Divertikulose – wirklich nur für Ältere?

Unser Kollege Heinz Groove hat kürzlich einen Artikel  veröffentlicht, den wir mit seiner Genehmigung unseren Blog-Lesern gerne weitergeben:

In „Harrison innere Medizin“, der Bibel für das Gebiet der inneren Medizin, heißt es: “ in der westlichen Welt ist etwa die Hälfte der über 60jährigen von einer Colondivertikulose betroffen. Im ersten Augenblick könnten die Jungspunde abschalten, wenn wir nicht einige Seiten weiter lesen würden: „die Inzidenz der Erkrankung nimmt  vor allem bei jungen Patienten zu.“

Jetzt lösen wir erstmal die Fachwörter auf. Colon ist der Dickdarm. Er wird vom Dünndarm gespeist und endet zwischen unseren Pobacken. er ist etwa 1,5 m lang und liegt fast wie ein Bilderrahmen an den Aussenrändern rund um die Dünndarmschlingen, Seine Hauptaufgabe ist es, aus den unverdaulichen Resten der im Dünndarm zerlegten Speisen für den Körper so viel wie nötig Wasser und Salze herauszuziehen. Auf diese Weise entsteht der Stuhl, der letztlich in der Toilette landet.

Divertikel sind eine sackähnliche Ausstülpung nach außen, entweder nur der Darmschleimhaut oder sogar der ganzen Darmwand. Die Divertikulose benennt die Situation mehrerer Ausstülpungen der Darmschleimhaut des Dickdarms nach außen.

Vielleicht haben Sie während einer Darmspiegelung schon den Begriff „Polyp“ gehört. Er ist eine Einstülpung. Sie geht nicht in Richtung aus dem Darm heraus, sondern in den Darm hinein. Während einer Darmspiegelung lassen sich Polypen in der Regel mit einer Schlinge direkt fassen und entfernen.

Weil die Ausstülpung eines Divertikels sackähnlich nach außen gerichtet ist, lässt sie sich nicht einfach packen und entfernen. Wenn sich nicht die gesamte Darmwand nach außen stülpt, sondern sich nur die innere Schleimhaut aufwölbt, lässt sich auch von außen, wenn wir durch die Bauchwand hindurch zum Darm vordringen würden, nicht direkt darauf zugreifen.

Im Laufe unserer Lebensjahre werden die Divertikel zahlreicher und größer und sind ein möglicher Sammelplatz für Verdauungsreste. Stauen sich diese im Inneren eines Divertikels, verhärten sie und sind dann zum festsitzenden Fremdkörper geworden. Die daraus folgende mechanische Belastung kann den Blutfluss des Darms drosseln, das im Darm lokalisierte Immunsystem stören. Sich entwickelnde Bakterien können sich vermehren und damit Entzündungen auslösen (Divertikulitis), es können sich sogar Divertikelblutungen entwickeln… was danach noch alles passieren kann. soll hier nicht ausgemalt werden.

Wenn es zu weit gekommen ist, gibt es kein Rückwärts zum Originalzustand mehr.

Probleme im Darm spüren wir erst spät, deshalb ist eine regelmäßige Darmspiegelung angeraten. Wenn es irgendwo drückt und zwickt, kann schon zu viel passiert sein. Wozu wir auch raten, ist eine naturheilkundliche Behandlung: zur Colon-Hydro-Therapie.

Gute Gründe sind die Darmspülungen bei Divertikeln, chronischer Immunschwäche, ständiger Müdigkeit und zur Entlastung der Leber. Während einer Nahrungsumstellung und beim Fasten wird verhindert dass der Körper „ungewollten Kram“ aus den liegengebliebenen Resten im Darm rückresorbiert.

Bei Verdauungsbeschwerden liefert eine begleitende Stuhluntersuchung weitere Erkenntnisse.

Sie erinnern sich: Colon ist der Dickdarm, der den Verdauungsresten Wasser entzieht. Hydro ist Wasser. Bei der Behandlung wird der Dickdarm mehrfach mit Wasser durchspült und mit gezielten Griffen massiert. Das Wasser soll die fest gewordenen Brocken aufweichen und sie mit der unterstützenden Bewegung zum Darmausgang führen. Dass auch die Organe wie Leber, Nieren, Bauchspeicheldrüse und so weiter ihre „Streicheleinheiten“ bekommen ist ein schöner Nebeneffekt. Denn alle Organe müssen beweglich bleiben und ihren gesunden Platz im Bauchraum einnehmen.

Soweit der Kollege Groote.  gerne beraten wir Sie individuell – auch was nützlich ist, wenn Sie eine notwendige Antibiotika Behandlung brauchen bzw. hinter sich haben oder wenn sie über die anderen Aufgaben des Dickdarms wie Bildung von bestimmten Vitaminen und Hormonen mehr Informationen möchten.

Die vielen Gesichter einer chronischen Erschöpfung

Stress, Depressionen, chronische Erschöpfung oder Burn Out. Letztendlich ist es egal wie wir das Krankheitsbild nennen. Viel wichtiger ist die Symptome zu erkennen und ganzheitlich, schnell zu behandeln anstatt nur mit Psychopharmaka zu unterdrücken.

Das Krankheitsbild hat viele verschiedene Symptome, mancher Patient weist nur eines der Symptome auf, andere gleich eine ganze Reihe. Wenn die Symptome über lange Zeit unbehandelt bleiben dann führt dies zu ernsthaften psychischen und physischen Erkrankungen.

Folgende länger andauernden Symptome geben einen Hinweis:

Zwänge, Schlafstörungen, Konzentrationsstörungen, Unausgeglichenheit, Launenhaftigkeit, Ängste, das Gefühl der Überforderung, Stimmungsschwankungen, Müdigkeit, Gereiztheit.

Halten diese Symptome länger an führt dies zu Depressionen, Bluthochdruck, Arteriosklerose bis hin zu Herzinfarkt. Ein Antidepressiva bringt in den meisten Fällen keine Heilung, im besten Fall eine Linderung und sollte nur kurzzeitig eingesetzt werden. Viel wichtiger ist es hier den Mikronährstoffhaushalt zu untersuchen mit den wichtigen Faktoren B-Vitamine, Magnesium und Aminosäuren. Die Aminosäure Tryptophan sei hier besonders erwähnt, da dies die Vorstufe des „Wohlfühlhormones“ Serotonin ist.

Um den Grad des „Stress“ festzustellen sollte eine Hormonuntersuchung gemacht werden, bei der die Neurotransmitter und Stresshormone untersucht werden. Dadurch erhalten wir eine Aussage darüber, ob der Körper mit dem Stress noch umgehen kann oder die Nebenniere schon völlig erschöpft ist und nicht mehr genügend Hormone produziert. Hier bedarf es jedoch einer Untersuchung aus dem Speichel, bei der mehrmals täglich Speichel in spezielle Röhrchen abgegeben wird um somit auch ein aussagekräftiges Hormon-Tagesprofil zu erhalten.

Auch der Darm spielt eine große Rolle bei jeglicher Art von Erschöpfungssyndromen. Hier gilt es mittels Stuhlprobe zu überprüfen, ob eine Dysbiose (Fehlbesiedelung) vorliegt, eventuell eine Hefe- oder Schimmelpilzbelastung vorhanden ist, der pH-Wert in einem falschen (viel zu basischen Bereich) ist,  ob es eine entzündliche Veränderung der Darmschleimhaut oder ein Leaky Gut Syndrom gibt. Dies alles führt dazu dass zum einen Nährstoffe nicht mehr optimal aufgenommen und verstoffwechselt werden, dass viele Toxine und Zellgifte wie Ammoniak oder Schwefelwasserstoff anfallen, die in den Blutkreislauf gelangen und die Leber belasten. Liegt ein Leaky Gut Syndrom vor bedeutet dies dass der Darm, mehr als für die physiologische Diversion, durchlässig ist. Somit gelangen verschiedene Stoffe aus dem Darm in den Blutkreislauf, die dort nicht hingehören und das Immunsystem dauerhaft belasten, überlasten und erschöpfen. Daraus kann sich eine Immunschwäche oder eine Autoimmunerkrankung entwickeln. Die B-Vitamine, sowie das Vitamin K werden nicht mehr ausreichend produziert und somit werden viele wichtige Stoffwechselfunktionen verlangsamt und können nicht mehr ausreichend ablaufen.

Dies alles führt zu einer chronischen Erschöpfung. Deshalb sollten diese Faktoren immer zuerst untersucht und ausgeschaltet werden anstatt sofort und viel zu schnell zu Psychopharmaka gegriffen wird. Diese haben Ihre Berechtigung und sind wichtige Medikamente wenn sie dort und dann eingesetzt werden, wo sie schnell und kurzfristig den Patient aus einer „Notsituation“ herausholen können. Aber spätestens dann sollte untersucht werden was fehlt denn auf zellulärer Ebene, wo kann schnell aufgefüllt werden, wo kann ein Ausgleich oder der Alltag etwas entstresst werden. Wenn sich ein Patient aus einer Erschöpfung oder einem Burn Out oder einer Depression vollständig erholen soll, dann muss dies immer ganzheitlich behandelt werden.

Je nach Untersuchungsergebniss gibt es verschiedene Stufen der Behandlung:

Die 1. Stufe ist je nach Laborwerten eine Initialbehandlung um den so gut wie immer messbar erniedrigten Serotoninspiegel zu erhöhen.

In der 2. Stufe findet dann die Darmsanierung (falls notwendig statt)

Die 3. Stufe beinhaltet das Auffüllen der Mikronährstoffe, die für die mitochondriale Funktion notwendig sind.

Die 4. Stufe ist die Dauertherapie. Hier werden die Aminosäuren, Vitamine und Mikronährstoffe auf eine Erhaltungsdosis eingestellt um somit zu gewährleisten, dass der Patient auf Dauer gut versorgt ist und auch anstrengende, stressige Zeiten ohne Defizite und Störungen sehr gut aushält.

Wir erstellen für jeden Patienten ein individuelles Behandlungskonzept mit verschiedenen Behandlungs- und Therapieansätzen, die auch verschiedene sportliche Tätigkeiten, Entspannungsmethoden und Achtsamkeitstraining beinhalten. Denn eines bringt die heutige Zeit leider mit sich, dass Stress und negative Einflüsse  unvermeidbar sind, wichtig ist ein bewusster, entspannter und ausgeglichener Umgang mit diesen „Stör“-Faktoren.

 

Müdigkeit und Erschöpfung……

Und jetzt auch noch die dunklere Jahreszeit.

Das kennen viele Menschen. Ursache? Vielfältig!

Wenn Patienten über Müdigkeit und Erschöpfung klagen ist therapeutischer Spürsinn notwendig.

Was ist dem über die Leber gelaufen? Dieses geflügelte Wort kennen Alle. Ist es die Leber?

Oder ein Mangel im System – fehlen Aminosäuren oder auch „nur“ die B-Vitamine (oder Vitamin C oder D – oder alle?). Eisen oder Sauerstoff?

Steckt eine ernsthafte Erkrankung dahinter. Hat sich der Patient ver-ausgabt, also zuviel seiner Energiereserven ausgegeben?

Manchmal sind es Nebenwirkungen von Medikamenten.

Im einfachsten Fall ist der Patient durch Schlafmangel übermüdet. Schlafmangel, warum?  Lebenswandel, Schichtarbeit oder ein Mangel an Tryptophan (der Vorstufe des Hormons Melatonin, welches für den Schlaf zuständig ist)?

Der Auslöser kann auch im Darm liegen, Mangel-oder Fehlernährung, Dysbiose im Mikrobiom, eine durchlässige Darmschleimhaut (Leaky-Gut), Schilddrüse oder Hormone? Virenbelastung, chronische Entzündungen…

Gerne stellen wir Ihnen die richtigen Fragen, spüren die Ursachen auf und erarbeiten für Sie eine Lösung.

Sind Sie schon ein Mitochonder??

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Mitochondrien, das sind lt. Definition aus dem Pschyrembel, etwa bakteriengroße, ovale lipoidreiche Zellorganellen der Eurakyoten, die von einer Doppelmembran umgeben sind. Ihre Aufgabe besteht in der Energiegewinnung durch Oxidation der verschiedenen Nährstoffe in der Zelle, wobei zugleich Rohstoffe für Biosynthesen anfallen (Phospholipide, Aminosäuren, Porphyrin, Häm). Diese frei werdende Energie wird zur Bildung von ATP benötigt.

Desweiteren beschreibt der Pschyrembel auch die Mitochondriopathie als eine Reihe von Erkrankungen aufgrund der fehlenden ATP Produktion (Energiebereitstellung) in den Zellen. Darunter fallen neurogene Muskelathrophien, Ataxie, verschiedenen Augenerkrankungen, Enzephalopathie, und fast alle degenerativen Erkrankungen. (Dies in der Ausgabe von 2014).

Heute weiß man jedoch viel mehr über die Mitochondrien und die Folgeerkrankungen die in Erscheinung treten wenn es zu einer erworbenen Mitochondriopathie kommt.

Es gibt 2 Formen der Mitochondriopathie, die eine ist die vererbte (die wird immer von der Mutter vererbt), die andere ist die erworbene, auf die möchte ich mich hier beziehen.

Je nach Energie-Bedarf ist die Anzahl der Mitochondrien pro Zelle sehr unterschiedlich:
Die meisten finden wir in einer Eizelle, nämlich 300 000, in Nervenzellen 10 000. Ein Blutplättchen kommt dagegen mit nur 5 Mitochondrien aus.

Die Mitochondrien sind die Kraftwerke unserer Zellen. Alle Lebewesen, also auch wir Menschen benötigen den gleichen zellulären Kraftstoff: ATP Adenosin-Tri-Phosphat.
ATP ist also sozusagen die Energie-Währung, oder das „Benzin“ unseres Organismus und wird in den Mitochondrien erzeugt. In den Mitochondrien läuft die chemische Funktion der Atmungskette ab, dort wird die freigesetzte Energie in ATP verwandelt, gespeichert und kann jederzeit verwendet werden. Ca. 70 kg ATP werden so täglich produziert. Hierfür werden viele wichtige Mikronährstoffe benötigt.

Zu einer erworbenen Mitochondriopathie führen verschiedene Auslöser wie Umweltbelastung, Fehlernährung, exsessiver Sport, Schwermetallbelastung durch falsche Zahnmaterialien, Ernährungsfehler (Reis und Fisch sind sehr belastet mit Arsen und Quecksilber), mechanische Traumata der Halswirbelsäule, Nährstoffmangel und Multifaktorelle Überlastung der körperlichen Entgiftungsfunktionen.

Die o.g. Auslöser führen zu ständigen, stillen Entzündungen und starkem oxidativen und nitrosativen Stress. Diese Vorgänge laufen meist über lange Zeiträume ab bis sie erkannt und beseitigt werden, dadurch kommt es in den betroffenen Organen und Geweben zu einem Dauerbeschuss mit Radikalen und dadurch zu einer hohen Belastung und Schädigung bis hin zur Zerstörung der Mitochondrien.

Die Mitochondrien haben zwar eine Besonderheit, sie tragen ihre eigene mitochondriale DNA, leider aber keinen Reperaturmechanismus, welcher diese Kern-DANN vor Fehlern und Schäden schützt. Wenn es nun zu einem Dauerbefall mit Radikalen kommt hat dies dramatische Folgen für die Mitochondrien. Die Schäden machen aus ihnen funktionslose Enzymeinheiten und das gesamte Mitochondrium liegt lahm. Die Energielieferung bricht zusammen, der Sauerstoffverbrauch nimmt ab und dadurch wird der oxidative Stress noch zusätzlich erhöht. Organ- und Zellstrukturen werden jetzt angegriffen und chemisch verändert, diese können nun ihre eigentlichen Aufgaben nicht mehr erfüllen. Es bricht nun ein schwer beherrschbares Chaos in den betroffenen Geweben (Organen) aus und die Symptome sind nicht mehr zu übersehen. Der Körper reagiert mit unterschwelligen oder massiven Entzündungen um sich zu helfen versucht er dadurch die angegriffenen Organe und Gewebe zu beseitigen, die Abwehrreaktionen gegen die Entzündungen funktionieren in diesem Zustand auch nicht mehr und folgende Erkrankungen können entstehen:

Allergien, Herzprobleme, Chronisches Müdigkeitssyndrom, Autoimmunerkrankungen, Rheuma, Multiple Sklerose, Krebserkrankungen,…..

Deshalb ist es wichtig bei chronischen Erkrankungen jeglicher Art die Diagnostik und Therapie auf die Mitochondrien und den Darm, als wichtigstes Immun- und Entgiftungsorgan auszulegen.

Eine gezielte Mikronährstoffbehandlung für die Aufrechterhaltung der Mitochondrienfunktion und eine Sanierung des Darmes sind hier die wichtigsten Säulen der Therapie.

Einige der wichtigsten Mitotropen Substanzen für die reibungslose Funktion der Mitochondrien möchte ich hier nachfolgend aufzählen.

Für die Energiegewinn: Ubiquinol (Q10), B2, B3 (NADH), B1, Vitamin C, Glutamin, Carnitin, Magnesium, Liponsäure, Kreatin, Taurin, alle essentiellen Aminosäuren, Melatonin, Vitamin D + K2

Für die Membran: Omega 3 Fettsäuren

Für die Antioxidantien Entgiftung: Vitamin B5, E, C, B12, D3, Glutathion, Carnitin, Ubiquinol

Wichtige Spurenelemente: Calcium, Chrom, Eisen, Kupfer, Magnesium, Mangan, Molybdän, Schwefel, Zink, Selen

Leider zeigen die Blutbilder der letzten Jahre deutliche, vielfältige Mängel bei einer großen Anzahl der oben aufgezählten Mikronährstoffe. Werden diese nicht rechtzeitig wieder aufgefüllt nimmt das ganze seinen o.a. Lauf. Unsere Ernährung ist über die Jahrhunderte immer einseitiger geworden, anstatt ursprünglich zu Zeiten von Jäger und Sammler 4000 verschiedene Nahrungsmittel verzehren wir nur noch 400 (der größte Teil der Bevölkerung dürfte es wohl kaum auf 100 bringen), dies führt zu Mangelerscheinungen, Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Schädigung des Mikrobioms (die Bakterienbesiedlung nimmt ab und es kommt zu Fehlbesiedelungen) und am Ende steht die KRANKHEIT!

Warum also nicht schon viel früher im Sinne einer Vorsorge eingreifen, die Funktion und Versorgung der Mitochondrien und des Darms überprüfen und geben was fehlt, vorhandenen Entzündungen entgegensteuern und dem Organismus genügend Antioxidantien zur Verfügung stellen.

Sie wissen nicht wie oder möchten mehr über die Wunder-Kraftwerke Mitochondrien wissen? Dann lassen Sie sich einen Termin geben und wir nehmen uns gerne Zeit um Ihnen alles ausführlich zu erklären. Tel. 07181-938440, mail: heilpraxis@gayer.de

Herbstcheck 2019

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Keine Frage, morgens wird es später hell, die Tage bereits kürzer. Zeit an den HerbstCheck 2019 zu denken.

Ab Montag 16. September beginnen wir mit dem Herbstcheck 2019.

Der Gesundheitscheck läuft folgendermaßen ab:

In einem ausführlichen Gespräch legen wir mit Ihnen zusammen individuell fest, welche Untersuchungen aktuell notwendig und sinnvoll sind.

Neben einer ausführlichen Anamnese gibt es eine gründliche körperliche Untersuchung.

Diekörperliche Untersuchungbeinhaltet die Inspektion von Augen u. Umgebung, Blutdruckmessung beidseitig, Abtasten von Lymphknoten und des Bauchraumes, wir testen Ihre Reflexe und hören Herz und Lunge ab.

Bei der Blutuntersuchungsind viele verschiedene Profile möglich, von der einfachen Grunduntersuchung mit 38 Organ- und Stoffwechselparametern, über Hormonprofile, Vitamin- u. Mineralstoffprofile, Herzprofil, Gefäßprofil, Stoffwechselprofil, Allergenprofil, Burnoutprofil, Lymphozytendifferenzierung, Altersdemenzprofil, Aminosäuren-Screening (Aminogramm). Leberprofil, Rheumaprofil, Nierenprofil, Schilddrüsenprofil, Haarausfallprofil bis hin zu einem ganz persönlich zusammengestellten Blutbild.

Ebenso gibt es bei der Stuhluntersuchungdie Möglichkeit einer „normalen“ Grundstuhluntersuchung, sowie Tumorvorsorge, Parasitenprofile, Mikrobiomanalyse. Dazu können Einzelwerte wie Verdauungsrückstände, Zonulin (Leaky Gut), Histamin, Pankreaselastase oder Gallensäure.

Die Kosten bei uns in der Praxis betragen für die Untersuchung, Blutabnahme und die anschließende Befundbesprechung 150 €.

Die Laborkosten für die Stuhl- und Blutuntersuchungen werden vom Labor direkt mit Ihnen abgerechnet. Gerne jedoch nennen wir Ihnen vorab die Laborkosten.

Termine sind jeweils von Montag-Mittwoch ab 7.30 Uhr möglich. Sie sollten für die Blutabnahme nüchtern sein, bzw. wenn es Ihnen erst am Nachmittag möglich ist einen Termin zu vereinbaren, sollte die letzte Mahlzeit 2 Stunden her sein.

Bitte Termine rechtzeitig planen und vereinbaren.

Ihre Heilpraktiker

Martina Aichholz   und    Wolfgang Gayer

 

Das Mikrobiom in der Krebsforschung

Warum das Mikrobiom jetzt auch in der Krebsforschung immer wichtiger wird……

2015 verspottete man den Pariser Krebsmediziner Bertrand Routy noch, als er Patienten, die eine Krebstherapie hinter sich hatten um eine Stuhlprobe bat. Seine Kollegen nannten Ihn Dr. Kacka. Als er später das Ergebnis seiner Untersuchungen präsentierte brachte dies die Spötter von einst zum Schweigen. Seine Untersuchungen belegten, dass eine bestimmte Bakterienzusammensetzung im menschlichen Mikrobiom die Wirksamkeit der Krebstherapie (hier besonders der Immuntherapie) deutlich verbessert.

  • Die Mikroorganismen, die uns besiedeln haben einen großen Einfluss darauf, welche Krankheiten wir bekommen und wie erfolgreich eine Behandlung verläuft.
  • Bestimmte Bakterienstämme sorgen bei Patienten, die eine Immuntherapie bekommen für eine besonders gute Wirksamkeit der Therapie.
  • Die Forschung ist daran die Darmflora von Krebspatienten dahingehend zu verändern, dass die Therapie wirksamer ist.

 

ABER

 

Ist dies nicht das Pferd von hinten aufgezäumt, wie es die Schulmedizin nur allzu gerne macht? Es wäre doch viel sinnvoller die Forschungen dahingehend zu betreiben durch die Veränderungen der Darmflora eine Krebserkrankung zu vermeiden und somit auch eine Therapie mit Ihren belastenden und starken Nebenwirkungen. Vielleicht ist dies ja auch gar nicht gewollt……?

Zurück zum Mikrobiom, wir wissen, dass über 80% unserer Immunzellen (Immunsystem) im Darm sitzen. Dafür muss aber gewährleistet sein, dass der pH-Wert im Darm im richtigen Bereich ist, dass die Besiedelung in Ihrer Vielfältigkeit (Diversität) vorhanden ist, keine schädlichen Pilze oder Parasiten vorhanden sind und sich die schädlichen Bakterien nicht vermehren und überhand nehmen.

Wir wissen auch, dass wenn die Darmflora erstmal verändert ist durch Medikamente, Ernährungsfehler, zu wenig Bewegung, Stress viele schädliche Stoffwechseltoxine entstehen, schädigende Bakterien überhand nehmen und die Ausscheidungs- und Entgiftungsprozesse nicht mehr ausreichend stattfinden. Dadurch entstehen Entzündungen in der Darmschleimhaut, diese wird durchlässig (Leaky Gut Syndrom) und es kommt zu einer ständigen Rückvergiftung der inneren Organe, hauptsächlich der Leber. Bereits zu diesem Zeitpunkt können überall im Körper Entzündungen entstehen, teilweise still oder auch deutlich spürbar. Autoimmunerkrankungen können daraus entstehen (Hashimoto wird häufig mit einem Leaky Gut in Verbindung gebracht), Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Allergien (Heuschnupfen) und Stoffwechselprobleme in Form von Gewichtszunahme sind sehr häufig die Folge einer Dysbiose (Fehlbesiedelung) des Mikrobioms. Auch psychische Erkrankungen wie Depressionen und Burnout entstehen nicht selten aufgrund der Fehlbesiedelung in unserem Darm.

In den letzten Jahrzehnten wurden revolutionäre Erkenntnisse über die Bedeutung des Mikrobioms erlangt. Die Biomedizin wurde dadurch heftig durcheinandergewirbelt und umgekrempelt.

Die Forschung erkannte die Zusammenhänge zwischen der Darmflora und Erkrankungen von Depressionen bis hin zur Fettleibigkeit. In der Krebsmedizin kommt dies Revolution leider erst jetzt und sehr langsam an. Es gibt jedoch Hinweise darauf, dass die Zusammensetzung des Mikrobioms an Tumorerkrankungen mitverantwortlich ist.

Leider gilt das ganze Interesse der Forschung und der Mediziner „nur“ in der verbesserten Wirkung der Therapie durch die Veränderungen im Mikrobiom und nicht in der Vermeidung der Entstehung!!!

Aber vielleicht ist dies ja auch gar nicht gewollt ???? Ist das Interesse der Pharmaindustrie tatsächlich schon so groß – und der Einfluss auf die Ärzte und Forscher. Getreu dem Satz: „Schlage nicht die Hand, die dich füttert“? Man mag nicht daran denken…….

Doch das Gute ist, jeder von uns kann tagtäglich selbst darüber entscheiden schon früher etwas für seine Gesundheit zu tun, das Wissen und die Möglichkeiten um die Mikrobiomforschung und Veränderung ist vorhanden und zugänglich. Ebenso wissen wir so viel über die gesundheitsfördernden Effekte durch Veränderungen im Lebensstil und der Ernährung.

Jeder kann die Zusammensetzung seiner Darmflora untersuchen lassen und anschließend durch die entsprechende Therapie und Veränderungen in der Ernährung und der Lebensweise verbessern und ins Gleichgewicht bringen.

Tägliche, kleine Schritte in die richtige Richtung können unseren Gesundheitszustand und Wohlbefinden so sehr verbessern und gleichzeitig das Risiko an einer Krankheit zu erkranken vermindern. Wir benötigen nur die richtigen Informationen und den Willen zur Veränderung. Doch die bessere Lebensqualität und mehr gute, aktive!! Lebensjahre, die wir bekommen sollten uns dies Wert sein.

Wenn Sie sich jetzt fragen wie?…..

Ganz einfach, das Abnahmematerial für die Stuhluntersuchung bekommen Sie mit nach Hause, den Laborbogen füllen wir zusammen mit Ihnen aus und legen die Parameter fest, die untersucht werden sollen, je nach Risikofaktoren und Vorerkrankungen. Nach ca. 7-10 Tagen kommt der Befund und wir erstellen Ihnen einen entsprechenden Behandlungsplan.

Diesen besprechen wir mit Ihnen und beginnen mit der Behandlung. Die Fortschritte werden im 4-Wochen-Rhythmus überprüft. Sollte eine Ernährungsumstellung nötig sein unterstützen wir sie natürlich auch gerne dabei. Unser Anliegen ist es zusammen mit Ihnen als Patient die Ernährung so zu verändern, dass Sie einen gesundheitlichen Vorteil haben ohne auf eine für sie inakzeptable Ernährung umstellen zu müssen. Dabei suchen wir zu Beginn nach einen Kompromiss und verändern dann die Ernährung Schritt für Schritt. Sollte eher der Stress das Problem sein und weniger die Ernährung arbeiten wir zusammen mit Ihnen ein Programm zur Stressreduktion aus. Dies besteht aus einem Entspannungs- und Bewegungsprogramm passend zu Ihren Lebensumständen, Vorlieben und ihrem Zeitkontingent. Unsere Vorschläge sind meist kleine Veränderungen die sich in Ihren Alltag ohne Probleme integrieren lassen.

Gerne beraten wir Sie in einem persönlichen Gespräch ausführlicher über die Untersuchungsmöglichkeiten und die Therapien.

Quellen: Spektrum der Wissenschaft spezial 3.19

Vitalstoffmangel

Vitamine, Mineralien, Aminosäuren – reicht unser Essen nicht mehr aus?

Die Antwort auf diese Frage ist ganz klar NEIN! Unser Essen und die darin enthaltenen Nährstoffe reichen schon lange nicht mehr aus.

Wir leben heute in einer Zeit, in der es zu einem großen Vitalstoffmangel trotz Nahrungsüberfluss kommt.

Unser Nahrungsangebot ist reichlich, jedoch nicht unbedingt gesundheitsfördernd. Im Gegenteil, oft sorgen wir mit unserer Nahrung für körperliche Störungen und chronische Krankheiten.

Eine gezielte Vitalstofftherapie kann nicht nur chronischen Krankheiten vorbeugen, sondern auch bereits bestehende gesundheitliche Probleme verbessern und beseitigen.

Zuerst zu der Frage was mit unserem Nahrungsangebot und der Qualität in Deutschland los ist. Es scheint als wäre unser Nahrungsangebot so vielfältig und günstig wie noch nie. Zu jeder Jahreszeit ist alles verfügbar für jeden bezahlbar. Der Deutsche freut sich wenn er immer mehr Produkte zu immer günstigeren Preisen im Discounter kaufen kann, ohne die Qualität der Nahrungsmittel zu hinterfragen.

Wir Menschen stehen am Ende der Nahrungskette und entscheiden tagtäglich darüber wie wir unseren körperlichen, gesundheitlichen Zustand verbessern oder verschlechtern, mit dem was wir kaufen, konsumieren und essen.

Durch Lagerung und Transport verlieren die meisten Obst und Gemüsesorten tagtäglich 20-40% ihrer Vitalstoffe.

Durch die Menge an Nahrungsmittel und die zu viele Energie, die wir in Form von schlechten Fetten und Alkohol zu uns nehmen steigt der Verbrauch von Vitalstoffen extrem an, diese wiederum sind immer weniger in unserer Ernährung enthalten, deshalb weist ein Großteil der Bevölkerung Vitalstoffdefizite auf.

Durch den hohen Fettgehalt an gesättigten Fettsäuren steigt der Bedarf an Vitamin C zur Fettverbrennung und an Omega 3 Fettsäuren. Fettreiche Nahrungsmittel enthalten jedoch weniger Vitalstoffe.

Alkoholkonsum verbraucht viele Vitalstoffe für die Entgiftung, weil diese weniger resorbiert werden. Menschen die täglich Alkohol trinken ernähren sich i.d.R. weniger gesund und vitalstoffreich. Gleichzeitig wird beim Alkoholabbau der Magnesiumgehalt für die nächsten 3 Tage komplett verbraucht.

Hier ein paar statistische Zahlen zum Vitalstoffmangel:

  • 90% der Bevölkerung leidet an Vitamin D und Folsäuremangel
  • 1/3 der Deutschen führt weniger als 100 mg Vitamin C über die Nahrung zu und bei uns in der Praxis gemessen weisen ca. 80 % aller Patienten extreme Vitamin C Mängel vor (eines unserer wichtigsten Antioxidantien!!)
  • Die Hälfte der Menschen nimmt viel zu wenig Vitamin E zu sich und hat in der Folge einen Vitamin E Mangel
  • 25% der Bevölkerung leidet unter Magnesiummangel, und nochmals 50% haben Werte gerade im unteren Normbereich – Magnesium ist an über 300 Stoffwechselvorgängen im Körper beteiligt, ein ausreichend hoher Spiegel ist essentiel wichtig!
  • 60% der Deutschen leidet an Kalziummangel, und dies obwohl die meisten Milch- und Käsekonsumenten sind!! Dies müsste Ihnen jetzt zu denken geben. Milch- und Milchprodukte sind Kalziumräuber! Es gibt keinerlei Vorteil oder Grund Kuhmilchprodukte zu konsumieren!! Sie schaden unserem Darm und übersäuern den Organismus.
  • 75% der jungen Frauen leiden an Eisenmangel
  • 70% der Bevölkerung leidet an Jodmangel

Wodurch kommen diese Defizite?

Zum Einen nehmen große Teile der Bevölkerung viele Medikamente dauerhaft ein: Pille, Blutdrucksenker, Cholesterinsenker, Diabetesmedikamente, Schmerzmittel,…… All diese Medikamente verbrauchen große Mengen Vitalstoffe im Körper. Der Apotheker Dr. Gröber hat ein ganzes Buch darüber geschrieben, wer sich dafür interessiert der Titel lautet: Arzneimittel und Mikronährstoffe.

Dann kommt noch die Produktion (Massentierhaltung, überdüngte Böden, Pestizide, genverändertes Saatgut,…), die langen Transportwege, die Behandlung um Obst und Gemüse länger lagern zu können (Bestrahlung, Bedampfung) und zu guter Letzt das Verpacken der Lebensmittel in Plastikfolie und Aluminiumfolie.

Dadurch nehmen wir mikroskopisch kleine Fremdstoffe wie Mikroplastik zu uns. Biochemisch passiert nun folgendes: Diese Fremdstoffe müssen phagozytiert werden. Bei diesem Prozess (Phagozytose) fallen sehr viele freie Radikale an, dies sind wildgewordene Sauerstoffmoleküle, die den Körper stark schädigen. Um diese Schäden zu reduzieren benötigen wir sehr viele Antioxidantien, die wir aber durch die heutige Nahrung alleine über die Zufuhr von Nahrungsmittel nicht mehr bereitstellen können. Die Folgen sind dramatisch und laut WHO könnte man 14,8 Mrd. Gesundheitskosten einsparen und die Lebenserwartung könnte um 2,6 Jahre verbessert werden wenn wir diesen Zustand verbessern.

Die Dokumentation verschiedener Nahrungsmittel und Vitalstoffverluste zeigt folgende Verluste von 1985 – 2002:

Brokkoli: Kalzium -73%, Folsäure -62%, Magnesium -55%

Bohnen: Kalzium -60%, Folsäure -25%, Magnesium -31%, Vitamin B6 -77%

Kartoffeln: Kalzium -79%, Magnesium -49%

Möhren: Kalzium -26%, Magnesium -71%

Spinat: Magnesium -75%, Vitamin B6 -91%, Vitamin C -65%

Apfel: Vitamin C -60%

Banane: Kalzium -12%, Folsäure -78%, Magnesium -23%, Vitamin B6 -95%, Kalium -100%

Erdbeere: Kalzium -43%, Vitamin C -87%

Ich möchte nun noch einige Vitalstoffe besonders erwähnen:

Selen!Deutschland ist Selenmangelgebiet. Bei normaler Mischkost führen wir ca. 20 yg Selen zu. Sogar die sehr zögerlichen, vorsichtigen Empfehlungen der DGE liegen hier deutlich höher, nämlich bei 95 yg, tatsächlich sollten es jedoch 200 yg Selen täglich sein. Nur so kann garantiert werden, dass alle Selenabhängigen Funktionen im Körper reibungslos ablaufen. Selen ist unser wichtigstes enzymatisches Antioxidans welches unser Immunsystem in seiner Leistung massiv unterstützt.

Selen wirkt vorbeigend gegen viele Tumorarten und hilft bei chronischen Entzündungen. Auch im Hinblick auf Prophylaxe von Augenerkrankungen wie Katarakt und Makuladegeneration hat Selen eine sehr große Bedeutung.

Coenzym Q10! Ab dem 40. Lebensjahr kann es der Mensch nicht mehr selbst bilden, d.h. dann wird es essentiell und muss über die Nahrung oder Ergänzung zugeführt werden. 95% der Energieproduktion in unserem Körper ist Coenzym Q10 abhängig!!. Nur wenn genügend vorhanden ist, funktioniert die Atmungskette und die Bildung von ATP. Q10 Mangel führt bei Organen, die einen hohen Energieverbrauch haben, wie zum Beispiel das Herz, schnell zu Symptomen, wie Herzrhythmusstörungen oder Herzinsuffizienz. Außerdem reduzieren die häufig verordneten Statine (Cholesterinsenker) die Q10 Produktion um 75%.

B-Vitamine!Der tägliche Genuss von Alkohol reduziert sämtliche B-Vitamine, teilweise sehr massiv. Hierbei genügt bereits 1 Flasche Bier oder 0,25 ml Wein. Alkohol führt immer zu einer Intoxikation – viel Vitamin B wird zur Neutralisation benötigt.

Chronische Gastritis sorgt dafür, dass kein B 12 aufgenommen werden kann, da der wichtige Intrinsic-Faktor fehlt.

Ein großes Anliegen ist es uns jedoch dass dieVitalstofftherapie sinnvoll eingesetzt wird. Das bedeutet zuerst herausfinden was tatsächliche fehlt (messen im Blut) und ob bereits aufgrund eines Mangel verschiedene Symptome vorhanden sind, dann die Einnahme von bestimmten Medikamenten berücksichtigen und nicht zu vergessen die körperliche Konstitution und auch die Lebensumstände müssen bei der Auswahl und der Festlegung der Dosierung berücksichtigt werden.

Dies alles geschieht in der Regel in einem persönlichen Gespräch mit den Patienten. Anschließend legen wir zusammen mit dem Patienten die Therapie fest.