Vitamin C im Kampf gegen den Corona-Virus

Eine Expertengruppe aus Shanghai (Shanghai Coronary Virus Disease Clinical Treatment Expert Group) empfiehlt in einem umfassenden Papier den Einsatz von hochdosiertem Vitamin C. Für uns ist dies keine spektakuläre Neuigkeit, da wir schon lange um die Wirksamkeit bei Vitamin C gegen Viren wie den EBV-, Herpes- oder Grippe-Virus wissen. Und dies auch in unserer Praxis tagtäglich einsetzen. Leider von der Schulmedizin regelmäßig belächelt und die Wirksamkeit totgeschwiegen.

Vitamin C (in der Hochdosis) ist aber nicht nur ein wirksames Mittel gegen Viren, sondern auch das wichtigste Vitamin für die Stärkung des Immunsystems. Ebenso hochwirksam gegen akute Erkältungen, Grippe, Bakterien- und Pilzinfektionen.

Wir empfehlen eine Kur mit 5-10 Infusionen, je nach Vorerkrankung, Alter und persönlicher Belastung mit 7,5 oder 15 Gramm Vitamin C.

Die eingeschränkte Auslieferung und Lieferbegrenzung an die Therapeuten zeigt die deutlich den Bedarf und den Einsatz des Vitamin C. Wir versuchen ausreichend Vitamin C vorrätig zu haben, jedoch bitten wir um Verständnis wenn es zu „kleineren“ Wartezeiten bei der Terminvergabe kommen kann.

Immunsystem gegen Coronavirus stärken

Die Berichterstattungen über das Coronavirus überschlagen sich jetzt stündlich. Nachdem jetzt auch die ersten Erkrankungen in Baden-Württemberg erfolgt sind möchten auch wir Sie darüber informieren wie Sie das Ansteckungsrisiko minimieren und sich schützen können

Der beste Schutz vor einer schwerwiegenden Erkrankung ist immer die Stärkung des Immunsystems. Die schwere einer Erkrankung und ob nach einer Infektion überhaupt eine Erkrankung auftritt hängt neben der Erregermenge auch von der stärke Ihres Immunsystems ab. Deshalb sind immungeschwächte und vorerkrankte Menschen immer besonders gefährdet schwer zu erkranken oder gar an einer Virusinfektion zu sterben.

Sie sollten sich jetzt mit viel Frischkost ernähren, viele verschiedene Gemüsesorten, Obst, Salate und ausreichend Wasser. Verzichten sie auf Fertigprodukte, zuckerhaltige Nahrungsmittel sowie Alkohol.

Vitamine in Form von Nahrungsergänzungsmittel sind generell zu empfehlen, jetzt sollten diese auf jeden Fall eingenommen werden.

Vitamin A (Beta-Carotin) wird für die Entwicklung einer bestimmten Art Immunzellen unseres Immunsystems benötigt. Diese sogenannten T-Zellen mobilisieren unsere Killerzellen um Viren und andere Krankheitserreger abzuwehren. Wie bereits schon mehrfach in anderen Beiträgen erwähnt ist der Vitamingehalt in unseren Nahrungsmittel leider in den letzten Jahren sehr stark vermindert, der Bedarf an Antioxidantien jedoch deutlich angestiegen durch unseren Lebensstil. Deshalb sollte in besonderen Situationen mit der Einnahme von zusätzlichen Vitaminen ergänzt werden.

Bei einer Virenerkrankung wie SARS oder Corona spielt Vitamin C eine besondere Rolle. Zum einen stärkt es das Immunsystem stark, so dass die Beschwerden nicht so stark und lang ausfallen. Desweiteren gibt es erste Hinweise darauf, dass Vitamin C die Replikation von Viren (die Vervielfältigung deren DNA) verringern oder sogar verhindern kann. (Der Grund, dass Tiere sehr selten von Viruserkrankungen betroffen sind liegt wohl daran, dass Tiere im Gegensatz zum Menschen große Mengen von Vitamin C selbst produzieren können).

Ebenso wichtig ist ein ausreichend hoher Vitamin D Spiegel. Vergangene Studien zeigten dass Menschen mit einem niedrigen Vitamin D Spiegel ein erhöhtes Risiko haben an einer Infektionskrankheit zu erkranken. Eine norwegische Untersuchung zwischen 1980 und 2000 zeigte dass die Todesfälle durch Influenza und Lungenentzündung mit niedrigen Vitamin D Spiegeln in Zusammenhang standen.

Zu guter letzt wohl der wichtigste Faktor für ein gesundes Immunsystem ist ein gesunder Darm mit einem gesunden vielfältigen Mikrobiom (Darmflora). Wir Sie als Leser unseres BLOG wissen sitzen ca. 80% unserer Immunzellen im Darm. Ohne einen gesunden Darm ist ein gut funktionierendes Immunsystem kaum möglich.

Dies soll jedoch kein Aufruf sein sich unüberlegt irgendwelche Probiotikas oder Vitaminpulver zu besorgen und diese einzunehmen, denn gerade Vitamin D und Vitamin A sind fettlöslich und sollten nicht ohne Beratung (am besten ist es immer den Spiegel vorher zu messen und dann eine ausreichend hohe Dosierung auch festlegen zu können) eingenommen werden. Auch die Qualität und Bioverfügbarkeit der Vitaminprodukte spielt eine große Rolle.

Ebenso ist es bei Vitamin C wichtig ein magenverträgliches Produkt in ausreichend hoher Dosierung einzunehmen. Wir messen fast täglich extrem niedrige Vitamin C Spiegel bei unseren Patienten, da reichen die empfohlenen Dosierungen bei weitem nicht aus!! Hier sind Infusionen immer auch eine gute Wahl um den Körper mit ausreichend Vitamin C zu „fluten“. Ist der Spiegel dann wieder aufgefüllt kann sehr gut durch die orale Einnahme ein ausreichend hoher Spiegel gehalten werden.

Bei Vitamin D sieht es ganz gleich aus, besonders jetzt nach dem Winter haben die meisten Patienten viel zu niedrige Spiegel. Und je nach gemessenem Wert sollte auch hier eine ausreichend hohe Dosierung eingenommen werden.

Für die Darmgesundheit steht uns heute ein großes Spektrum an Probiotika und Präbiotika zur Verfügung. Auch hier wird nach Befund entschieden was der Patient benötigt. Fehlen die Säuerungsflora, ist die Darmschleimhaut durchlässig, der pH-Wert zu nieder, die Fäulnisbakterien zu hoch. Deshalb sollte nicht einfach irgendein günstiges Produkt gekauft und eingenommen werden sondern im besten Fall eine Grundstuhluntersuchung gemacht werden und dann das entsprechend notwendige Probiotika eingenommen werden.

Wir beraten Sie gerne und geben Ihnen Empfehlungen für die richtigen Dosierungen und Produkte. Wer seinen Vitaminspiegel bestimmen lassen möchte oder eine Grundstuhluntersuchung kann dies noch im Zuge des Frühjahrcheck machen lassen.

 

Der Darm-die Zentrale der Gesundheit

Warum hat der Darm bei uns in der Praxis so eine zentrale und wichtige Rolle?

Der eine oder andere Patient oder Leser unseres BLOG wird sich vielleicht gefragt haben warum wir bei den verschiedensten gesundheitlichen Problemen oder Erkrankungen immer wieder den Darm in den Vordergrund der Behandlung stellen. Dazu gibt es ein altes chinesisches Sprichwort „Der Tod sitzt im Darm“ oder wie Hippokrates es nannte „Der Darm ist der Vater allen Trübsal“. Man findet jede Menge Zitate zum Thema Darm. Wir in der Praxis sind der Meinung dass die „Gesundheit im Darm beginnt“ bzw. ohne einen gesunden Darm ist keine nachhaltige Gesundheit und Heilung möglich. Dies ist der Grund warum der Darm eine zentrale Rolle bei uns in der Praxis hat.

Wenn wir uns ein „Darmproblem“, das in der heutigen Zeit immer mehr Menschen betrifft, etwas genauer ansehen, dann wird schnell klar warum der Darm für viele Beschwerden und Erkrankungen diese zentrale Rolle spielt. Die Rede ist vom „Leaky-Gut-Syndrom“

„Leaky Gut“ beschreibt einen undichten Darm. Der Darm jedoch ist das Organ, welches in vielen verschiedenen Wechselbeziehungen zu unseren anderen Organen steht. Nicht nur zu den restlichen Verdauungsorganen, sondern wie die Wissenschaft der letzten Jahre herausgefunden hat auch zu unserem Gehirn und somit auch zu unseren Emotionen und Gefühlen. Die Verbindung von Darmschleimhaut und Darmflora kann durch verschiedene Faktoren wie Umwelt, Medikamente, Nahrung und Stress gestört werden. Ist das Gleichgewicht erst einmal gestört wird die Darmwand durchlässig und es entsteht ein „Leaky Gut“.

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Unser Körper hat verschiedene semipermeable Schutzschichten (teildurchlässig), die ihn zur Außen- oder Innenwelt (Darm) abgrenzen. Dazu zählen die Haut mit ihren 2 qm, die Lunge mit über 100 qm und der Verdauungstrakt mit mehr als 500 qm. Jedes der Organe hat die Aufgabe vor Krankheitserregern zu schützen und kontrollierte notwendige Stoffe durchzulassen.

Die Darmwand ist für die Nährstoffaufnahme aus den zerlegten Nahrungsbestandteilen durchlässig, jedoch schützt sie vor Bakterien, Viren, Pilzen, Umweltschadstoffen und unverdauten Nahrungsbestandteilen. Deshalb ist die Durchlässigkeit sehr gut geregelt. Die Wichtigkeit dieses ausgeklügelten Systems erkennt man auch daran, dass 80% unserer Immunzellen im Darm sitzen und über 90% des Serotonin (Glückshormon) im Darm gebildet wird.

Meist beginnt die Entstehung eines „Leaky Gut“ durch Antibiotika, Fehlernährung (Getreide, Fleisch, Zucker), Alkoholkonsum (da reicht schon eine kleine tägliche Menge), Schmerzmittel und Stress, aber auch sehr intensiver Sport führt zu einer Schädigung der Darmbarriere.

Eine Dysbiose der Darmflora (Ungleichgewicht der Bakterien) entsteht und wenn diese erst über längere Zeit anhält können sich Pilze oder pathogene Keime ausbreiten und die Darmschleimhaut schädigen. Durch die entstandenen Schäden gelangen Bakterien, unverdaute Nahrungspartikel (Eiweiße die nicht komplett in Aminosäuren zerlegt sind), Antinährstoffe wie Lectine, Gliadine, Sponine in das Körperinnere. Das Immunsystem wird aktiviert und löst als „normale“ Immunreaktion chronische leichte Entzündungen aus (silent inflamation). Durch diese Entzündungsreaktion wird längerfristig der Körper und das Immunsystem geschwächt und chronische Krankheiten können entstehen.

Nachfolgende Erkrankungen stehen mit einer durchlässigen Darmbariere in Zusammenhang:

Hashimoto, Multiple Sklerose, Psoriasis, Neurodermitis, Allergien, Asthma, Zöliakie, chronisches Ermüdungssyndrom, Diabetes, Alzheimer, Rheumatoide Arthritis, Depressionen, Morbus Bechterew, Colitis Ulcerosa, Morbus Crohn und verschiedene Nahrungsmittelunverträglichkeiten.

Die Symptome zu Beginn sind nicht immer „darmspezifisch“, sie können sein:

Antriebslosigkeit, Chronische Müdigkeit, Stimmungsschwankungen, Schlafprobleme, Hautprobleme, Verstopfung, Durchfall, Blähungen, Völlegefühl.

Die Diagnose eines „Leaky Gut“ erfolgt mittels verschiedener Laborparameter aus der Stuhluntersuchung.

Nach erfolgter Diagnose steht zuerst der Aufbau der Barrierefunktion und das Wiederherstellen einer ausgeglichenen Bakterienflora auf dem Plan. Die Ernährung wird analysiert und schädliche Nahrungsmittel durch gesunde ersetzt. Wir bitten unsere Patienten in der Regel um ein Ernährungsprotokoll über einen Zeitraum von ein paar Tagen um einen Einblick in die Auswahl der Nahrungsmittel zu erhalten.

Gerne bekommen Sie bei uns auch einen Termin zur Ernährungsberatung. Die Ernährung ist einer der wichtigsten Faktoren wenn es um die Gesunderhaltung des Darmes geht.

„Deine Nahrungsmittel seien deine Heilmittel“ (Hippokrates)

Jedoch gehören auch je nach Befund die richtig ausgewählten Pro- und Präbiotikas zur Therapie, ebenso bestimmte Substanzen und wichtige CoFaktoren die zur Reparatur der Darmbarriere notwendig sind.

Wenn Sie mehr über den Zustand Ihres Darmes wissen möchten empfehlen wir Ihnen unseren Frühjahrscheck oder eine Grundstuhluntersuchung.

 

 

 

 

 

 

 

 

Neurodermitis und Psoriasis ganzheitlich behandeln

Was macht die Entzündungen – was lässt unsere Haut aufblühen und woher kommt der quälende Juckreiz?

Das Hautmikrobiom der 2 qm Haut  hängt eng mit dem Darmmikrobiom mit seinen 200 qm Oberfläche zusammen. Das Zusammenspiel dieser beiden Mikrobiome entscheidet über Juckreiz und Entzündungen.

Die Hautgesundheit steht über das Immunsystem mit dem Darmmikrobiom in Verbindung. Eine gestörte Darmbarriere, die fehlende Diversität der Bakterien in unserem Mikrobiom oder ein Überwuchern mit den falschen Bakterien hat sowohl auf unsere Darmgesundheit als auch auf unsere Hautgesundheit großen Einfluss.

Wie erreichen wir eine Vielfalt der Bakterien die für unsere Hautgesundheit wichtig sind? Welche entscheidende Rolle spielt die Flora im Darm? Welche Pflege ist die beste, wie oft sollte die Haut professionell ausgereinigt werden und welche Nahrungsmittel schaden. Welche Möglichkeiten gibt es besser mit Stress umzugehen ist meine Darmbarriere noch dicht?

Lösungen für diese Fragen möchten wir Ihnen in diesem Vortrag gerne aufzeigen mit einem ganzheitlichen Konzept aus natürlicher Kosmetik, Darmaufbau, Ernährung und Entspannung

Wir möchten Ihnen in diesem Vortrag das Zusammenspiel von Darm und Haut erklären. Warum ein gesunder Darm für eine gesunde Haut unerlässlich ist. Und wie wir unsere Haut pflegen sollten um Sie gesund zu erhalten.

 

Der Vortrag findet am

24.03.2020 von 18.30h – 20.00h

in der Volkshochschule Schorndorf im kleinen Saal statt.

Eintritt 5.-€ an der Abendkasse

Martina Aichholz (Heilpraktikerinn) und Daniela Diez (Naturkosmetikerinn)

Coronavirus und Grippewelle

In den letzten Wochen beherrschen der Coronavirus und die Grippewelle alle Medien. Schaut man sich im Internet um findet man allerlei verschiedene Informationen. Die Einen reden von Verschwörungstheorien, die Anderen von Vertuschung. Niemand weiß so recht ob das ganze so schlimm ist wie dargestellt oder am Ende noch schlimmer. Wir werden es erfahren -so oder so-.

Da Zuhause einsperren kaum eine Hilfe ist, denn irgendwoher benötigen wir Lebensmittel, die Post wird uns gebracht,….. Und wir wissen nicht, ob an dem Brief in unserem Postkasten noch letzte Tröpfchen des Coronavirus dranhaften, der neben einem kontaminierten Paket aus China im Postauto lag,….. Sie sehen auf was ich hinaus möchte es gibt keine Garantie sich nicht und nirgends anzustecken.

Was wir jedoch tun können ist unseren Lebensstil gesund zu gestalten und unser Immunsystem auf das uns bestmögliche Niveau zu bringen. Somit tun wir alles, um eine eventuelle Infektion bestmöglich durchzustehen. Dies betrifft nicht nur den Coronavirus, sondern auch den Grippevirus und diverse andere Erkrankungen.

Den Lebensstil verändern muss jeder für sich selbst, wir können nur unterstützend beraten und Ihnen Wege aufzeigen, wie sie Ihre Ernährung besser gestalten können oder mehr Bewegung in Ihren Alltag integrieren. Es erfordert Ihren Wille und am Anfang einige Konsequenz und Durchhaltevermögen, aber der Gewinn und die Verbesserung des Wohlbefindens stellt sich schnell ein und es lohnt sich dran zu bleiben.

Für ein gutes funktionierendes Immunsystem ist ein gesunder Darm die Basis. Stimmt die Besiedelung Ihres Darmes nicht, haben Sie eine träge Verdauung und es findet dadurch eine ständige „Autointoxikation“ des Körpers statt oder es liegt ein „durchlässiger Darm“ (LeakyGut-Syndrom) vor, dann wird Ihr Immunsystem nicht ausreichend gut funktionieren um diesen Viren adäquat zu begegnen.

Genauso ist es mit einem eventuell vorhandenen Mikro- und Makronährstoffmangel. Wenn nicht ausreichend Vitamin C vorhanden ist können Entzündungen nicht ausreichend gestoppt werden, fehlt Eisen fehlt uns der Sauerstoff und somit die Energie, fehlen Aminosäuren, fehlen die Bausteine für die Zellregeneration,………nur um ein paar Beispiele zu nennen.

Eine Blut- und Stuhluntersuchung zeigt dies und dann kann rechtzeitig aufgefüllt, ergänzt und behandelt werden.

Und ja die einen oder anderen von Ihnen haben diesen Vergleich der jetzt kommt schön öfters gelesen oder gehört, aber wir bringen unser Auto zum Kundendienst und schauen nach dem Ölstand und nach der Bremsflüssigkeit und sorgen für rechtzeitiges Auffüllen, bevor der Motor schaden nimmt oder ein Unfall passiert, da die Bremsen nicht mehr funktionieren. Ebenso pflegen wir unser Äußeres, wie Gesicht, Haare und Körper. Da ist uns kein Aufwand zu groß und  kein Preis zu teuer. Wenn man auf der Straße die Menschen befragen würde was Ihnen das Wichtigste in Ihrem Leben ist würden mindestens 95% sofort die Antwort „Gesundheit“ sagen. Nur dann müssen wir verstehen dass es auch unsere Verantwortung ist uns darum zu kümmern bevor Krankheit entsteht. Denn in unserem Krankensystem wird sich leider erst um die entstandene Krankheit gekümmert nicht aber um den Erhalt oder die Verbesserung der Gesundheit.

 

Benötigen wir Mikronährstoffe oder ist das alles überflüssig.

Leider wird zu diesem Thema sehr viel Fehlinformation verbreitet. Die häufigst verbreitete Fehlinformation ist jedoch die, zu behaupten dass dies alles unnötig wäre, da eine ausgewogene Ernährung mit 5 Portionen Obst und Gemüse pro Tag alles abdecken würde. Dem entgegen gibt es Forschungsergebnisse die in den renommiertesten wissenschaftlichen Journalen veröffentlicht wurden, die zeigen, dass verglichen beginnend von 1914 bis zum Jahr 2018, Mineralien wie z.Bsp.: Calcium, Eisen und Magnesium in Gemüsen wie Tomaten, Kartotten, Spinat um 90%!!! abgenommen haben. Wir wissen heute auch dass Vitamin D und Omega 3 Fettsäuren nicht über die Nahrung ausreichend aufgenommen werden können, jedoch essentiell wichtig für die Gesundheit sind.

Aber vielleicht liegt es ja an diesem System das sich nur um die Krankheit kümmert und nicht um die Gesundheit und ein bisschen mag es auch an der mangelnden Selbstverantwortung uns selbst gegenüber liegen.

Eins Jedoch sollte jeder beherzigen der mit dem Gedanken spielt etwas für seine Gesundheit zu tun bevor Krankheit entsteht, nicht sinnlos alles Mögliche nach dem Gießkannenprinzip ergänzen, sondern zuerst messen und Werte bestimmen lassen und dann ausreichend hoch und in guter Qualität, die auch für den Körper bioverfügbar ist ergänzen.

Für alle die dieses Thema interessiert dem empfehle ich auf YouTube den Beitrag von den Beitrag von Prof. Dr. Spitz und Harald Gröbner (Mikronährstoff abdecken, Mangel oder Überfluss) anzuschauen.

Wer sich den Beitrag anschaut und sich danach beraten lassen möchte, kann dies gerne bei uns in der Praxis machen, wir besprechen mit Ihnen welche Laborwerte kontrolliert werden sollten und beraten Sie über die verschiedenen Möglichkeiten, eventuell fehlende Substanzen aufzufüllen.

 

 

Nachhaltigkeit

Nachhaltigkeit ist eines der geflügelten Worte des Jahres 2019 wenn es um Umwelt und Klima geht – ein Thema, das uns Alle angeht und bei dem nach unserer Vorstellung immer noch nicht an den „richtigen, wirksamen Stellschrauben“ gedreht wird.

Angesichts der immer häufigeren und größeren Wetterkatastrophen – im aktuellen Fall die schrecklichen Buschbrände in Australien –  ist Handeln notwendig, auch weil es einem Seele und Herz fast umdreht wenn man die an Händen und Füßen verbrannten Koalabärchen sieht die sich dankbar an ihren Retter festklammern und wem man sieht wie Existenzen in Stunden vernichtet werden, Menschen sterben.

Nachdem die großen Wendepunkte ( z. B. mit Schweroel fahrende Großhotels (Kreuzfahrtschiffe) und Billigstkurzflüge) (noch) nicht angegangen werden, können wir selbst ja mal einen Blick auf unseren täglichen oder wöchentlichen Einkaufswagen werfen. Wo können wir mit unserem Einkauf aktiv das Angebot verändern und die Umwelt entlasten. Wir haben eine große Macht und Stimme wenn es um Angebot und Nachfrage geht mit unserem alltäglichen Einkaufszettel, denn was nicht mehr gekauft wird, wird auch nicht mehr produziert. Es wird Zeit, dass wir uns dieser Stimme und damit der Macht auf Veränderung auch bewusst werden und diese aktiv einsetzen.

Aktuell warten wir in Schorndorf noch immer auf den angekündigten „Unverpacktladen“.

Um Nachhaltigkeit geht es uns jedoch auch bei Ihrer Gesundheit.

Sie haben im vergangenen Jahr eine Stuhluntersuchung gemacht ? Wie erfolgreich war denn Ihre Darmsanierung, wie geht es Ihnen, was hat sich verändert, verbessert?

Die Kontroll-Stuhluntersuchung steht noch aus? Die Zeit hinein in den Aufbruch der Natur, die in einem Monat beginnende Fastenzeit ist die Gelegenheit das zu kontrollieren – in einem Gespräch mit uns – mit der Kontrolluntersuchung des Stuhls

Wenn Sie es mit den Angeboten unseres FrühjahrsChecks 2020 verbinden möchten, Blut- und Stuhl und als Bonus eine kostenfreie Untersuchung des Vital-Blutes (Untersuchung Ihres Blutes mit dem Dunkelfeldmikroskop), lassen Sie sich rechtzeitig einen Termin geben.

 

 

Darmgesundheit-Lebergesundheit

„Der gesunde Darm ist die Wurzel aller Gesundheit“ (Hippokrates)

1000-fach zitiert und nach der Entschlüsselung des Mikrobioms weiß die Medizin mehr denn je um die Wahrheit dieses Satzes.

Doch wann ist der Darm gesund und was sind die allerersten Anzeichen für Probleme im Darm?

Völlegefühl, Aufstoßen, regelmäßige, übelriechende Blähungen, unregelmäßiger Stuhlgang, „Schleifspuren“ in der Toilette, mehr als 3 x „Wischen“.

Dies sind Anzeichen, dass mit Ihrem Darm etwas nicht stimmt.

Wir möchten uns heute das Symptom der „Verstopfung“ (Obstipation) etwas genauer ansehen:

Verstopfung bedeutet:

  • Harter Stuhlgang
  • Große Anstrengung bei der Ausscheidung
  • Es bleibt das Gefühl den Darm nicht komplett entleert zu haben

Verstopfung kann viele Ursachen haben. Häufig liegt es an einer unzureichenden Ballaststoffaufnahme durch eine einseitige Ernährung. Ein zweiter wichtiger Punkt ist ausreichend Flüssigkeit zu trinken. 2 Liter sollten es täglich sein, am Besten in Form von Tee und stillem Wasser. Der heutige inaktive Lebensstil geprägt von einem Bewegungsmangel ist der dritte Hauptfaktor.

Verschiedene Medikamente wie Psychopharmaka, Betablocker und Schmerzmittel führen ebenfalls zu Verstopfung.

Auch die Wechseljahre, Schilddrüsenunterfunktion, verschiedene Darmerkrankungen, Schwangerschaft kann dazu führen, dass kein regelmäßiger Stuhlgang mehr stattfindet.

Wie sollte denn eine „regelmäßige Verdauung“ aussehen?

  • Toilettengang sollte zwischen 2 x täglich und 4 x pro Woche stattfinden
  • Sie sollten sich nach dem Toilettengang komplett entleert fühlen
  • Wenn Sie auf der Toilette sitzen sollte eine Entleerung sofort und ohne Mühe stattfinden.

Ganz spannend ist die Frage, wie denn ein unauffälliger, gesunder Stuhl aussehen soll. Der Stuhlgang sollte mittelbraun, wurstförmig, am Stück, einfach auszuscheiden und nur von minimaler Geruchsbildung begleitet sein.

Und wer wissen möchte, wie denn der gesunde Stuhlgang aussehen soll, für den gibt es nachfolgend die Bristol Stuhlgang Tabelle.

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Typ 4 wäre der Richtige. Wenn Ihr Stuhlgang nicht wie Typ 4 aussieht, dann können Sie davon ausgehen, dass in Ihrem Darm und mit Ihrem Mikrobiom nicht alles in Ordnung ist. Bei Fragen rund um das Thema Darm, Stuhlgang und Leber helfen wir Ihnen gerne weiter.

 

 

 

 

 

 

 

 

Schilddrüse und Leber-ein Wechselspiel der Abhängigkeiten

Was hat eine Schilddrüsenunterfunktion mit Ihrer Leber zu tun? Sie werden vielleicht über diesen Zusammenhang verwundert sein und vermutlich hat auch kein Behandler, sollte bei Ihnen eine Schilddrüsenunterfunktion oder gar ein Hashimoto festgestellt worden sein, diesen Zusammenhang erwähnt oder gar einen Blick auf Ihrer „Lebergesundheit – bzw. Energie“ geworfen. Gibt man jedoch die Stichworte Leber und Schilddrüse in Pubmed ein, so kommen jede Menge Veröffentlichungen zu diesem Thema. Und in Amerika scheint dieser Zusammenhang sehr viel häufiger behandelt zu werden als bei uns.

Allein die Tatsache dass 60% des freien Schilddrüsenhormons T4 in der Leber aus dem T3 umgewandelt wird müsste jeden bei einer Unterfunktion an die Leber denken lassen. Die ist für unseren Stoffwechsel zuständig, sozusagen unser Antriebshormon. Wie kann diese gut arbeiten, wenn die Leber geschwächt ist und nicht mehr für genügend Umwandlung in aktive Hormone sorgen kann. Gleichzeitig beeinflussen die Schilddrüsenhormone den Auf- und Abbau von Cholesterin und anderen Lipiden.

Die Schilddrüsenhormone haben auch Einfluss auf ein Enzym namens Cytochrom T450, dieses Enzym nimmt Einfluss auf die Leberentgiftung. Es sorgt dafür, dass Feststoffe umgewandelt werden in wasserlösliche Stoffe, die dann über die Niere ausgeschieden werden können. Auch hier haben wir wieder das Problem der Wechselwirkung. Schwächelt die Leber kann es zu einer Unterfunktion der Schilddrüse kommen, durch die Unterfunktion der Schilddrüse wird die Entgiftung der Leber erschwert………….

Die Symptome bei beiden Organen in der Unterfunktion sind Schwäche, Müdigkeit, Haarausfall, Gelenkschmerzen, Stimmungsschwankungen bis hin zu Depressionen, Hautprobleme und Diätresistentes Übergewicht -besonders in Form von Bauchfett-.

Dieses Bauchfett ist deshalb so hartnäckig, da sich Toxine die nicht mehr entgiftet und ausgeschieden werden können im Fettgewebe ablagern. Unser Körper hält dieses Fett zurück, da er sich ja vor einer Rückintoxikation schützen möchte, solange die Leber nicht ordentlich ihrer Entgiftungsfunktion nachkommen kann.

Deshalb sollte vor jeder „Diät“ oder Ernährungsumstellung die Leber in einen optimalen Zustand gebracht werden um das abnehmen und entgiften überhaupt erst möglich zu machen.

Also bitte immer wenn Sie eine Schilddrüsenerkrankung oder Funktionsstörung diagnostiziert bekommen, dann denken Sie an Ihre Leber und holen sich Hilfe.

In unserem nächsten Beitrag möchten wir Ihnen ein paar Informationen und Tipps zu einer „Leberanregenden“ Ernährung geben.

 

 

Die Nichtalkoholische Fettleber

 

Wie bereits im letzten Beitrag angekündigt, hier nun einige Informationen über die drastisch zunehmende Erkrankung der „Nichtalkoholischen Fettleber“.

Diese Erkrankung betrifft mittlerweile jeden 4. Erwachsenen – Tendenz steigend. Das gefährliche daran ist, dass die Leber keine Schmerzrezeptoren hat und viele Menschen gar nicht wissen, dass sie davon betroffen sind. Je früher eine Fettleber jedoch diagnostiziert wird, desto einfacher und schneller kann die Erkrankung und Veränderung der Leber jedoch wieder reversibel gemacht werden.

Die Krankheit verläuft in drei Stadien:

Stadium 1: Die „reine“ Fettleber ohne entzündliche Veränderungen – hier kann noch problemlos behandelt und die Leber in einen gesunden Zustand zurückgeführt werden.

Stadium 2: Eine Fettleber mit bereits entzündlichen Veränderungen – auch hier ist eine Heilung noch gut möglich.

Stadium 3: Leberzirrhose (etwa 10% haben eine Fettzirrhose), hier ist der „Point of no return“, dieses Stadium ist nicht mehr reversibel oder heilbar. Hier hilft nur noch eine Lebertransplantation.

Aber wie kommt es überhaupt zu dieser Form der Lebererkrankung?

Leider kann man es eine Wohlstandserkrankung nennen, die mit einem Überschuss an Kalorien und einem Mangel an Bewegung entsteht.

Bei der „Nichtalkoholischen Fettleber“ spielen folgende Faktoren ein Risiko:

  • Ungesunde Ernährung mit zu viel tierischen Fetten, und Zucker in Form von schnell verdaulichen Kohlenhydraten wie Brot, Nudeln, Gebäck, Süßigkeiten
  • Bewegungsmangel
  • Vergiftung durch Umweltgifte, belastete Arbeitsplätze, Arbeit mit Lacken und Farben,…
  • Virusinfektionen
  • Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes 2
  • Gestörte Darmflora

Gekennzeichnet ist die Fettleber durch stark erhöhte (grundsätzlich reversible) Fetteinlagerungen in den Leberzellen (Hepatozyten). Dadurch wird das Organ deutlich größer und schwerer. Im Anfangsstadium verursacht dies noch keine Beschwerden für den Patienten. Schreitet die Verfettung der Leber jedoch fort tauchen folgende Symptome auf:

  • Völlegefühl
  • Antriebslosigkeit
  • Müdigkeit
  • Druckschmerz im Bereich der Leber
  • Blähungen
  • Leistungsminderung auf körperlicher und geistiger Ebene

Im weiteren unbehandelten Verlauf kommt es zu einer entzündlichen Fettleber mit zusätzlichen Symptomen wie:

  • Das Liegen auf der rechten Seite wird unangenehm bis schmerzhaft
  • Das weiße der Augäpfel und die Haut verfärbt sich gelb
  • Starke Oberbauchschmerzen auf der rechten Seite des Oberbauches
  • Übelkeit und Erbrechen kann einsetzen

Die Behandlung einer Fettleber in den ersten beiden Stadien kann bis zu einer kompletten Ausheilung erfolgen. Allerdings erfordert dies eine Umstellung der Lebensumstände und der Ernährung neben verschiedenenAusleitungs- und Regenerationsmaßnahmen.

Das Risiko einer Fettleber lässt sich anhand von ein paar Laborwerten und Körpermaßen mit einer speziellen Formel berechnen.

Gerne zeigen wir Ihnen ob Sie bereits „Risikopatient“ sind oder eventuell an einer Fettleber leiden.

Sollten sie Interesse an der Diagnose Risikopatient oder Fettleber haben oder mehr Informationen zum Thema Leberpflege, Leberfasten oder Leber entgiften gerne beraten wir sie in einem persönlichen Gespräch.