Ihre Gesundheitswoche im Sommer 2019

Die besondere Woche für die Gesundheit oder Wellness für unser Organsystem

 Eine Woche zur Stärkung der Ausscheidungsorgane Leber, Darm, Nieren, Lymphe

 In der Zeit zwischen Montag 17.06.2019 und Freitag 13.09.2019

 Sie stärken mit unserem Vorschlag in dieser Woche Ihre Konstitution und Ihre Ausscheidungsorgane Leber, Darm, Nieren  und Lymphe.

Die Behandlungen finden von Montag bis Mittwoch und Freitag statt. 4 intensive Behandlungstage  für  die wichtigsten Stoffwechselorgane mit 2 Colon Hydro Behandlungen, 1 Leber-Niere-Lymphe – Infusion, 1 Vitamin C-Hochdosis Infusion, 2 Moxa-Behandlungen, 4 Kräuter-Leberwickel (Leinsamen, Wermutkraut, Schafgarbe, Lavendel, Mariendistelkraut, Salbei, Ysop und Hirschzungenfarn) 4 Magnetfeldbehandlungen und 1 Ernährungsplan für die Woche.

Nach dieser Gesundheitsaktivwoche gibt es ein Rezept für eine spezielle Tropfenmischung um die Unterstützung der Ausleitungsorgane für weitere 3 Wochen fortzuführen. Nach diesen 3 Wochen treffen wir uns noch einmal zu einen Besprechungstermin um über die Veränderungen und Ergebnisse der Behandlung zu reden und zu sehen ob noch weitere Unterstützung notwendig ist.

Programm:

Montag:     ca 3 Stunden

                     Besprechung / Ernährungsplan

                     Colon-Hydro-Behandlung

                     Magnetfeldbehandlung

                     Kräuter- Leberwickel

 

Dienstag:   ca 2 Stunden

                    Leber/Lymphe/Nieren-Infusion

                     Atemtherapie mit medizinischem Sauerstoff zur besseren Organfunktion

                     Magnetfeldbehandlung

                     Kräuter-Leberwickel

                     Moxa-Behandlung

 

Mittwoch: ca 2 Stunden

                     Magnetfeldbehandlung

                     Kräuter-Leberwickel

                     Vitamin C Hochdosis Infusion

                     Atemtherapie mit medizinischem Sauerstoff zur besseren Organfunktion

             

Freitag:     ca 3 Stunden

                    Colon-Hydro-Behandlung

                    Kräuter-Leberwickel

                    Magnetfeldbehandlung

                    Moxa-Behandlung

                    Abschlußbesprechung-Termin Nachbesprechung-Rezept

 

Sie werden in dieser Zeit in der Praxis mit frischen Smoothies, frischem Obst und Wasser oder Kräutertee versorgt.

Wir bieten Ihnen in diesem Zeitraum diese effektive, aufwendige Behandlung zu einem preiswerten, reduzierten Komplettpreis von 540.– € an.

Warum eine Stärkung der Ausleitungsorgane?

Durch zu viele, falsche und üppige Nahrung müssen diese Organe tagtäglich viel verbrennen, dabei sammeln sich viele Stoffwechselprodukte im Bindegewebe, in den Falten des Dickdarms (bis zu 5 kg altem Stuhlbrei) und im Zwischenzellulären Raum an. Je mehr dort angesammelt und deponiert wird desto langsamer und schlechter arbeitet unser Stoffwechsel und unser Immunsysstem. Werden diese Organe gestärkt und unterstützt, so kann der Stoffwechsel und die Entgiftung wieder reibungslos erfolgen. Läuft der Stoffwechsel wieder auf Hochtouren, haben wir mehr Energie, bessere Organfunktionen, eine höher Sauerstoffversorgung, Haut und Haare verbessern sich und Aktivität und Lebensfreude stellt sich wieder ein. Beschwerden wie Kopf- und Gelenkschmerzen, Übelkeit und Konzentrationsstörungen verbessern sich oder verschwinden.

Es entsteht wieder mehr Freude am und im Alltag.

Was für eine Funktion haben die einzelnen Ausscheidungsorgane?

Die Leber, unser Chef – Stoffwechselorgan managt den Stoffwechsel und hat täglich sehr viel zu tun. Alkohol, Nikotin, Koffein, Medikamente, Impfstoffe, behandelte, ungesunde Nahrungsmittel, Fette und Schwermetalle sowie Umweltgifte belasten den Organismus. Die Leber muss all diese Stoffe umbauen, abbauen, entgiften.

Damit die Leber optimal arbeitet und all diese Entgiftungs- und Stoffwechselaufgaben ausführen kann sollte sie regelmäßig entlastet und in ihrer Regeneration unterstützt werden.

Mit dem Urin scheiden die Nieren Abfall- und Schadstoffe aus. Dazu wird das Blutplasma in den feinen Verästelungen der Nieren gefiltert. Übrig bleibt der sogenannte Primärharn, eine Vorstufe des Urins. 

Darin enthalten sind zum einen Stoffe wie Harnstoff, Kreatinin und Harnsäure. Das sind – zum Teil giftige – Abfallprodukte des Stoffwechsels. Zum anderen enthält der Primärharn wertvolle Stoffe wie Traubenzucker, Aminosäuren und Elektrolyte. Sie werden wieder in den Organismus zurückgeführt. 

Deshalb bleiben von den mehr als 150 Litern Primärharn, die die Nieren amTag bilden, nur rund zwei Liter Urin übrig. Wie viel Harn über die Harnleiter in die Blase geleitet und ausgeschieden wird, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Einer davon ist die Flüssigkeitsmenge, die aufgenommen wurde. 

Aber auch die Art der Ernährung, der Blutdruck und die Körpertemperatur spielen eine Rolle. Außerdem haben bestimmte Medikamente wie Wasser ausleitende Mittel Einfluss auf die Urinmenge, die ausgeschieden wird.

Damit die Nieren diese Tätigkeit täglich ohne Probleme ausführen können sollten sie immer mit genügend Flüssigkeit versorgt und durch eine Ernährung, die die Nieren nicht unnötig belastet entlastet werden.

Das Lymphsystem ist für den Abtransport der Stoffwechsel-Endprodukte zuständig. Neben dem Blutkreislauf ist das Lymphsystem mit seinen Lymphgefäßen und den Lymphbahnen das wichtigste Transportsystem im menschlichen Körper. Es leistet einen großen und wichtigen Anteil zur Entgiftung des Organismus und somit zur Aufrechterhaltung der optimalen Stoffwechsel- und Organfunktion aller anderen Organe.

Der Darm unser größtes Organ. Sitz der größten Ansammlung von Immunzellen, den Peyerschen Plaques, Produktionsstätte von mehreren wichtigen Vitaminen (einige B-Vitamine und Vitamin K), Hormonen und den Immunzellen. Je nach Zusammensetzung kann das Mikrobiom wahrscheinlich Tausende verschiedener biologisch aktiver Substanzen herstellen. Darunter sind auch Neurotransmitter wie GABA, Dopamin, Serotonin, Noradrenalin und Acetylcholin.

Der Darm bildet nicht nur Hormone, er ist sogar die größte Hormondrüse des Körpers. In den Wandzellen, die den Verdauungstrakt auskleiden, liegen überall verstreut die so genannten enteroendokrinen Zellen (EEZ). Sie machen zwar weniger als ein Prozent aller Enterozyten (oder Saumzellen) des menschlichen Darms aus. Aber aufs Ganze gesehen und bei der Fülle an Botenstoffen, die sie ausschütten – mehr als 20 Hormone sind bekannt –, bricht der Darm auch hier alle Rekorde.

Dies lässt keinen Zweifel offen, warum der Darm regelmäßig von seinen „Altlasten“ befreit werden sollte und zudem ein regelmäßiger Blick auf die Besiedelung der Darmflora, sowie den pH-Wert geworfen werden muss um rechtzeitig zu reagieren wenn dort die Verhältnisse nicht mehr so sind, wie sie sein sollten. Denn eins ist mittlerweile wohl überall angekommen: Der Darm ist die Grundlage der Gesundheit – oder Gesundheit beginnt in einem gesunden Darm!

 

 

 

Darmreinigung / Colon-Hydro-Therapie

Welche Darmreinigung ist für Sie die richtige? Und wie wird in unserer Praxis eine Darmreinigung durchgeführt?

Wie lange dauert sie? Muss ich bei der Ernährung etwas beachten?

Gerne beantworten wir die am häufigsten gestellten Fragen

Eine Darmreinigung ist kein Abführmittel, auch dann nicht, wenn dies  auf manchen Internetseiten so beschrieben wird. Bei einer Darmreinigung geht es in erster Linie auch nicht darum den Darm gründlich zu leeren, so wie vor einer Spiegelung.

Das Ziel einer Darmreinigung ist viel mehr die Regeneration und Heilung der Darmschleimhaut, der Abbau von Entzündungsprozessen im Darm, natürlich auch die Regulierung der Darmflora und damit  die Regulierung und Stärkung des Immunsystems.

Zum zweiten die Eliminierung von schädlichen Darmbakterien und Darmpilzen wie Schimmelpilzen, Hefepilzen wie Candida u.a. und deren Stoffwechselgiften.

3. Die Ausleitung von Stoffwechselabfallprodukten und Kotsteinen und die Aktivierung (bei Verstopfung) oder die Beruhigung (bei Durchfall) der Peristaltik dadurch die Entlastung von Leber und Nieren.

Diese Ziele können mit einem Abführmittel kaum erreicht werde, mit unserer Anleitung jedoch sehr wohl.

Kann man mit einer Darmreinigung abnehmen.?

Die bereits gegebenen Antworten zeigen schon, dass das Abnehmen nicht zu den Hauptzielen einer Darmreinigung gehört. Jedoch passiert dies durch die Aktivierung des Stoffwechsels und des Lymphsystems, sowie die Ernährungsumstellung die meist nach oder während einer Darmreinigung stattfindet, fast von selbst.

Wird die Darmreinigung jedoch nicht als Einstieg in eine gesunde Ernährungs-und Lebensweise genutzt und kehrt man nach der Darmreinigung wieder zu den alten Gewohnheiten zurück, dann kommt auch schnell das alte Gewicht wieder zurück.

Übergewichtige können darüber  hinaus eine andere Darmflora haben als Normalgewichtige (z.B. mehr Firmicuten, die unverdauliche Ballaststoffe noch verdauen können – das führt zu einer erhöhten Kalorienaufnahme).

Wenn nun  durch eine Darmreinigung die Darmflora verändert wird sodass weniger „Dickmacher-Bakterien“ vorhanden sind, trägt dies langfristig dazu bei leichter ein Normalgewicht zu erreichen.

Die Darmflora bleibt nur dann gesund und ausgewogen, wenn nach der Darmreinigung weiterhin gesund gegessen und gelebt wird. Genügend Gesprächsstoff während der Hydro-Colon-Behandlung ist also vorhanden.

Darmreinigung – Darmsanierung, das sind  im Grunde Synonyme.

Und eine Darmsanierung kann unabhängig von einer Fastenkur durchgeführt werden.

Unsere Vorstellung einer Darmsanierung enthält folgende Komponenten:

Durchführung einer Stuhlkontrolle – welche der Hauptkulturen sind vorhanden, wie steht es mit dem Säure-Basen-Haushalt im Dickdarm – der sollte anders als im „Rest des Körpers“ im leicht sauren Bereich liegen – wie „dicht“ ist der Schleim auf der Darmschleimhaut? Gibt es genügend der schleimbildenden Bakterien? Ist die Schleimschicht ausreichend dicht?

Gibt es Parasiten, Pilze, krankmachende Keime…

Danach folgt die Hydro-Colon-Therapie – die Darmspülungen. 45 Minuten und dem Durchlauf von ca . 45 bis 50 Litern Wasser, verbunden mit einer Bauchmassage – je nach Befund aus dem Labor sollten Sie mit 6 bis 10 Spülungen in kurzen Abständen rechnen. So kann der pathogene Stuhlbrei abgespült werden – es wird also gewissermaßen ein Reset-Knopf  für die Gesundheit gedrückt.

Dann erfolgt die Verordnung aufgrund des Laborbefundes – ein Zeitraum von 6 bis 9 Monaten (auch vom Lebensalter abhängig) ist schon nötig um eine Darmflora stabil aufzubauen, die dann Gesundheit und Wohlbefinden zur Folge hat.

…und sie lauern überall – Bakterien, Viren, Pilze…

 

Hier hilft nur ein intaktes Immunsystem – das gilt es zu pflegen – oder wieder zu erlangen.

Leider sieht der Alltag so aus: Umweltgifte, Zusatzstoffe in Lebensmitteln (heute ja eher „Nahrungsmittel“), Ernährung durch industriell gefertigte Produkte, Fleisch und Wurst aus verseuchter Massentierhaltung, Stress, Antibiotika und andere Medikamente bedrohen täglich das mikrobielle Gleichgewicht und damit auch unsere Haut.

Chronische Hauterkrankungen, allergische Hautreaktionen sind auf dem Vormarsch.

In unserer Praxis stehen dazu 2 Sätze im Vordergrund:

  • Vorsorge im eigentlichen Sinne und Eigenverantwortung
  • Erst messen – dann handeln.

Ein intaktes Immunsystem – wie Sie in unseren Beiträgen immer wieder lesen können – wird zu nahezu 80% im Darm gebildet und verwaltet.

Im Gespräch gehen wir darauf ein: was macht, wie reagiert Ihr System? Wie oft sind Sie erkältet, wann hatten Sie das letzte Mal Fieber? Wie funktionieren Ihre 3 Ausleitungssysteme Haut, Leber, Niere?

Was sagt Ihre Zunge dazu (chin.Zungendiagnostik)? Was sagen Ihre Blutwerte, welche Antwort gibt Ihr Stuhlbefund?

Heute gerne ein paar Bemerkungen zu Darm und Haut; sie hängen eng zusammen.

Vor allem bei chronischen Hauterkrankungen muss stets der Darm einbezogen werden wenn ein langfristiger Erfolg erreicht werden soll.

Wie schon oben erwähnt spielt unser Immunsystem eine entscheidende Rolle – im besten Fall (auch das gibt es heute erfreulicherweise noch) hält es mit Hilfe nützlicher Bakterien krankmachende Keime in Schach.

Es wird umgekehrt jedoch auch vom Mikrobiom beeinflusst und gerät das Darm-Mikrobiom (die Besiedelung mit Bakterien) aus der Balance, kann das zu Hautkrankheiten führen: veränderte Hautflora, Akne, Neurodermitis, Urticaria – auch zu allergischen Hautreaktionen.

Nochmals zur Darmschleimhaut. Ist die Schleimschicht (Mucin) auf der Darmaschleimhaut zu dünn (das kann man messen) oder gar durchlässig (Leaky Gut), dann dringen unerwünschte Fäkalstoffe tiefer in die Schleimhaut und letztlich in den Körper ein. Sofort entstehen Entzündungen – teils unterschwellig und chronisch (Silent inflammation), der Teufelskreis beginnt: Hautveränderungen, Unwohlsein, Unverträglichkeiten, Schlappheit, Energieverlust).

Wer dann Hautveränderungen nur mit äußerlichen Mitteln oder mit Kortison, Antihistaminika und anderen „Anti“Mitteln bekämpft ist auf dem Holzweg. Kurzfristig können Symptome besser werden – ist aber weit von einem nachhaltigen Erfolg entfernt.

Daurauss folgt doch logischerweise dass es bei chronischen und allergischen Hauterkrankungen unerlässlichist den Darm in das Konzept einzubeziehen.

Grundlage/Grundvoraussetzung ist ein Stuhlkontrolle bei der wir viele Keimarten und auch den pH Wert untersuchen lassen – und nach einigen Tagen wissen wir was gezielt zu tun ist:

  • Schleimhautschutz
  • Wo nötig Regeneration und Abdichtung der der Darmschleimheut
  • Verdrängung der gestörten Flora (Hydro Colon Therapie)
  • Wiederaufbau der naturgemäßen Darmflora.

Natürlich sollten wir auch über Ihre Ernährung und Lebensweise reden – wer ein erfülltes, gesundes und „lebendiges“ Leben führen will muss sich das anschauen.

Und Sie erinnern sich: erst messen – dann handeln.

 

Ursache und Risiko einer veränderten Darmflora

Tagtäglich werden wir mit vielen schädlichen Giften konfrontiert, die unser intestinales Mikrobiom (Darmflora, Darmbakterien) unschädlich macht und ausscheidet. Wenn jedoch die Belastung zu groß ist, dann entstehen große gesundheitliche Folgen für das Mikrobiom, die Darmbarriere, das Immunsystem und schließlich den gesamten Organismus.

Die aktuellsten Forschungen zeigen erneut wie zentral und wichtig das intestinale Mikrobiom für die Gesundheit ist. Viele Erkrankungen und Störungen stehen in direkten Zusammenhang mit unphysiologischen Mikrobiomverhältnissen und Veränderungen der Darmflora. Viele Therapeuten wissen um diese Studienergebnisse, weil sie sich täglich mit der Darmflora und der Gesunderhaltung des Darmes beschäftigen. Allen voran sind hier die Heilpraktiker und naturheilkundlich ausgerichteten Ärzte.

Traurig, fast beschämend ist die leider Ignoranz sehr vieler Schulmediziner, gegenüber der Wichtigkeit der Darmflora und des Darmes bei vielerlei gesundheitlicher Probleme.  Es dauert eben noch seine Zeit bis die Wichtigkeit des Darmes in allen Praxen angekommen ist.

Zurück zur Forschung und Wissenschaft. Es gibt zwischenzeitlich viele Belege, dass unphysiologische Zusammensetzungen des intestinalen Mikrobioms vor allem chronische Erkrankungen fördern, beziehungsweise mit entstehen lassen.

Vielen Patienten könnte schneller und effektiver mit einer entsprechender Darmtherapie geholfen werden. Was man an dieser Stelle jedoch  beachten sollte ist der Einfluss auf das Mikrobiom gegenüber allem was von außen auf den Darm einwirkt: Krankheiten, Medikamente, Alkohol, Nikotin, falsche oder zuviel Nahrung, Stress.  All das beeinflusst  das Mikrobiom negativ. Alles was dem Körper zugeführt wird erreicht den Darm, egal ob über den Verdauungstrakt, über die Lunge, das Blut oder die Haut und nimmt Einfluss auf die Bakterien und ihre Wirkung im Darminneren und dadurch auch auf unsere Gesundheit.

Allein die Ernährungsart prägt bzw. verändert die Darmflora nachhaltig. Menschen die möglichst viele unveränderte, natürliche und vielfältige Nahrung zu sich nehmen haben eine größere Vielfalt an wichtigen Bakterienarten, die die Gesundheit possitiv beeinflussen, als Menschen, die überweigend industriell gefertigte Nahrung zu sich nehmen..

Je geringer die Bakterienvielfalt im Darm, desto  leichter können sich Krankheiten und krankmachende Keime durchsetzen, was langfristig negative Folgen für die Gesundheit hat.

Ist das Mikrobiom erstmal zu stark verändert und es liegen bereits pathogene Besiedelungen vor, wie Pilze oder krankmachende Bakterien, dann sollte man eine gemäß vorangegangener Diagnostik festgelegte Darmsanierung machen lassen. Hierzu ist es wichtig, die Darmflora untersuchen zu lassen und erst aufgrund des Ergebnisses können die entsprechenden, richtigen!!! Probiotika zum Aufbau festgelegt werden. Es wäre falsch irgendein probiotisches Probukt auf Verdacht einzunehmen (auch wenn diese sogar in gut sortierten Drogerien und Reformhäuser erhältlich sind), zuerst muss festgestellt werden welche Bakterien fehlen und dann muss gewährleistet sein, dass ein erfahrener Therapeut die richtigen (fehlenden) auswählt und wieder zuführt. Zunächst sollte immer der alte, pathogene Stuhlbrei mittels einer Colon-Hydro-Therapie abgespült werden. Auch hier gilt es immer sich an einen erfahrenen Therapeuten zu wenden, denn nur der kann anhand des Verlaufes feststellen wann und wie oft die Behandlung stattfinden sollte.  Jeder von uns trägt zwischen 3-6 kg alten Stuhlbrei mit sich herum, der mehr oder weniger die Stoffwechselvorgänge des ganzen Organismus behindert. Ein anschließender Aufbau der Darmflora benötigt Geduld, eine Zeitspanne von 6-18 Monaten ist völlig normal. Begleitend ist eine Optimierung der Ernährungsgewohnheiten, bzw. eine Umstellung zu empfehlen. Ebenso sollte versucht werden chemische Medikamente wie Hormone, PPIs, Anti-Diabetika, Statine, Psychopharmaka, Schmerzmittel und Antibiotika, wo immer möglich durch alternative biologische Medikamente oder eine Umstellung der Lebens- und Ernährungsweise zu ersetzen.

Ein anderes sehr großes Problem sind die Pflanzenschutzmittel, die allgegenwärtig sind und momentan wegen möglicher Kanzerogenität und Estrogenwirkungen über all in der Kritik stehen, allen voran das bekannte Glyphosat. Auch hierdurch wird das Mikrobiom verändert. Weil bei einem Großteil der Bevölkerung Glyphosat im Urin nachgewiesen werden kann empfehlen wir vorzugsweise auf biologisch angebaute Kost umzusteigen und immer für eine ausreichende Trinkmenge von stillem Wasser oder ungesüßtem Kräutertee zu sorgen.

Mehr zu dem Thema Umweltgifte und Schwermetalle im nächsten Beitrag.

Tag der chronisch entzündlichen Darmerkrankungen

Zum gestrigen Tag der chronisch entzündlichen Darmerkrankungen möchten wir Sie an dieser Stelle einmal mehr über die Wichtigkeit eines gut funktionierenden, gesunden „Wunderwerk Darm“ informieren.

Dieses Wunderwerk steuert nicht nur unsere Verdauung, sondern ist mit seinem großen Nervengeflecht zentral wichtig für unsere gesamte Gesundheit und unser Wohlbefinden.

Die Grundvoraussetzung für optimale Gesundheit ist eine ausgeglichene Darmflora mit einer großen Bakterienvielfalt, von der jede einzelne Gattung wichtige Aufgaben zu erfüllen hat. Außerdem sollte der pH-Wert im Dickdarm sich in einem leicht sauren Bereich befinden.

Einige wichtige Aufgaben der Darmflora ist das produzieren von verschiedenen Vitaminen im Dickdarm, oder das Training unseres Immunsystems.  Aktivierte Immunzellen wandern aus dem Darm durch den Körper und bleiben dann an den Schleimhäuten, wie Nasennebenhöhlen, Bronchien, usw. hängen um dort für die Abwehr zu sorgen indem sie vor Eindringlingen schützen. Die Neigung zu Übergewicht hängt ebenfalls mit der Besiedelung in Ihrem Darm zusammen. Heuschnupfen und andere Allergien sowie Nahrungsunverträglichkeiten hängen untrennbar mit dem Zustand des Darmes zusammen.

Durch falsche Ernährung, Streß, Umwelteinflüsse, Medikamenteneinnahme, Alkohol und Rauchen wird die Darmflora nachhaltig verändert.

Durch die heute leider oft gemachten geplanten Kaiserschnittgeburten, nehmen die Allergien bei Kindern erheblich zu, denn diesen „Kaiserschnitt-Kindern“ fehlt durch den fehlenden Gang durch den Geburtskanal bereits ein erheblicher Teil der späteren Bakterienbesiedlung.

Ist die Darmflora dann erst mal aus dem Gleichgewicht geraten treten vermehrt Störungen in Form von wiederkehrenden Erkrankungen wie Sinusitis, Rhinitis, Bronchitis, Reizdarmsyndrom, Verstopfung, Durchfälle, Unverträglichkeiten, Allergien, Infektanfälligkeit, und andere Erkrankungen auf.

Dann heißt es die Darmflora wieder in ein gesundes Gleichgewicht zu bringen!

 

Wie?

 

Wir sagen es Ihnen gerne, am besten Sie lassen sich einen Termin geben und wir besprechen Ihre Probleme ausführlich mit Ihnen und zeigen Ihnen die Lösung.

Unsere Leber – das regenerationsfähigste Organ

Sie haben richtig gelesen, unsere Leber ist nur mit Alkohol oder/und zu vielen Kohlenhydraten in Form von Brot!!, Nudeln, Gebäck und -ja sie lesen richtig- zu viel Obst „totzukriegen“.

Bei einigermaßen vernünftigem Lebensstil ist sie ein treues Organ das uns lange schützt.

Trotzdem ist die Leber recht sensibel – Sie Alle kennen den Spruch: Was ist dem über die Leber gelaufen?

Alles wirkt auf die Leber: Nahrung, Getränke, Emotionen. Und gerade auch psychischer Druck, Stress zeigt sich schnell und deutlich über der Leber an der Zunge. Lassen Sie sich bei Ihrem nächsten Besuch in unserer Praxis erklären was eine Leber/Streßzunge ist.

In einer gesunden Leber wird die aufgenommene Nahrung (Dünndarm/Blut) sortiert

und weiter verarbeitet – dieses Organ ist sozusagen unsere Stoffwechselzentrale.

Mit phantastischer Logistik sorgt die Leber für eine ausgewogene und optimal Nährstoffverteilung: Eiweiße, Fette, Kohlenhydrate, Hormone. Abfallprodukte werden entsorgt.

Aus ihrem Zuckerspeicher sorgt die Leber für ausreichend Energie u.a. für unser Gehirn zwischen den Mahlzeiten und nachts. Die Bauchspeicheldrüse produziert Insulin und gibt das Stopp-Signal wenn genügend Zucker für die Zellen vorhanden ist.

Was bekommt der Leber gar nicht? Natürlich macht ihr der Alkohol zu schaffen – das lassen wir jetzt mal außen vor weil es Jedermann weiß (leider nicht beherzigt).

42% der deutschen Bevölkerung haben jedoch eine nichtalkoholische Fettleber, viele wissen es lange gar nicht, haben jedoch erhebliche gesundheitliche Risiken:

Bluthochdruck, Herzrhythmusstörungen, Herzschwäche, Thrombosegefahr, Blutfettwerte erhöht (oft alle 4), Nierenerkrankungen.

Was ist passiert: Zu wenig Bewegung und gleichzeitig zu viele Kohlenhydrate überfordern unsere zentrale Steuereinheit und lässt zu viel Fett in der Leber selbst einlagern. Die Fettleber wird dann insbesondere Kohlenhydrate weiter in Fett umwandeln und einlagern. Und dieses ektope Fett (verirrtes Fett) verteilt sich im ganzen Körper – die bevorzugten Stellen kennen Sie Alle, zumindest diejenigen, die einen Spiegel zuhause haben. Und das trifft nicht nur die Übergewichtigen sondern auch schlanke Menschen – die nennt man TOFI (thin outside – fat inside)., oder bei der jüngeren Generation auch bekannt unter skinny fat (schlank aber fett) Und allein unsere Bauchhöhle kann 4 bis 6 l Fett einlagern!

Oben war schon vom Insulin die Rede und dem Stopp-Signal, das die Bauchspeicheldrüse gibt wenn genügend Zucker im Blut ist.

Die verfettete Leber ist leider taub für dieses Signal und gibt weiter Zucker ab – die Bauchspeicheldrüse produziert weiter Insulin, es entsteht eine Insulinresistenz, die Zellen nehmen kein Insulin mehr auf, die Bauchspeicheldrüse erschöpft sich, der Diabetes 2 ist vorprogrammiert.

Der Teufelskreis schließt sich – wir sind wieder bei den Folgeschäden die wir nicht nochmal wiederholen wollen.

Das Problem kennen Sie nun – wir auch die Lösung die wir gerne mit Ihnen teilen: Änderung des Lebensstils hin zu schmackhafter und gesunder Ernährung, entsprechenden Getränken, Bewegung. Auch mit biologischen Medikamenten und Infusionen, die die Risiken minimieren.

Auch hier gilt einer der Lieblingssätze unserer Praxis:

Tun muss es sei –oder es gilt nicht.

Basenpulver, Basenbad, Basenfasten…. – sind wir denn alle übersäuert??

Diese Frage kann ich zum Glück mit NEIN beantworten, denn eine richtigeÜbersäuerung wäre lebensgefährlich. Deshalb möchte ich gerne einige Fakten zum Thema Übersäuerung, oder wie der medizinische Fachausdruck lautet Azidose, hier nennen.

Es gibt zwei grundsätzliche Formen der Azidose, die metabolische und die respiratorische Azidose.

Bei der metabolische Azidose fallen große Säuremengen im Körper durch Aufnahme von Substanzen an, die zum einen  Säure sind oder dazu abgebaut werden. Dies können Frostschutzmittel, Methylakohol oder hohe Dosen an Aspirin sein. Ebenso kann die metabolische Azidose infolge eines entgleisten Stoffwechsels auftreten. Dies geschieht im fortgeschrittenen Stadium eines Schocks oder bei einem schlecht eingestelltem Diabetes Typ 1.

Es gibt jedoch auch noch andere Ursachen, hier  eine Übersicht über die Hauptursachen einer metabolischen Azidose:

  • Diabetische Azidose
  • Medikamente und Substanzen wie Acetazolamid, Alkohol oder Aspirin
  • Laktatazidose durch die Bildung von Milchsäure infolge eines Schocks
  • Verlust von Basen wie Bikarbonat durch die Verdauung infolge starkem langandauerndem Durchfall oder eines künstlichen Darmausgang
  • Schwere Nierenerkrankungen, bei der die Säure nicht mehr über die Niere ausgeschieden werden kann
  • Gifte wie Ethylalkohol und Methanol

Bei der zweiten Form, der respiratorischen Azidose stoßen die Lungen über die Atmung nicht mehr ausreichend Kohlendioxid aus.

Dieses Problem tritt bei Erkrankungen auf, die die Lungen schwer beeinträchtigen, wie z.Bsp.: Lungenemphysem, chronische Bronchitits, schwere Lungenentzündung, Lungenödem, starkes Asthma oder auch wenn Erkrankungen des Gehirns, der Nerven oder der Muskeln im Brustbereich die Atmung beeinträchtigen.

Außerdem kann sich eine respiratorische Azidose entwickeln, wenn die Atmung aufgrund zu starker Sedierung mit Narkotika oder Sedativa verlangsamt wird. Aufgrund der verlangsamten Atmung kann der Sauerstoffgehalt im Blut zu niedrig sein.

Hier noch einmal zusammengefasst die Ursachen einer respiratorischen Azidose:

  • Lungenerkrankungen wie chronisch obstruktive Lungenerkrankungen, starkes Asthma, Lungenentzündung und Lungenödem
  • Gestörte Schlafatmung wie Schlafapnoe
  • Störung der Nerven und Muskeln im Brustbereich, die die Atmung beeinträchtigen
  • Überdosierung von Alkohol, Opiaden und starken Sedativa

Die Diagnose einer richtigen Azidose erfolgt immer im Blut!!

Zur Diagnose der Azidose werden gewöhnlich der pH-Wert des Blutes und das Kohlendioxid in einer arteriellen Blutprobe gemessen, die meist aus der Radialarterie am Handgelenk entnommen wird. Arterielles Blut wird deshalb verwendet, weil venöses Blut bei der Bestimmung des pH-Werts im Körper in der Regel nicht zuverlässig ist.

Die Messung der Bikarbonatkonzentration im Blut liefert den Behandlern weitere Hinweise auf die Ursache der Azidose. Danach werden zusätzliche Blutuntersuchungen durchgeführt, um die spezifische Ursache bestimmen zu können.

Die Behandlung sieht folgendermaßen aus:

  • Behandlung der Ursache
  • Manchmal intravenös verabreichte Flüssigkeiten mit Bikarbonat

Beinahe immer setzt die Behandlung der Azidose auf die Behebung der Ursache. In seltenen Fällen werden basische Medikamente wie Bikarbonat verabreicht, um die Azidose zu beseitigen.

Die Behandlung der metabolischen Azidose richtet sich primär nach der Ursache. Ein Diabetes muss zum Beispiel möglicherweise mit Insulin unter Kontrolle gehalten werden und bei Vergiftungen müssen die giftigen Stoffe aus dem Blut entfernt werden.

Die Behandlung der respiratorischen Azidose zielt auf eine Verbesserung der Lungenfunktion ab. Arzneimittel, die die Atemwege öffnen (Bronchodilatatoren wie Salbutamol) können Menschen mit Lungenerkrankungen wie Asthma und Emphysem helfen. Eine Sedierung aufgrund von Medikamenten wird manchmal mit Antidoten rückgängig gemacht. Bei Patienten mit schwer beeinträchtigter Atmung oder Lungenfunktion kann eine künstliche Beatmung zur Unterstützung der Atmung erforderlich sein.

Eine schwere Azidose kann auch direkt behandelt werden, wenn die Behandlung der Ursache nicht anschlägt. In solchen Fällen kann Bikarbonat intravenös verabreicht werden. Allerdings führt dies nur zu vorübergehender Besserung und kann Störungen bewirken – beispielsweise durch Überlastung des Körpers mit Natrium und Wasser.

Der Grund warum ich dies hier alles schreibe ist der mittlerweile sehr große Markt vielerlei Produkte rund um das Thema Übersäuerung. High-End-Fitnessstudios werben mit Basenkuren, die das Leben wieder energiereich und aktiv werden lassen, halten Vorträge und verkaufen Ihren Mitglieder teure Basenbäder, Basenpulver und Fitnessprogramme mit dem Versprechen die Ursache von Cellulite, Übergewicht und Müdigkeit liege einzig und allein in der Übersäuerung.  Jede Frauenzeitschrif wirbt rechtzeitig im Frühjahr mit Basenfasten und Basenkuren um fit, schlank und leistungsfähig zu werden. Jedoch sind hier die Ursachen in Fehlernährung besonders durch den Konsum von viel zu viel Zucker und Getreideprodukte, sowie zu wenig Bewegung das dann zu Übergewicht führt und erst das Übergewicht zu Cellulite und Energielosigkeit. Hier hilft auch kein Basenbad oder Basenpulver, Nur eine grundlegende Änderung des Lebensstils und die Ernährung und zwar nachhaltig. Bei einer echten Azidose kann keine dieser Maßnahmen ausreichend helfen um den lebensbedrohlichen Umstand zu heilen. Auch kann kein Atemtest eine echte Azidose anzeigen, sondern nur eine Blutuntersuchung.

Deshalb lassen Sie sich nicht zu überteuerten Pillen und Bäder verleiten. Und noch eine rechtliche Anmerkung: auch der beste Fitnesstrainer darf keine Diagnose stellen, auch nicht die der Übersäuerung. Wenn Sie wissen möchten, wie es um Ihren Säuren-Basen-Haushalt steht, dann suchen Sie einen erfahrenen Arzt oder Heilpraktiker auf und lassen ein Blutbild mit den entsprechenden Werten erstellen.