weil sie sich täglich mit der Darmflora und der Gesunderhaltung des Darmes beschäftigen. Allen voran sind hier die Heilpraktiker und naturheilkundlich ausgerichteten Ärzte.

Traurig, fast beschämend ist die leider Ignoranz sehr vieler Schulmediziner, gegenüber der Wichtigkeit der Darmflora und des Darmes bei vielerlei gesundheitlicher Probleme.  Es dauert eben noch seine Zeit bis die Wichtigkeit des Darmes in allen Praxen angekommen ist.

Zurück zur Forschung und Wissenschaft. Es gibt zwischenzeitlich viele Belege, dass unphysiologische Zusammensetzungen des intestinalen Mikrobioms vor allem chronische Erkrankungen fördern, beziehungsweise mit entstehen lassen.

Vielen Patienten könnte schneller und effektiver mit einer entsprechender Darmtherapie geholfen werden. Was man an dieser Stelle jedoch  beachten sollte ist der Einfluss auf das Mikrobiom gegenüber allem was von außen auf den Darm einwirkt: Krankheiten, Medikamente, Alkohol, Nikotin, falsche oder zuviel Nahrung, Stress.  All das beeinflusst  das Mikrobiom negativ. Alles was dem Körper zugeführt wird erreicht den Darm, egal ob über den Verdauungstrakt, über die Lunge, das Blut oder die Haut und nimmt Einfluss auf die Bakterien und ihre Wirkung im Darminneren und dadurch auch auf unsere Gesundheit.

Allein die Ernährungsart prägt bzw. verändert die Darmflora nachhaltig. Menschen die möglichst viele unveränderte, natürliche und vielfältige Nahrung zu sich nehmen haben eine größere Vielfalt an wichtigen Bakterienarten, die die Gesundheit possitiv beeinflussen, als Menschen, die überweigend industriell gefertigte Nahrung zu sich nehmen..

Je geringer die Bakterienvielfalt im Darm, desto  leichter können sich Krankheiten und krankmachende Keime durchsetzen, was langfristig negative Folgen für die Gesundheit hat.

Ist das Mikrobiom erstmal zu stark verändert und es liegen bereits pathogene Besiedelungen vor, wie Pilze oder krankmachende Bakterien, dann sollte man eine gemäß vorangegangener Diagnostik festgelegte Darmsanierung machen lassen. Hierzu ist es wichtig, die Darmflora untersuchen zu lassen und erst aufgrund des Ergebnisses können die entsprechenden, richtigen!!! Probiotika zum Aufbau festgelegt werden. Es wäre falsch irgendein probiotisches Probukt auf Verdacht einzunehmen (auch wenn diese sogar in gut sortierten Drogerien und Reformhäuser erhältlich sind), zuerst muss festgestellt werden welche Bakterien fehlen und dann muss gewährleistet sein, dass ein erfahrener Therapeut die richtigen (fehlenden) auswählt und wieder zuführt. Zunächst sollte immer der alte, pathogene Stuhlbrei mittels einer Colon-Hydro-Therapie abgespült werden. Auch hier gilt es immer sich an einen erfahrenen Therapeuten zu wenden, denn nur der kann anhand des Verlaufes feststellen wann und wie oft die Behandlung stattfinden sollte.  Jeder von uns trägt zwischen 3-6 kg alten Stuhlbrei mit sich herum, der mehr oder weniger die Stoffwechselvorgänge des ganzen Organismus behindert. Ein anschließender Aufbau der Darmflora benötigt Geduld, eine Zeitspanne von 6-18 Monaten ist völlig normal. Begleitend ist eine Optimierung der Ernährungsgewohnheiten, bzw. eine Umstellung zu empfehlen. Ebenso sollte versucht werden chemische Medikamente wie Hormone, PPIs, Anti-Diabetika, Statine, Psychopharmaka, Schmerzmittel und Antibiotika, wo immer möglich durch alternative biologische Medikamente oder eine Umstellung der Lebens- und Ernährungsweise zu ersetzen.

Ein anderes sehr großes Problem sind die Pflanzenschutzmittel, die allgegenwärtig sind und momentan wegen möglicher Kanzerogenität und Estrogenwirkungen über all in der Kritik stehen, allen voran das bekannte Glyphosat. Auch hierdurch wird das Mikrobiom verändert. Weil bei einem Großteil der Bevölkerung Glyphosat im Urin nachgewiesen werden kann empfehlen wir vorzugsweise auf biologisch angebaute Kost umzusteigen und immer für eine ausreichende Trinkmenge von stillem Wasser oder ungesüßtem Kräutertee zu sorgen.

Mehr zu dem Thema Umweltgifte und Schwermetalle im nächsten Beitrag.

Tag der chronisch entzündlichen Darmerkrankungen

Zum gestrigen Tag der chronisch entzündlichen Darmerkrankungen möchten wir Sie an dieser Stelle einmal mehr über die Wichtigkeit eines gut funktionierenden, gesunden „Wunderwerk Darm“ informieren.

Dieses Wunderwerk steuert nicht nur unsere Verdauung, sondern ist mit seinem großen Nervengeflecht zentral wichtig für unsere gesamte Gesundheit und unser Wohlbefinden.

Die Grundvoraussetzung für optimale Gesundheit ist eine ausgeglichene Darmflora mit einer großen Bakterienvielfalt, von der jede einzelne Gattung wichtige Aufgaben zu erfüllen hat. Außerdem sollte der pH-Wert im Dickdarm sich in einem leicht sauren Bereich befinden.

Einige wichtige Aufgaben der Darmflora ist das produzieren von verschiedenen Vitaminen im Dickdarm, oder das Training unseres Immunsystems.  Aktivierte Immunzellen wandern aus dem Darm durch den Körper und bleiben dann an den Schleimhäuten, wie Nasennebenhöhlen, Bronchien, usw. hängen um dort für die Abwehr zu sorgen indem sie vor Eindringlingen schützen. Die Neigung zu Übergewicht hängt ebenfalls mit der Besiedelung in Ihrem Darm zusammen. Heuschnupfen und andere Allergien sowie Nahrungsunverträglichkeiten hängen untrennbar mit dem Zustand des Darmes zusammen.

Durch falsche Ernährung, Streß, Umwelteinflüsse, Medikamenteneinnahme, Alkohol und Rauchen wird die Darmflora nachhaltig verändert.

Durch die heute leider oft gemachten geplanten Kaiserschnittgeburten, nehmen die Allergien bei Kindern erheblich zu, denn diesen „Kaiserschnitt-Kindern“ fehlt durch den fehlenden Gang durch den Geburtskanal bereits ein erheblicher Teil der späteren Bakterienbesiedlung.

Ist die Darmflora dann erst mal aus dem Gleichgewicht geraten treten vermehrt Störungen in Form von wiederkehrenden Erkrankungen wie Sinusitis, Rhinitis, Bronchitis, Reizdarmsyndrom, Verstopfung, Durchfälle, Unverträglichkeiten, Allergien, Infektanfälligkeit, und andere Erkrankungen auf.

Dann heißt es die Darmflora wieder in ein gesundes Gleichgewicht zu bringen!

 

Wie?

 

Wir sagen es Ihnen gerne, am besten Sie lassen sich einen Termin geben und wir besprechen Ihre Probleme ausführlich mit Ihnen und zeigen Ihnen die Lösung.

Unsere Leber – das regenerationsfähigste Organ

Sie haben richtig gelesen, unsere Leber ist nur mit Alkohol oder/und zu vielen Kohlenhydraten in Form von Brot!!, Nudeln, Gebäck und -ja sie lesen richtig- zu viel Obst „totzukriegen“.

Bei einigermaßen vernünftigem Lebensstil ist sie ein treues Organ das uns lange schützt.

Trotzdem ist die Leber recht sensibel – Sie Alle kennen den Spruch: Was ist dem über die Leber gelaufen?

Alles wirkt auf die Leber: Nahrung, Getränke, Emotionen. Und gerade auch psychischer Druck, Stress zeigt sich schnell und deutlich über der Leber an der Zunge. Lassen Sie sich bei Ihrem nächsten Besuch in unserer Praxis erklären was eine Leber/Streßzunge ist.

In einer gesunden Leber wird die aufgenommene Nahrung (Dünndarm/Blut) sortiert

und weiter verarbeitet – dieses Organ ist sozusagen unsere Stoffwechselzentrale.

Mit phantastischer Logistik sorgt die Leber für eine ausgewogene und optimal Nährstoffverteilung: Eiweiße, Fette, Kohlenhydrate, Hormone. Abfallprodukte werden entsorgt.

Aus ihrem Zuckerspeicher sorgt die Leber für ausreichend Energie u.a. für unser Gehirn zwischen den Mahlzeiten und nachts. Die Bauchspeicheldrüse produziert Insulin und gibt das Stopp-Signal wenn genügend Zucker für die Zellen vorhanden ist.

Was bekommt der Leber gar nicht? Natürlich macht ihr der Alkohol zu schaffen – das lassen wir jetzt mal außen vor weil es Jedermann weiß (leider nicht beherzigt).

42% der deutschen Bevölkerung haben jedoch eine nichtalkoholische Fettleber, viele wissen es lange gar nicht, haben jedoch erhebliche gesundheitliche Risiken:

Bluthochdruck, Herzrhythmusstörungen, Herzschwäche, Thrombosegefahr, Blutfettwerte erhöht (oft alle 4), Nierenerkrankungen.

Was ist passiert: Zu wenig Bewegung und gleichzeitig zu viele Kohlenhydrate überfordern unsere zentrale Steuereinheit und lässt zu viel Fett in der Leber selbst einlagern. Die Fettleber wird dann insbesondere Kohlenhydrate weiter in Fett umwandeln und einlagern. Und dieses ektope Fett (verirrtes Fett) verteilt sich im ganzen Körper – die bevorzugten Stellen kennen Sie Alle, zumindest diejenigen, die einen Spiegel zuhause haben. Und das trifft nicht nur die Übergewichtigen sondern auch schlanke Menschen – die nennt man TOFI (thin outside – fat inside)., oder bei der jüngeren Generation auch bekannt unter skinny fat (schlank aber fett) Und allein unsere Bauchhöhle kann 4 bis 6 l Fett einlagern!

Oben war schon vom Insulin die Rede und dem Stopp-Signal, das die Bauchspeicheldrüse gibt wenn genügend Zucker im Blut ist.

Die verfettete Leber ist leider taub für dieses Signal und gibt weiter Zucker ab – die Bauchspeicheldrüse produziert weiter Insulin, es entsteht eine Insulinresistenz, die Zellen nehmen kein Insulin mehr auf, die Bauchspeicheldrüse erschöpft sich, der Diabetes 2 ist vorprogrammiert.

Der Teufelskreis schließt sich – wir sind wieder bei den Folgeschäden die wir nicht nochmal wiederholen wollen.

Das Problem kennen Sie nun – wir auch die Lösung die wir gerne mit Ihnen teilen: Änderung des Lebensstils hin zu schmackhafter und gesunder Ernährung, entsprechenden Getränken, Bewegung. Auch mit biologischen Medikamenten und Infusionen, die die Risiken minimieren.

Auch hier gilt einer der Lieblingssätze unserer Praxis:

Tun muss es sei –oder es gilt nicht.

Basenpulver, Basenbad, Basenfasten…. – sind wir denn alle übersäuert??

Diese Frage kann ich zum Glück mit NEIN beantworten, denn eine richtigeÜbersäuerung wäre lebensgefährlich. Deshalb möchte ich gerne einige Fakten zum Thema Übersäuerung, oder wie der medizinische Fachausdruck lautet Azidose, hier nennen.

Es gibt zwei grundsätzliche Formen der Azidose, die metabolische und die respiratorische Azidose.

Bei der metabolische Azidose fallen große Säuremengen im Körper durch Aufnahme von Substanzen an, die zum einen  Säure sind oder dazu abgebaut werden. Dies können Frostschutzmittel, Methylakohol oder hohe Dosen an Aspirin sein. Ebenso kann die metabolische Azidose infolge eines entgleisten Stoffwechsels auftreten. Dies geschieht im fortgeschrittenen Stadium eines Schocks oder bei einem schlecht eingestelltem Diabetes Typ 1.

Es gibt jedoch auch noch andere Ursachen, hier  eine Übersicht über die Hauptursachen einer metabolischen Azidose:

  • Diabetische Azidose
  • Medikamente und Substanzen wie Acetazolamid, Alkohol oder Aspirin
  • Laktatazidose durch die Bildung von Milchsäure infolge eines Schocks
  • Verlust von Basen wie Bikarbonat durch die Verdauung infolge starkem langandauerndem Durchfall oder eines künstlichen Darmausgang
  • Schwere Nierenerkrankungen, bei der die Säure nicht mehr über die Niere ausgeschieden werden kann
  • Gifte wie Ethylalkohol und Methanol

Bei der zweiten Form, der respiratorischen Azidose stoßen die Lungen über die Atmung nicht mehr ausreichend Kohlendioxid aus.

Dieses Problem tritt bei Erkrankungen auf, die die Lungen schwer beeinträchtigen, wie z.Bsp.: Lungenemphysem, chronische Bronchitits, schwere Lungenentzündung, Lungenödem, starkes Asthma oder auch wenn Erkrankungen des Gehirns, der Nerven oder der Muskeln im Brustbereich die Atmung beeinträchtigen.

Außerdem kann sich eine respiratorische Azidose entwickeln, wenn die Atmung aufgrund zu starker Sedierung mit Narkotika oder Sedativa verlangsamt wird. Aufgrund der verlangsamten Atmung kann der Sauerstoffgehalt im Blut zu niedrig sein.

Hier noch einmal zusammengefasst die Ursachen einer respiratorischen Azidose:

  • Lungenerkrankungen wie chronisch obstruktive Lungenerkrankungen, starkes Asthma, Lungenentzündung und Lungenödem
  • Gestörte Schlafatmung wie Schlafapnoe
  • Störung der Nerven und Muskeln im Brustbereich, die die Atmung beeinträchtigen
  • Überdosierung von Alkohol, Opiaden und starken Sedativa

Die Diagnose einer richtigen Azidose erfolgt immer im Blut!!

Zur Diagnose der Azidose werden gewöhnlich der pH-Wert des Blutes und das Kohlendioxid in einer arteriellen Blutprobe gemessen, die meist aus der Radialarterie am Handgelenk entnommen wird. Arterielles Blut wird deshalb verwendet, weil venöses Blut bei der Bestimmung des pH-Werts im Körper in der Regel nicht zuverlässig ist.

Die Messung der Bikarbonatkonzentration im Blut liefert den Behandlern weitere Hinweise auf die Ursache der Azidose. Danach werden zusätzliche Blutuntersuchungen durchgeführt, um die spezifische Ursache bestimmen zu können.

Die Behandlung sieht folgendermaßen aus:

  • Behandlung der Ursache
  • Manchmal intravenös verabreichte Flüssigkeiten mit Bikarbonat

Beinahe immer setzt die Behandlung der Azidose auf die Behebung der Ursache. In seltenen Fällen werden basische Medikamente wie Bikarbonat verabreicht, um die Azidose zu beseitigen.

Die Behandlung der metabolischen Azidose richtet sich primär nach der Ursache. Ein Diabetes muss zum Beispiel möglicherweise mit Insulin unter Kontrolle gehalten werden und bei Vergiftungen müssen die giftigen Stoffe aus dem Blut entfernt werden.

Die Behandlung der respiratorischen Azidose zielt auf eine Verbesserung der Lungenfunktion ab. Arzneimittel, die die Atemwege öffnen (Bronchodilatatoren wie Salbutamol) können Menschen mit Lungenerkrankungen wie Asthma und Emphysem helfen. Eine Sedierung aufgrund von Medikamenten wird manchmal mit Antidoten rückgängig gemacht. Bei Patienten mit schwer beeinträchtigter Atmung oder Lungenfunktion kann eine künstliche Beatmung zur Unterstützung der Atmung erforderlich sein.

Eine schwere Azidose kann auch direkt behandelt werden, wenn die Behandlung der Ursache nicht anschlägt. In solchen Fällen kann Bikarbonat intravenös verabreicht werden. Allerdings führt dies nur zu vorübergehender Besserung und kann Störungen bewirken – beispielsweise durch Überlastung des Körpers mit Natrium und Wasser.

Der Grund warum ich dies hier alles schreibe ist der mittlerweile sehr große Markt vielerlei Produkte rund um das Thema Übersäuerung. High-End-Fitnessstudios werben mit Basenkuren, die das Leben wieder energiereich und aktiv werden lassen, halten Vorträge und verkaufen Ihren Mitglieder teure Basenbäder, Basenpulver und Fitnessprogramme mit dem Versprechen die Ursache von Cellulite, Übergewicht und Müdigkeit liege einzig und allein in der Übersäuerung.  Jede Frauenzeitschrif wirbt rechtzeitig im Frühjahr mit Basenfasten und Basenkuren um fit, schlank und leistungsfähig zu werden. Jedoch sind hier die Ursachen in Fehlernährung besonders durch den Konsum von viel zu viel Zucker und Getreideprodukte, sowie zu wenig Bewegung das dann zu Übergewicht führt und erst das Übergewicht zu Cellulite und Energielosigkeit. Hier hilft auch kein Basenbad oder Basenpulver, Nur eine grundlegende Änderung des Lebensstils und die Ernährung und zwar nachhaltig. Bei einer echten Azidose kann keine dieser Maßnahmen ausreichend helfen um den lebensbedrohlichen Umstand zu heilen. Auch kann kein Atemtest eine echte Azidose anzeigen, sondern nur eine Blutuntersuchung.

Deshalb lassen Sie sich nicht zu überteuerten Pillen und Bäder verleiten. Und noch eine rechtliche Anmerkung: auch der beste Fitnesstrainer darf keine Diagnose stellen, auch nicht die der Übersäuerung. Wenn Sie wissen möchten, wie es um Ihren Säuren-Basen-Haushalt steht, dann suchen Sie einen erfahrenen Arzt oder Heilpraktiker auf und lassen ein Blutbild mit den entsprechenden Werten erstellen.

 

Terminabsage – wann sinnvoll wann nicht?

Zur Zeit beschäftigt mich immer wieder die Frage, warum sagen Patienten Termine ab wenn Sie krank sind. Dies höre ich auch immer wieder von Kolleginnen und Kollegen und brachte mich zu dem Entschluss diesen Blog-Beitrag zu schreiben.

Folgende Situation:

Patient XY ruft an und sagt seinen Termin für eine Colon-Hydro-Behandlung ab, da er eine Erkältung bekommen hat. Natürlich ist es kein Problem einen Termin abzusagen, in der Regel melden sich die Patienten auch nicht erst 5 Minuten vor dem Termin und wir haben zum Glück keine Probleme die Termine gleich wieder zu vergeben.

Aber worum es mir hier eigentlich geht, ist das Bewusstsein der Patienten für die Behandlungen zu schärfen. Denn in diesem Beispiel wäre eine Entlastung durch eine Colon-Hydro-Behandlung für das Immunsystem genau das Richtige gewesen. Nicht umsonst machte man früher den Kindern einen Einlauf wenn Sie krank waren. Durch die Entlastung des Darmes (im Idealfall noch 1-2 Tage auch den Magen entlasten und nur Suppe essen) hat der Körper die ganze Energie für das Immunsystem zur Verfügung und der Heilungsprozess läuft viel schneller ab.

Andere Situation:

Patient ruft an und sagt Termin für Blutabnahme ab wegen eines Infektes. Völlig verständlich, da eine Blutabnahme, zur jährlichen Blutkontrolle, mit einem Infekt im Körper nicht wirklich aussagekräftig und sinnvoll ist.

Aber statt dessen eine Hochdosis Vitamin C Infusion oder eine biologische Anti-Grippe-Stärkungs-Injektion wären hier eine sinnvolle Alternative und Möglichkeit den Körper zu unterstützen.

Für mich als Behandler ist es immer wieder schwer abzuschätzen wo die Grenze für den Patient zwischen gut beraten und ich habe das Gefühl bedrängt zu werden ist.

Deshalb an dieser Stelle einfach nochmal der Hinweis auf die verschiedenen Rubriken unter Therapie. Hier werden die verschiedenen Wirkungen unserer Therapien erklärt und vielleicht trägt es dazu bei, Ihren nächsten Infekt auf diese Art und Weise schneller in den Griff zu bekommen und Sie wieder zu stärken.

Ich würde mich freuen, wenn mir der Eine oder Andere seine Meinung zu diesem Thema über das Kontaktformular mitteilt.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen allen ein hoffentlich gesundes, infektfreies Wochenende.

 

 

 

 

Cholincitrat-Infusionen

Diese Infusionen sind die Regenerations- und Aufbaukur für unser vegetatives Nervensystem.

Dieses besteht aus zwei völlig entgegengesetzten Systemen – Dem Sympathikus, unserem Kampf- und Fluchtnerv und dem Parasympathikus, unserem Ruhe- und Entspannungsnerv.

Diese beiden Nervensysteme regulieren auf unterschiedliche Art alle unsere Organfunktionen im Körper völlig autonom. Das heißt ohne dass wir auf die Regulierung bewussten Einfluss nehmen können. Beide Nervensysteme nutzen unterschiedliche Botenstoffe zur Übertragung von Signalen. Der Sympathikus nutzt Noradrenalin und der Parasympathikus nutzt Acetylcholin.

Der Ruhenerv Parasympathikus ist für die Steuerung der meisten Organe zuständig. Er sorgt für Ruhe, Schonung, Erholung, Regeneration und den Aufbau von Reserven.

Folgende Organe werden unter anderem durch den Parasympathikus gesteuert:

  • Herz, Kreislauf, Blutgefäße (Blutdruck)
  • Lunge und Atmung
  • Schilddrüse, Hypophyse und Nebenniere
  • Niere, Harnleiter, Blase (Wasserhaushalt)
  • Verdauung, Leber- und Darmtätigkeit
  • Sinnesorgane, Augen, Gehör, Gleichgewichts- und Tastsinn, Geschmacks- und Geruchssinn
  • Wasser-, Elektrolyt- und Wärmehaushalt

 

Nervensystem

Bei Gefahr übernimmt der Sympathikus und folgende Regulation im Körper entsteht:

  • Atmung wird schnell und flach
  • Muskeln spannen sich an
  • Pupillen weiten sich
  • Blutzucker erhöht sich
  • Blutdruck und Puls steigt
  • Immunsystem, Verdauung und Sexualfunktion wird reduziert, da diese nicht überlebenswichtig sind

Haben wir Ruhe und sind Entspannt  übernimmt der Parasympathikus mit folgender Regulation:

  • Verdauungsleistung nimmt zu (Verdauung findet statt)
  • Sexualfunktion wird erhöht
  • Immunsystem ist voll aktiviert und Regeneration oder Wundheilung kann stattfinden

Heute zählen jedoch die Störungen im  sogenannten neurovegetativen Gleichgewicht zu den häufigsten alltäglichen Erscheinungen. Die beiden autonomen Nervensysteme kommen aus dem Gleichgewicht und wir befinden uns in ständigem Kampf- und Fluchtmodus. Dadurch werden körperliche Reserven in Form von Aminosäuren, Vitaminen, Mineralstoffen und Neurotransmitter aufgebraucht. Wird nicht rechtzeitig eingegriffen kommt es zu Mangel und dadurch zu Folgeerkrankungen.

Fehlt uns im Tagesverlauf die Abwechslung zwischen Anspannung und Entspannung, da wir den ganzen Tag „unter Strom“ stehen zeigt sich dies in folgenden Symptomen:

  • Schlafstörungen, Alpträume,
  • Migräne, Kopfschmerzen, Schwindel
  • Magen-Darm-Beschwerden
  • Erhöhter Blutdruck, auf Dauer kann dies jedoch auch zu niedrigem Blutdruck führen
  • Innere Unruhe, Nervosität, Gereiztheit
  • Depressionen, Ängste, Stimmungsschwankungen
  • Chronische Müdigkeit, Erschöpfung, Konzentrationsschwäche
  • Tinitus
  • Libidoverlust
  • Fettstoffwechselstörung…………

Somit erklären sich viele Verdauungsstörungen, Magen-Darm-Probleme, Diabetes, Bluthochdruck bis hin zu ungewollter Kinderlosigkeit oft als Folge von Dauerstress und einem Ungleichgewicht der beiden autonomen Nervensysteme.

Mit Cholincitrat-Infusionen hat man die Möglichkeit die Störungen im vegetativen  Nervensystem auf schonende Weise und für den Patienten schnell spürbar zu beheben. Die Infusion wirkt durchblutungsfördernd auf alle inneren Organe und das Gehirn.

Die Cholincitrat-Infusionen sind je nach Grunderkrankung mit allen anderen Infusionen und Therapien kombinierbar.

Cholincitrat nimmt die Angst aber nicht den Antrieb.

 

 

 

 

Protonen-Pumpen-Inhibitoren, auf deutsch: Säureblocker, verkauft als „Magenschutz“

Wenn es nicht so viele Patienten betreffen würde und kein so ernsthaftes Thema (Neben- und Langzeitwirkungen) wäre, müsste man bei dem Wort „Magenschutz“ fragen : heute schon gelacht?.

Um was geht es? Ein Patient hat Sodbrennen, spürt die Magensäure schmerzhaft bis zum Hals. Ihm wird gesagt „Ihre Magensäure fließt in die Speiseröhre zurück.“

Und nachdem der Patient lange genug Rennie oder basische Mineralsalze eingenommen hat, wird ihm ein Säureblocker als Magenschutz verordnet. Seit 2009 bis 20 mg sogar frei erhältlich.

Häufig genug wird Pantoprazol verordnet (2/3 Marktanteil), der Rest teilt sich auf ein Dutzend weiterer Mittel auf, steht in den Nebenwirkungen jedoch Pantoprazol nicht nach.

Was passiert? Der Magen produziert täglich etwa 3 l Magensaft. Die aufgenommene (selten genug vorgekaute) Nahrung wird durch Muskelbewegungen im Magen zerkleinert – sonst geht es einfach „nicht weiter“.

Der Magensaft hat bei einem Erwachsenen (bei Veganern und Vegetarier etwas höher) einen pH Wert zwischen 1,5 und 2,5 – ist also sehr, sehr sauer. Und die Aufgabe des Magensaftes (Salzsäure) besteht im Abtöten von mit der Nahrung aufgenommenen Bakterien und der Aufschlüsselung (Denaturierung) von Nahrungseiweiß.

Wie die Salzsäure im Magen entsteht ist hochspannend, diesen Schlenker in die Biochemie ersparen wir Ihnen, erklären es jedoch bei Interesse gerne genau.

Es entsteht dabei unter anderem auch Bikarbonat (sehr basisch) das direkt in den Magenschleim fließt und so die Magenschleimhaut vor der eigenen Salzsäure schützt. Das ist der wahre Magenschutz!

Aber was ist nun mit dem Patienten, den Sodbrennen plagt? Sodbrennen wird selten, sehr selten durch ein Zuviel an Magensäure verursacht. Es sind andere, meist unbeachtete Sünden wie größere Mengen Nahrung zu hastig gegessen und deshalb auch nicht ausreichend vorgekaut – die versucht nun der Magen durch heftigere Bewegungen mit Magensäure zu durchdringen und zu verkleinern. Dadurch und einen aufgeblähten Darm wird das Zwerchfell nach oben gedrückt – es gibt tatsächlich einen Reflux und seien es nur saure Dämpfe.

Wann werden Säureblocker verordnet?

Bei Sodbrennen, bei Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüren (bei wem entstehen denn die wohl am häufígsten? Bei gestressten Schnellessern.) Auch bei Helicobacter pylori, dann zusammen mit Antibiotika.

UND sie bringen schnelle, spürbare Verbesserung der Beschwerden. Unbestritten.

Wirken sehr gut – und können bei kurzfristigem Einsatz von maximal 4 Wochen in der Regel ohne weitere Nebenwirkungen abgesetzt werden.

Die Wirklichkeit sieht jedoch anders aus. Häufig werden Protonen-Pumpen-Hemmer aus gutem Grund eingesetzt, aber dann wird die Einnahme nicht mehr gestoppt und die Patienten bekommen Folgerezept nach Folgerezept.

Und es wird dann noch gesagt, bei Reflux (Rücklauf) bestehe die Gefahr von Speiseröhrenkrebs. Tatsache ist jedoch, nur 0,29% aller Refluxpatienten entwickeln ein Speiseröhrenkarzinom.

Was sind denn die Hauptrisiken der Säureblocker?

Da ist zunächst die Demenz. Nach einer großangelegten Studie der AOK erkrankten deutlich mehr hochbetagte Mitglieder an Demenz wenn sie davor Säureblocker auf dem Einnahmeplan hatten.

Es entsteht ein schleichender Mineralstoffmangel durch Säureblocker: Magnesium, Calcium und Zink werden erheblich vermindert aufgenommen – gerade wichtig weil viele Säureblocker Patienten ältere Menschen sind. (Und das, ob wohl mit zunehmendem Alter die Säureproduktion im Magen ohnehin nachlässt).

Kalium, Kupfer, Phosphate, Eisen sind in der Aufnahme vermindert.

Weiteres Risiko: viele Mundkeime, die mit dem Speichel in den Magen gelangen, werden normalerweise durch die Magensäure abgetötet. Bei Langzeiteinnahme von Säureblockern und damit dauernd erhöhtem pH Wert im Magen werden sie nicht abgetötet sondern gelangen in den Darm mit der Gefahr von Entzündungen. Es wird im Darm ein günstiges Milieu geschaffen für die Vermehrung von krankmachenden Keimen, auch solchen mit denen gar nicht zu spaßen ist.

Damit der Beitrag nicht zu lang wird vermeiden wir jetzt Begriffe wie den Rebound-Effekt und das Abhängigkeitspotential der Säureblocker.

Was tun? Weg von den Säureblockern?

Schon, aber keinesfalls abrupt. Nicht einfach absetzen!!

Das könnte eine Säureflut auslösen.

Ausschleichen über Wochen, über Monate – je nachdem wie lange Sie die Blocker schon eingenommen haben.

Wir erstellen Ihnen gerne einen Plan dafür.

Und vermeiden Sie Alkohol, Süßes, Frittiertes und Gebackenes, kohlensäurehaltigen Getränke, saure Obstsäfte, Chips und ähnliches.

Wenn Sie das durchziehen und mit uns im Gespräch über Ihre Lebensführung bleiben, dann haben Sie bei Übergewicht (was häufig zu Sodbrennen führt) einen tollen Nebeneffekt: Ihre Waage zeigt Ihnen deutlich gesündere Werte an.

Wir haben einen Plan für Sie – fragen Sie uns einfach.

 

 

 

Colon-Hydro-Therapie während der Fastenzeit

Die Fastenzeit ist die ideale Zeit sich etwas ausgiebiger um die Gesundheit des Darmes und somit die Wurzel der Gesundheit zu kümmern.

Es ist nicht nur damit getan dem Körper über einen gewissen Zeitraum bestimmte Nahrungsmittel, keine festen Nahrungsmittel oder nur Wasser (je nach Fastenart) zuzuführen, sondern das wichtigste außer der Entlastung ist das Lösen und Entfernen von Toxinen, Altlasten und Stoffwechselrückstände aus dem Darm. Speziell beim Fasten sammeln sich Abfallstoffe, Giftstoffe die über die Leber in den Darm gelangen, unverdauliche Zellreste (durch den Verzicht von Nahrung entsorgt der Körper sehr effektiv alte, kranke, entartete Zellen). Dieser ganze „Abfall“ sollte so schnell wie möglich -am besten alle 2 Tage- aus dem Körper ausgeleitet werden. Werden diese Gifte und alte Ablagerungen, die sich in den Darmtaschen befinden nicht gelöst und ausgeleitet, dann kommt es zu einer „Rückvergiftung“ !! Bleiben die Giftstoffe zu lange im Darm und kommen mit der Schleimhaut in Kontakt, oder die Schleimhaut ist durchlässig oder mit einer ungenügenden Schleimschicht ausgestattet, gelangen diese Gifte in den Blutkreislauf. Dies erhöht die Leberbelastung und mit dem Fasten wird eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes erreicht.

Sie verlieren zwar an Gewicht – aber auch an Gesundheit!!

Die Schleimhaut des Dickdarms ist das erste und wichtigste Verteidigungssystem gegen Giftstoffe. Der Dickdarm hat eine Fläche von 120 m2, im Vergleich dazu die Lunge hat eine innere Oberfläche von 80 m2, die Niere 5 m2 und die Haut nur 2,5 m2. Jedoch reinigen und pflegen wir die Haut mit der kleinsten Fläche täglich (meist sogar 2 x) und es wird viel Geld und Zeit investiert für Cremes, Kosmetik, Enthaarung, Bräune um die Haut gesund, glatt und attraktiv zu halten.

Jedoch sollten wir mindestens die gleiche Aufmerksamkeit unserem wichtigsten und größten Immunorgan, nämlich den Darm, widmen. Denn dort sitzt die größte Ansammlung von Immunzellen, es werden einige wichtige Hormone und Vitamine im Darm gebildet und er Entscheidet mit über krank oder gesund, dick oder dünn, müde oder energiegeladen, gut gelaunt oder eher depressiv.

Die Colon-Hydro-Therapie ist deshalb die beste Therapie wenn es um Darmgesundheit und somit um die Grundgesundheit des Menschen geht. Während der Therapie werden an den Darmwänden angelagerte Fäulnis- und Gärungsstoffe, Kotsteine, Verkrustungen, Toxine, pathogene Bakterien, Pilze, und in seltenen Fällen sogar Gegenstände, die schon Jahre zuvor verschluckt wurden entfernt. Dadurch wird die Beweglichkeit des Darmes wieder in seinem vollen Umfang hergestellt.

Die Colon-Hydro-Therapie wurde ursprünglich von der NASA entwickelt um eine saubere Entsorgung der Ausscheidungen während den Raumflügen zu ermöglichen. Das Verfahren den Darm zu reinigen hat eine sehr lange Tradition, schon in der Antike wurde der Darm mittels einer Kürbisranke, die als „Schlauch“ funktionierte und durch den Wasser in den Darm geleitet wurde, behandelt, da man die Ursache vieler Erkrankungen durch Giftstoffe im Darm erkannte.

Später (1912) wurde das subaquale Darmbad von Anton Brosch entwickelt. Die heute Colon-Hydro-Therapie ist die Weiterentwicklung all dieser Therapien, praktischer, einfacher anwendbar und effektiver.

Das Wasser wird durch ein geschlossenes System in den Körper und auch wieder aus ihm hinaus geleitet. Es kommt zu keiner Geruchsbelästigung für Patient und Therapeut. Die Behandlung ist weder belastend noch schmerzhaft. Die meisten Patienten empfinden die Behandlung als sehr wohltuend, entlastend und befreiend.

Es gibt Wissenschaftler die eine Colon-Hydro-Therapie auch vor Darmspiegelungen oder Darmoperationen als eine sinnvolle und unterstützende Therapie empfehlen. Grundsätzlich sollte die Colon-Hydro-Therapie während Fastenkuren, vor einer Ernährungsumstellung, bei Infektionen, zur Unterstützung eines Drogen-, Alkohol- oder Medikamentenentzuges, bei Allergien, Hauterkrankungen und natürlich sämtlichen Darmproblemen bis hin zu Depressionen durchgeführt werden.

Eine Darmsanierung macht nur nach einer gründlichen Colon-Hydro-Therapie sinn.

Durchschnittlich sind 6 -in schwerwiegenden Fällen bis zu 15 Behandlungen nötig um den Darm optimal zu reinigen und die Darmflora anschließend zu sanieren.

Sie sehen eine Colon-Hydro-Therapie oder Darmreinigung ist weder eklig, pfui oder bäh. Überwinden sie die Vorurteile und unangenehme Gedanken über dieses „Tabu-Thema“ und geben Ihrem Darm die Aufmerksamkeit, die er verdient.