Darm und Sport

Erstaunlicherweise beschäftigen sich mittlerweile auch Sportmagazine mit dem Thema Darm. Dies freut uns natürlich sehr, da wir es schon viele Jahre tun und um die Wichtigkeit des Darmes schon sehr lange wissen und auch bei den meisten Krankheitsbildern den Darm mit in die Diagnose und Behandlung mit einbeziehen.

Für die meisten von Ihnen wird der Zusammenhang, dass der Darm für die ausbleibende Leistungsverbesserung oder gar Leistungsverschlechterung trotz intensivem Training ursächlich ist neu sein.

Sollten Sie merken dass sie nach intensiver sportlicher Aktivität Durchfall bekommen, oder ihre Leistungskurve nicht nach oben geht, obwohl Sie sich an den vorgegebenen Trainingsplan halten, werden Sie nach härterem oder längerem Training öfters krank, Sie nehmen nicht ab, obwohl Sie sich genau an vorgegebene Ernährungspläne halten?

Dann ist das Problem vermutlich die „Recycel Anlage“ Ihres Körpers, nämlich der Darm, der Ort an dem alles was wir essen verarbeitet werden muss. Jedoch kann der Darm noch viel mehr, denn er ist über Millionen von Nervenzellen mit dem Gehirn verbunden und somit geht alles was im Darm geschieht per Signal direkt über den Vagusnerv weiter ins Gehirn. Dieser Vorgang wird von den Rund zwei Kilo Bakterien bestimmt, sie entscheiden was gesendet wird. Der Wettkampf findet quasi im Darm unter den Bakterien statt denn diese sind Herrschaft und Deutungshoheit über Ihr Befinden.

Sie müssen verstehen, dass nur wenn im Darm unter den Bakterien ein physiologisches Gleichgewicht besteht und der pH-Wert in der Norm ist, dem Darm es gut geht, nur dann kann kommen vom Gehirn die Zufriedenheitssignale, diese nehmen uns Angst und Anspannung. Ein entspanntes Gehirn mit wenigen Stresshormonen sorgt wiederum dafür, dass im Darm alles reibungslos läuft.

Dies bedeutet, dass das Darmhirn nur dann optimal funktioniert wenn die größtmögliche Diversität (Vielfalt) unter den Darmbakterien vorhanden ist. Die größten Feinde eines vielfältig besiedelten Mikrobioms sind Stress, mangelnde Bewegung, Fehlernährung durch zu viel Fast Food und zuckerhaltiges Essen, zu wenig Ballaststoffe, zu viele falsche Fette.

Um zum Sport zurück zu kommen, entscheidet also der Darm ob Sie bei Ihrem nächsten Halbmarathon oder 10 km-Lauf mit Reizdarm oder Durchfall aussteigen, oder locker fröhlich mit genügend Energie im Ziel einlaufen. Des Weiteren führt ein gestörtes Mikrobiom nicht selten zu Depressionen und erhöhter Infektanfälligkeit. Denn ist der Darm nicht in Ordnung, oder die Darmschleimhaut entzündet, dann können wichtige Mikronährstoffe nicht aufgenommen werden, fehlen diese dann über längere Zeit schwächt dies den Körper und das Immunsystem und die Stimmung gehen in die Knie.

„Fitter Darm, fittes Immunsystem, gute Laune, hohe Motivation“

Haben Sie das Gefühl mit Ihrem Darm stimmt etwas nicht, dann lassen Sie doch eine Stuhluntersuchung machen. Geht ganz einfach. Wir füllen in der Praxis gemeinsam den Laborbogen aus, Sie bekommen das Abnahmematerial und einen frankierten Umschlag für das Labor mit nach Hause. Können die Abnahme in aller Ruhe vornehmen und dann in dem Umschlag in den nächsten Briefkasten und nach ca. 7-10 Tagen kommt der Befund zu uns in die Praxis und wir besprechen diesen gemeinsam mit Ihnen.  Sie werden erstaunt sein, was es für vielfältige Untersuchungsmöglichkeiten aus dem Stuhl gibt und worauf diese Hinweise geben.

„Wir machen Sie Darm-fit“

Wie gut wissen Sie über Ihre Blutwerte Bescheid?

Wissen Sie überhaupt was wir alles aus Ihrem Blut „lesen“ können? Welche Werte überhaupt möglich sind zu untersuchen? Welcher Wert sagt was aus? Nein!? Dann sind Sie hier richtig und wir freuen uns wenn Sie weiterlesen.

Da wäre das „normale“ schulmedizinische „große“ Blutbild. Hier wird die Anzahl der roten Blutkörperchen, ihre korpuläre Größe und ihr korpulärer Hämoglobingehalt gemessen, die Anzahl der weißen Blutkörperchen mit einigen Untergruppierungen, die Anzahl der Blutplättchen, der Hämatokritwert (Anteil der festen Blutbestandteile), das Hämoglobin (Blutfarbstoff an den das Eisen gebunden ist). Das wars in der Regel. Und wenn es Ihr Behandler ganz gut mit Ihnen meint, dann misst er vielleicht noch den Gesamtcholesterinwert (der leider nicht wirklich viel aussagt, denn es kommt auf das Verhältnis HDL zu LDL an), das Eisen (bei Problemen müsste auch der Eisenspeicher Ferritin gemessen werden), und mit ganz viel Glück TSH (dies scheint einer der Zusatz-Lieblingswerte zu sein die gemessen werden, bei Schilddrüsenproblemen oder auf der Suche nach Schilddrüsenproblemen hilft der alleine leider auch nicht weiter, da wären noch ein paar mehr um das Ganze wirklich beurteilen zu können.

Natrium, Kalium, Magnesium ? Alles wichtige Werte für die Funktion unseres Herzens – weit gefehlt – das ist nicht im Budget vorgesehen. Vielleicht haben sie Glück und leiden bereits an Herzrhythmusstörungen, kommt gerne bei Mangel dieser Werte vor, dann könnte es sein dass diese Werte untersucht werden.

Leber, Niere, Bauchspeicheldrüse, Galle, Herzenzyme ????  „Nein, Sie haben doch keine Probleme mit der Leber, wegen einem Glas Wein oder Bier am Abend? Nein das ist gesund das können Sie trinken, muss man nicht untersuchen.“

Das könnte die Antwort sein, so oder so ähnlich. Da hat wohl einer in Biochemie nicht aufgepasst als Magnesium und Alkohol besprochen wurde, 1 Glas Alkohol raubt ihnen das Magnesium für die nächsten Tage. Das können Sie mit Bananen oder Nüssen gar nicht wieder aufholen. Sie bekommen nachts Wadenkrämpfe?? Magnesium messen, Wein oder Bier weglassen, auffüllen (mit Magnesium) und zwar ordentlich nicht nur ein Tütchen pro Tag.

Man möchte sich fragen wo da den die „Vorsorge“ bleibt, wenn wichtige Werte erst dann gemessen werden, wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist, das Organ bereits ein Problem hat. Warum nicht wirklich Vorsorge betreiben und feststellen was wo fehlt und dann eingreifen, auffüllen, dem Körper die Baustoffe zur Selbstheilung, Regeneration, Reparatur geben? Unser Körper ist so ein geniales System in jeder einzelnen Zelle ist unser kompletter Bauplan enthalten, er kann, wenn wir ihm die Möglichkeit geben selbst heilen und reparieren. Aber dazu müssen wir erst wissen was ihm fehlt und ihm die Baustoffe geben! Eigentlich logisch für jeden Mann der Auto fährt und für jede Frau die schon mal gekocht oder gebacken hat. Ohne Öl und Benzin keine Autofahrt und ohne die nötigen Zutaten kein Essen oder Kuchen.

Wenn wir jetzt zu unseren Bausteinen, den Aminosäuren, Spurenelemente, Mineralstoffen und Vitaminen kommen, spätestens dann ist die Geduld des Behandlers in den meisten Fällen ganz am Ende.

„Also Sie ernähren sich doch ganz normal, da ist der Bedarf völlig gedeckt, das müssen wir nicht kontrollieren, machen Sie sich da mal keine Sorgen.“

Wer wagt da noch zu widersprechen?

Aber wie ernähren wir uns denn wirklich? Morgens ein Brötchen mit Marmelade, zum 2. Frühstück ein Laugenbrötchen mit Leberkäse, Mittagessen Schnitzel und Pommes oder Nudeln mit Soße, zum Kaffee ein süßes Stückchen oder wenigstens 3 Kekse, Abendessen mit dem so geliebten Vesper, Brot und Wurst.

Kohlehydrate -Zucker, Zucker und nochmal Zucker, Vitamine? Spurenelemente? Mineralstoffe? weit gefehlt, Aminosäuren, tja wenn der Leberkäse und das Schnitzel von Bio-Tieren auf der Weide gehalten kommt, dann super, wenigstens 1 Baustein abgedeckt.

Aber wir möchten hier ja nicht über Essen, sondern über Blutwerte und Bausteine reden. Zurück zu den Aminosäuren – unsere wichtigsten Bausteine, aus Ihnen wird so ziemlich alles gebaut.

Wir machen in der Praxis viele Aminogramme mit vielen traurigen Werten als Ergebnis, gemessen bei Patienten die sich schlapp, müde, energielos fühlen, schlecht schlafen, sich nach dem einen Infekt gleich wieder den nächsten einfangen und das Gefühl haben sich nicht mehr zu erholen, sie leiden an Haarausfall, Heißhungeratacken, Schlafstörungen und Depressionen. Kein Wunder bei den Ergebnissen der Aminogramme.  Auffüllen!! Und dann gehen die Beschwerden wieder weg und aus einer Schnecke, die am Boden kriecht und nicht von der Stelle kommt wird wieder ein Adler!

Sie möchten Zink, Selen und Ferritin (den Eisenspeicher) gemessen haben? Wozu dass denn? Aber wenigstens Vitamin B12, Folsäure? Wenigstens Vitamin D3? „NEIN, das bezahlt die Kasse nicht“, Vitamin C (wegen der häufigen Infekte)? „Das müssen Sie aber selbst bezahlen!“, Cortisol? „warum dass den? Haben Sie Stress?“

So oder so ähnlich könnte die Unterhaltung zwischen Patient und Arzt aussehen, wenn der Patient mehr als nur das große Blutbild untersucht haben möchte.

Ja die Kasse bezahlt nicht alles das ist richtig, und dieses System ändern wir auch nicht so schnell, aber es geht doch auch um unsere Gesundheit und wir sollten lernen auch wieder etwas mehr „Selbstverantwortung“ für unsere Gesundheit zu übernehmen. Wer sich nicht gut fühlt und das Gefühl hat nicht mehr weiter zu kommen mit seiner Gesundheit und seiner Energie der sollte einmal messen und dann wieder auffüllen.

Es gibt 47 essentielle Bausteine – das „essentiell“ steht für die muss man Essen (zuführen), diese Bausteine sind Lebenswichtig. Es handelt sich um Aminosäuren, Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente.

Fehlen auf lange Sicht wichtige Bausteine entstehen Mängel und die Mängel führen zu Problemen und Krankheit wie zum Beispiel:

  • Verdauungsprobleme weil die Verdauungsenzyme fehlen
  • Arterienverkalkung weil B6, B12 und Folsäure fehlen um das toxische Homocystein abzubauen
  • dünnes Haar, da das Keratin fehlt eine Aminosäure aus der die Haare gebildet werden
  • Hautausschläge, da der Baustoff für neue Hautzellen fehlt

Dieser Mechanismus liegt allen Erkrankungen zugrunde. Deshalb messen und auffüllen.

Ja Sie haben Recht, das kostet Geld, aber ein Urlaub, Zigaretten, das neue Auto und Hobbys kosten auch Geld und wir geben es ohne mit der Wimper zu zucken aus. Warum sind wir es uns selbst nicht wert? Sie sollten es sich wert sein vor allem dann, wenn es Ihnen nicht gut geht und Sie das Gefühl haben nichts hilft.

Am Anfang war der Darm – so jetzt auch in den „DocCheck-News“

Ja wir „Heilpraktiker“ und Naturheilkundler wissen dies schon lange, wurden leider in der Vergangenheit oft dafür belächelt. Umso mehr ist es eine Genugtuung zu sehen dass sich die Forschung, die Schulmedizin und die Mikrobiologie dem Thema so sehr widmet, es mittlerweile sehr viele Studien und auch für den „Schulmediziner“ nachweisbare Erkenntnisse über die Wichtigkeit eines funktionierenden Darms gibt. Ganz besonders hat uns der folgende Artikel, welcher heute im „DocCheck“ erschien gefreut! Wir haben Ihnen diesen hier gleich in den Blog gestellt, um die neuesten Kenntnisse über das „Mikrobiom“ mit Ihnen zu teilen.

„Eine schlechte Verdauung ist die Wurzel allen Übels“, wusste bereits Hippokrates. In der Tat hat das Darmmikrobiom großen Einfluss auf den gesamten Körper. Ist es beschädigt, ist auch die Funktionstüchtigkeit von Herz, Psyche und Gehirn bedroht, wie aktuelle Studien zeigen.

Immer stärker rückt das menschliche Mikrobiom in den Fokus der medizinischen Forschung. Die Zusammenstellung der Mikroorganismen im Darm hat großen Einfluss auf den gesamten Organismus. Und jedes Mikrobiom ist einzigartig  – so einzigartig wie eine Familie: Forscher am Institut für Physik des Massachusetts Institute of Technology in Cambridge kamen zu der Erkenntnis, dass Familien ein stabiles und unverwechselbares Mikrobiom teilen. Es ist so einzigartig wie ein Fingerabdruck und wechselt bei einem Umzug ebenfalls die Wohnung. Nach 24 Stunden war ein neu bezogener Wohnraum von der vorigen Wohnung bezüglich der mikrobiologischen Besiedlung nicht mehr zu unterscheiden. Pro Familie waren 2.000 bis 20.000 unterschiedliche Bakterienarten nachweisbar.

Die Oberfläche des Darms beträgt über 200 m2 und ist damit etwa 100-mal so groß wie die der Haut. Um zu verhindern, dass über diese große Oberfläche pathogene Keime eindringen können, besitzt der Darm mehrere Verteidigungslinien. Die früher als Darmflora bezeichneten Darmmikrobiotika, die Darmschleimhaut und das darmassoziierte Immunsystem arbeiten synergistisch zusammen. Diese bilden eine funktionelle Einheit, welche heute unter dem Begriff Darmbarriere zusammengefasst wird.

Überwindet ein pathogener Keim diese Barriere, so wird es vom unspezifischen Immunsystem auf verdächtige Oberflächenstrukturen (PAMP – pathogen-associated molecular patterns) überprüft und ggf. eine Zerstörung eingeleitet.

Schlaganfall und Pneumonie

Die Achse Darm–Immunsystem ist einleuchtend. Doch das Mikrobiom hat Verbindungen bis ganz nach oben, ins Gehirn. Das Mikrobiom könnte zukünftig genutzt werden, um einem Schlaganfall vorzubeugen oder die Prognose nach einem Insult zu verbessern.

Professor Dr. Ulrich Dirnagl von der Charité Berlin forscht auf diesem Gebiet. „Wir haben festgestellt, dass viele Schlaganfallpatienten eine Pneumonie entwickeln und uns gefragt, woher die Bakterien kommen“, so Dirnagl.

Nach einem Schlaganfall verändert sich das Immunsystem, die Zusammensetzung der Mikrobiotika und die Darmdurchlässigkeit. Damit wird die Darm-Hirn-Achse gestört. Da der Schlaganfall das autonome Nervensystem beeinflusst, wird auch das enterale Nervengeflecht moduliert. Dirnagl hält es für vorstellbar, dass Schlaganfallpatienten in der Sekundärtherapie Probiotika als Adjuvans einnehmen, um das Mikrobiom wieder in Balance zu bringen.

Gut und Böse liegen nah beieinander

Auf der anderen Seite kann das Risiko für einen Schlaganfall gesenkt werden, wenn das Mikrobiom durch Antibiotika verändert wird. Bereits im Jahr 2007 wurde in der FAZ berichtet dass das Antibiotikum Minocylin die Folgeschäden eines Schlaganfalls drastisch reduzieren kann, wenn es zeitnah nach dem Ereignis gegeben wird. Damals erklärten die Mediziner dies damit, dass das Antibiotikum Hirnentzündungen unterdrückt. Im Fokus des Mikrobioms kommt dieser Studie eine völlig neue Bedeutung zu.

In ihrer Promotionsarbeit hat die Medizinerin Dr. Katarzyna Winek, Charité Berlin, im Mausmodel den Zusammenhang zwischen Schlaganfällen und dem Mikrobiom untersucht. Sie vermutet, dass sich die positiven Ergebnisse teilweise auf den Menschen übertragen lassen. Gleichzeitig warnt sie davor, dass eine Mikrobiomveränderung nach einem Schlaganfall auch proinflammatorische und weitere negative Effekte auf das ischämische Gehirn haben kann.

Gibt es ein depressives Mikrobiom?

Auch bei psychiatrischen Erkrankungen ist das Mikrobiom beteiligt. So unterscheidet sich etwa bei Autisten die Art bestimmter Bakterien von jenem bei Gesunden. In einer Publikation im Mikrobiomjournal wird sogar der Ausblick auf mögliche Therapien von Autisten gewagt.

Einen aufsehenerregenden Versuch machten auch Kelly et al. Die Forschergruppe transplantierte den Stuhl von depressiven Patienten in unter Sterilbedingungen aufgewachsenen Ratten. Die Tiere veränderten radikal ihr Verhaltensmuster, sie wurden ängstlich und zeigten depressives Verhalten. Ebenfalls wurde eine Veränderung im Tryptophanstoffwechsel festgestellt. Der fast schon lyrisch klingende Titel der Publikation: „Transferring the Blues“.

Weitere Studien müssen zeigen, ob durch Probiotika Depressionen gebessert werden können. In einer anderen Studie desselben Autors wird auch ein Zusammenhang des Mikrobioms zu Autismus und Schizophrenie hergestellt. Eine Arbeitsgruppe um Kennedy et al. fand ebenfalls Fakten für eine Veränderung des Tryptophanstoffwechsels durch eine Dysbalance des Mikrobioms.

Tübinger sammeln Stuhlproben

Experten sehen in der Mikrobiomforschung ein neues Zeitalter in der Prävention, Diagnostik und Therapie in der Medizin anbrechen. Forscher des „Tübiom-Projekt“ sammeln derzeit 10.000 Stuhlproben, um Grundlagenforschung zu betreiben. Die Probanden erfahren nach der Analyse, wie ihr Mikrobiom im Vergleich zum Querschnitt zusammengesetzt ist.

Autismus, Demenz, Diabetes – die Vernetzung zum enteralen Mikrobiom erscheint grenzenlos. Die Autoren einer 2018 publizierten japanischen Studie warnen davor, dass Protonenpumpenhemmer das Mikrobiom nachhaltig beeinflussen können und die Sterblichkeitsrate erhöhen. Eine Dysbalance der Mikroben, besonders im Darm, kann Zivilisationskrankheiten wie Übergewicht, Diabetes, Reizdarm, Depressionen und zahlreiche weitere Krankheiten begünstigen.

Die US-amerikanischen National Institutes of Health (NIH) haben mittlerweile das humane Mikrobiomprojekt (HMP) ins Leben gerufen. Das Ziel ist, 200.000 Mikrobiom-Proben zu charakterisieren und in die Datenbank einzuspeisen. „Die potenziellen Anwendungen für diese Datenbank und die Art der wissenschaftlichen Fragen, die wir nun stellen können, sind nahezu grenzenlos“, so Professor Dr. Rob Knight von der University of California. (Erschienen in DocCheck News 27.03.2018)

Wenn nichts mehr hilft und alles weh tut – Übersäuerung

Grundregulation

Haben Sie diesen Zustand auch schon erlebt? Oder dass ein gewöhnlicher, kleiner Infekt wochenlang dauert und Sie sich lange Zeit nicht komplett erholen?

Sie haben nach der kleinsten Belastung ungewöhnliche Muskelschmerzen -gefühlt am ganzen Körper-.

Zellulitis, hauptsächlich an den Oberschenkeln, obwohl eigentlich kein Übergewicht? Und wenn Sie in den Spiegel sehen ist Ihre Haut eher schwammig mit Wassereinlagerungen als straff und klar?

Dies kann daran liegen, dass der sogenannte Zellzwischenraum oder auch Pischinger-Raum völlig überlastet und „zugemüllt“, „verschlackt“ und überfordert ist.

Dies ist der Bindegewebsraum zwischen den Kapillaren (das sind die feinsten, kleinsten Blutgefäse) und den zu versorgenden Zellen aller Organe und des gesamten Körpers.

Alle Stoffe, die der Körper nicht abbauen oder ausscheiden kann lagert er dort in diesem bindegeweblichen Raum ein. Dies ist teilweise ein sinnvoller Schutz, zum Beispiel wenn zu viel Säure vorhanden ist, die durch Mineralien neutralisiert wird und anschließend im Zwischenzellraum gelagert wird um den Körper vor Verätzungen zu schützen oder den pH Wert im Blut aufrecht zu erhalten.

Ebenfalls wichtig um den Körper vor nicht ausscheidbaren Rückständen von Medikamenten, Impfungen, Konservierungs- und Aromastoffen (alle E-Nummern in unseren Nahrungsmitteln – Lebensmittel wäre hier das falsche Wort) und Pestiziden (hier ein besonderer Dank an unsere Politiker die uns die Verwendung des giftigen „Round-up“ noch für weitere Jahre erlauben – unverständlich!) zu schützen.

Würden diese Stoffe nicht im Zwischenzellraum gelagert, würden uns diese vergiften.

Schwermetalle aus alten Zahnfüllungen, die sich lösen oder mit dem Leitungswasser und der Nahrung aufgenommen ebenso wie abgestorbene Bakterien und Viren und deren Stoffwechselgifte werden im Zwischenzellraum gelagert.

Was jedoch passiert wenn der Pischinger-Raum völlig überfüllt, durch die Anreicherung dieser Stoffe ist?

Dieser durchlässige Bereich, der die Diffusion von Sauerstoff und Nährstoffen einerseits und Co2 und Stoffwechselprodukten andererseits  zwischen den Blutkapillaren und den Zellen ermöglicht ist gefüllt von einer dickflüssigen, klebrigen schwerpassierbaren Masse gefüllt. Der Sauerstoff und die Nährstoffe kommen kaum, und wenn überhaupt nur in geringstem Mengen zu den Zellen, das Co2 und die Stoffwechselprodukte können nicht mehr abtransportiert werden.

Es kommt in allen Zellen zu einer Sauerstoffunterversorgung die wieder neue Säurebildung zur Folge hat und somit noch mehr Säure abgelagert wird.

Damit ist die Basis für alle chronischen Erkrankungen gelegt, der Körper kann nicht mehr regulieren und regenerieren – Krankheit entsteht. Die Schmerzempfindlichkeit der Rezeptoren wird heraufgesetzt, Entzündungen (silent inflamation) flammen an verschiedenen Stellen im Körper auf. Das Immunsystem läuft auf Hochtouren und versucht die Ablagerungen durch Ihre Fresszellen zu beseitigen. Diese sogenannten Makrophagen geben wieder Entzündungsstoffe frei, die dann das chronische Entzündungsgeschehen weiter fördern.

Ein Teufelskreis ist entstanden.

Die Lösung? Entgiften und dem Körper wieder mit einem „sauberen“ Zellzwischenraum die Möglichkeit zur Regulation, Regeneration und Selbstheilung geben.

Wie?

Das erste was jeder Patient selbst tun kann ist Trinken, trinken, trinken, dies ist die Basismaßnahme gegen die Verschlackung. Und bitte hier ist nur Wasser ohne Kohlensäure gemeint. Stilles Wasser – kein Tee, keine Gemüsesäfte, keine Smoothies!!!! In diesem Fall muss es Wasser sein, und zwar zwischen 3 und 4 Liter pro Tag!!

Gleichzeitig sollte der Darm behandelt werden, die meisten leiden unter trägem Stuhlgang, Verstopfung und Darmbeschwerden. Die Darmflora muss untersucht werden ,um auch dort wieder die Bakterienbesiedelung, die eine optimale Funktion des Ausscheidungsorganes gewährleistet, anzusiedeln. Zu Beginn ist die schonende Reinigung durch 5 Colon-Hydro-Behandlungen (auch Darmspülungen) genannt die beste Wahl um den Dickdarm von diesen alten Giftstoffen, die sich jahrelang in Ihm angesammelt haben und teilweise zur Eigen-Intoxikation führen. Diese führt dann zu Hautauschlägen, Exzemen, Akne, Hautverfärbungen, depressiven Verstimmungen, Myalgien und Gelenkbeschwerden. Besonders gefährdet sind hierbei die Fleischesser, da dies Eiweißfäulnisse im Dickdarm entstehen lässt.

Jetzt ist der Körper soweit bereit mit Basen-Infusionen versorgt zu werden um optimal regeneriert zu werden. Wir benutzen in unserer Praxis die L(+) rechtsdrehende Milchsäure und ergänzen die Infusionen durch homöopathische Komplexmittel zur Unterstützung von Lymphe, Leber und Niere. Somit werden alle Ausscheidungsorgane gestärkt und gleichzeitig der Organismus wieder basisch angereichert um das Milieu zu neutralisieren.

Die Infusionen werden 2 x wöchentlich über 5 Wochen verabreicht.

Die Ernährung sollte in dieser Zeit auf eine basische Ernährung umgestellt werden, die zu einem Großteil aus Gemüse und gerne aus Kartoffeln besteht. Dies benötigt keine komplizierten Rezepte und auch keinen großen Aufwand. Alle Gemüsesorten sind erlaubt, gedämpft, als Eintopf zubereitet oder auch in Form von Salat und Rohkost. Verwenden Sie gute Öle wie Leinöl, Walnußöl, Olivenöl oder Kokosöl. Und als Sättigungsbeilage Salzkartoffeln, Pellkartoffeln oder auch mal einen Hirse- oder Buchweizenbrei oder Bratlinge. Das Frühstück kann aus einem süßten Hirsebrei mit etwas Honig, Vanille oder Zimt gewürzt und dazu etwas Obst bestehen.

Das Ergebnis?

  • Rheumatische Beschwerden verbessern sich oder verschwinden
  • Gelenkschmerzen verbessern sich oder verschwinden
  • Rückenschmerzen verbessern sich oder verschwinden
  • Ischialgieschmerzen verbessern sich oder verschwinden
  • Das Bindegewebe wird entsäuert und somit können wieder elastische Fasern gebildet werden.
  • Cellulites wird deutlich reduziert
  • Kopfschmerzen gehen weg
  • Ein deutlicher Energiezuwachs ist zu spüren
  • Depressive Verstimmungen werden gemildert oder verschwinden
  • Das Risiko eines Herzinfarktes durch Übersäuerung wird genommen
  • Das Risiko einer Arteriosklerose oder Gefäßverschlusses durch Übersäuerung wird genommen.
  • Das Risiko eines Apoplex (Schlaganfall) durch Übersäuerung wird genommen.

 

Sie fühlen sich wieder Leistungsfähig, gesund und stark und haben Ihrem Körper wieder die Möglichkeit zur Regulation, Regeneration und Gesunderhaltung zurückgegeben.

 

Darmreinigung – aus Sicht der Wissenschaft

Eine Darmreinigung wird von vielen Schulmedizinern nach wie vor als pseudomedizinische Massnahme ohne jede Wirkung betrachtet. Der Darm benötige keine Reinigung, heisst es. In Wirklichkeit aber werden immer mehr wissenschaftliche Studien veröffentlicht, die zeigen, wie hilfreich eine Darmreinigung bei nahezu jeder Krankheit sein kann. Wer daher den Sinn einer Darmreinigung anzweifelt, ist nur nicht auf dem neuesten Stand der Erkenntnisse. Denn eine Darmreinigung ist auch aus Sicht der schulmedizinischen Wissenschaft ein wichtiges Mittel zur Prävention und Therapie.

Darmreinigung: Vorteile längst wissenschaftlich abgesichert.

Störungen im Verdauungssystem stehen oft am Anfang vieler chronischer Erkrankungen. Nicht selten spürt man sie nicht, die subtilen, aber längst chronischen Entzündungen der Darmschleimhaut, die Störungen der Darmflora oder das Leaky Gut Syndrom („Löcher“ in der Darmschleimhaut).

Aus diesen drei Krankheitsbildern eines geschwächten Darmes können sich nachweislich chronische Krankheiten jedweder Art entwickeln – ganz gleich ob es einfach „nur“ Verdauungsbeschwerden sind oder ob es sich um Allergien handelt, um Autoimmunerkrankungen, um Hautprobleme, um rheumatische Erkrankungen, um Herz-Kreislauf-Beschwerden, ja sogar um psychische Krankheiten.

Es ist daher äusserst unklug, den Darm NICHT in die jeweilige Therapie mit einzubeziehen. Genau das aber macht die Schulmedizin – Tag für Tag. Doch wie soll ein Heilprozess einsetzen können, wenn die Ursachen – die Störungen im Darm – nicht behoben werden?

Forscher der Schulmedizin stellen immer wieder fest: Eine Darmreinigung ist wichtig!

Bei einer Schnittwunde erwartet man nicht, dass sie heilt, solange die Glasscherbe noch in der Wunde steckt. Man zieht die Scherbe heraus. Bei chronischen Krankheiten aber sucht man erst gar nicht die Glasscherbe. Man lässt sie stecken, nimmt Medikamente und wundert sich, wenn die Krankheit einfach nicht verschwinden will.

Im Zweifel sind es die Erbanlagen, das Alter oder schlicht das Schicksal, mit dem man sich abfinden müsse. Sehr viel mehr fällt der Schulmedizin selten ein, wenn man den Grund für seine chronische Krankheit erfahren möchte.

Doch gerade Forscher der Schulmedizin veröffentlichen in den letzten Jahren immer wieder Studien, die zeigen, wie stark die Gesundheit vom Zustand des Verdauungssystems abhängt und wie eine Sanierung des Darmes Heilprozesse anstossen oder Krankheitsrisiken minimieren kann.

Praktische Ärzte aber ignorieren diese Erkenntnisse aus den eigenen Reihen nur gar zu gerne. Und auch bis zu den Lehrplänen an den Universitäten scheint noch nicht viel davon durchgedrungen zu sein, dass eine Darmreinigung auch aus Sicht der Wissenschaft ein wichtiges Therapieinstrument darstellt.

In der Naturheilkunde zählt die Darmreinigung hingegen seit Urzeiten zu den wichtigsten und erfolgreichsten Therapieformen. Sie wird dabei nicht nur bei Krankheiten eingesetzt, sondern kommt insbesondere präventiv zur Anwendung, damit Krankheiten gar nicht erst entstehen können – natürlich immer in Kombination mit einer individuell passenden vitalstoffreichen Ernährung aus frischen möglichst regionalen und saisonalen Lebensmitteln.

Darmreinigung: Woher stammt die Skepsis?

Warum begegnen viele Menschen einer Darmreinigung mit so viel Skepsis? Bei vielen Laien ist es die Abscheu vor dem eigenen Verdauungssystem und seinem Inhalt. Bei den sog. Fachleuten ist es die mangelhafte Kenntnis des aktuellen Wissenschaftsstandes.

Die Art, wie manche Vertreter der Naturheilkunde die Darmreinigung, ihre Notwendigkeit und ihre Wirkmechanismen oft erläutern, trägt noch zusätzlich dazu bei, die Darmreinigung in einem etwas sonderbaren und oft auch unglaubwürdigen Licht erscheinen zu lassen.

So wird beispielsweise von kiloschweren gummiartigen und pechschwarzen Schlacken berichtet, die seit Jahren im Darm festkleben und so viel wiegen, dass sie zu Übergewicht führen, die ausserdem verhindern, dass Nährstoffe aufgenommen werden können und daher zu Mangelerscheinungen führen können. Sobald es nun ginge, diese Schlacken aus dem Darm zu entfernen, stehe auch der Genesung nichts mehr im Wege.

Diese „etwas“ ungenaue Bescheidung eines kranken Darmes, der dringend einer Darmreinigung bedarf, sorgt nun dafür, dass es auf diesem Gebiet so gut wie nie zu einem fruchtbaren Austausch zwischen Naturheilkundigen und Schulmedizinern kommen kann.

Denn Schulmediziner leugnen vehement die Existenz von Schlacken, und mancher Naturheilundige übersieht, dass die beschriebenen Kotablagerungen zwar vorkommen, aber in der beschriebenen Ausprägung eher eine Seltenheit darstellen. Die Schäden im Darm liegen meist – wie schon eingangs beschrieben – in einer anderen Form vor:

  • Die Darmschleimhaut ist entzündet
  • Die Darmflora ist gestört
  • Und häufig liegt als Folge dieser beiden Zustände bereits ein Leaky Gut Syndrom vor, das wir ausführlich hier beschrieben haben: Das Leaky gut Syndrom. Beim Leaky Gut Syndrom ist die Darmschleimhaut so geschädigt, dass nicht nur – wie es gut und richtig wäre – feinste Nährstoffe durch sie hindurch in den Blutkreislauf gelangen können, sondern auch andere Partikel, die im Blut nichts zu suchen haben, z.B. unvollständig verdaute Proteine, toxische Stoffe oder gar Bakterien und Pilze. Die Gegenwart derartiger Substanzen im Blutkreislauf versetzt natürlich das Immunsystem in höchste Alarmbereitschaft. Allergien und chronische Krankheiten werden längst mit dem Leaky Gut Syndrom in Zusammenhang gebracht.

Würden sich nun beide Parteien ein wenig aufeinander zubewegen und würden auch die praktizierenden Schulmediziner den oben beschriebenen möglichen Zustand des Darmes mit in ihre Diagnostik einbeziehen, könnten darmreinigende Massnahmen vielleicht auch in viele schulmedizinische Therapien Einzug halten und den Menschen zu einer besseren Gesundheit verhelfen.

So wirkt eine Darmreinigung

Eine Darmreinigung sollte die drei oben genannten Problematiken (entzündete Darmschleimhaut, gestörte Darmflora und das Leaky Gut Syndrom) beheben helfen. Und genau das tut die Darmreinigung auch:

  • Sie beruhigt die Darmschleimhaut und lindert Entzündunggen
  • Sie hilft beim Aufbau einer gesunden Darmflora
  • Sie hilft bei der Heilung des Leaky Gut Syndroms

Eine Darmreinigung wirkt dabei auf so vielen verschiedenen Ebenen lindernd und regulierend auf den Organismus ein, dass sich durch sie erstaunliche Heilprozesse entwickeln können:

  • Eine Darmreinigung verbessert die Peristaltik und fördert eine regelmassige Darmentleerung: Eine verbesserte Peristaltik beschleunigt die Darmpassage des Nahrungsbreis und mindert somit die Rückvergiftung des Organismus. Bleibt nämlich der Nahrungsbrei zu lange im Darm liegen, kommt es bekanntlich zu Gärprozessen, Blähungen, Darmfloraverschiebungen mit u.U. Pilzbefall. Bei Gär- und Blähprozessen entstehen überdies Gifte. Auch Pilze geben stets toxische Stoffwechselabbauprodukte ab, die in den Blutkreislauf gelangen und den Organismus sehr belasten.
  • Eine Darmreinigung wirkt somit Blähungen entgegen.
  • Eine Darmreinigung entgiftet den Darm. Sie absorbiert überschüssige Säuren sowie die genannten gifte aus dem Darm, so dass diese gar nicht erst in den Blutkreislauf gelangen können.
  • Eine Darmreinigung entgiftet auch indirekt: Je gesünder der Darm ist, umso weniger Giftstoffe gelangen in den Blutkreislauf und somit zur Leber, unserem Hauptentgiftungsorgan. Die Leber wird also entlastet, sobald der Darm gereinigt ist.
  • Eine entlastete Leber ist nun viel funktions- und leistungsfähiger. Sie kann wieder viel besser zur Entgiftung des Organismus beitragen. Die Darmreinigung führt somit nicht nur direkt zur Entgiftung (ihre Komponenten saugen Giftstoffe im Darm auf), sondern auch indirekt zur Entgiftung des gesamten Organismus.
  • Eine Darmreinigung wirkt entzündungshemmend und heilend auf die Darmschleimhaut
  • Eine Darmreinigung beeinflusst die Darmflora positiv (die guten Darmbakterien vermehren sich, die schlechten werden mengenmässig reduziert). Die nun entstehende gesunde Darmflora aber hat wiederum sehr viele Vorteile für den Darm.

(Auszüge aus einem Artikel der Seite http://www.zentrum-der-gesundheit.de/darmreinigung-wissenschaftlich-betrachtet)

Deshalb bieten wir in unserer Praxis seit über 20 Jahren Colon-Hydro-Behandlungen an. Dies ist eine wohltuende, schonende und sehr effektive Art den Darm zu reinigen. 

Aminosäuren-nicht nur für Sportler wichtig

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Aminosäuren – ohne die Bausteine ist kein Leben möglich!

Was sind Aminosäuren?

Aminosäuren sind die kleinsten Bausteine aus denen unsere Gewebe aufgebaut werden. Wir nehmen diese durch den Verzehr von eiweißhaltiger Nahrung zu uns.

Im Verdauungstrakt werden die Eiweißmoleküle dann  zu Aminosäuren aufgespalten, aus denen der Organismus wieder körpereigene Proteine aufbaut.

Aminosäuren sind die Bestandteile aller Proteine und somit die Bausteinen des Lebens.

Ein Leben ohne Aminosäuren ist nicht möglich. Sie werden ständig gebraucht und verbraucht.

Es gibt 22 Aminosäuren, davon sind 8 essentiell (bei Säuglingen 10), d. h., sie müssen unbedingt mit der Nahrung von außen zugeführt werden (essentiel- wie essen J als kleine Eselsbrücke), da sie im Gegensatz zu den anderen nicht vom Körper selbst aus dem Produkten des Stoffwechsels gebildet werden können.

Der Stoffwechsel von Proteinen und Aminosäuren wird fast ausschließlich über die Leber gesteuert, hier ist wiederum eine gesunde Leber Voraussetzung.

Für diesen Stoffwechsel werden viele Vitalstoffe benötigt, besonders wichtig wäre hier z.B.  Vitamin B6.

Aminosäuren können aber auch durch verschiedene Faktoren wie z.Bsp. durch die freien Radikals geschädigt werden. Oder generell durch Fehlernährung viel zu wenig im Körper vorhanden sein, dann macht sich schnell ein Mangel an Aminosäuren bemerkbar, teilweise mit schweren Folgen.

Allgemeine Schwäche, chronische Müdigkeit, mentale Störungen, Depressionen, Gedächtnisstörungen, verminderte Infektresistenz, schlechte Wundheilung,…. um nur einige davon zu nennen.

Nachfolgend einige der wichtigsten Funktionen der Aminosäuren:

  • Aminosäuren sind Nährstoffe für ein gesundes Verdauungssystems.
  • Aminosäuren sind Bausteine für eine intakte Leberfunktion.
  • Aminosäuren gehören zur Vorbeugung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
  • Bei Nierenerkrankung kommt es auf die richtige Aminosäure- und Eiweißzufuhr an.
  • Aminosäuren sind Nahrung für Gehirn und Nervensystem.
  • Aminosäuren stärken das Immunsystem.
  • Aminosäuren haben Gewichts regulierende Eigenschaften.
  • Aminosäuren mindern den Knochenabbau.
  • Aminosäuren helfen Sportlern auf die Sprünge.
  • Aminosäuren schützen vor Eiweißmangel, und dadurch Muskelabbau und Kraftverlust im Alter.
  • Aminosäuren halten unsere Gefäße elastisch und geschmeidig

Möchten Sie wissen, wie es um Ihren Aminosäurenspiegel bestimmt ist? Geht ganz einfach, vorbeikommen, Blutabnehmen lassen und 2 Tage später ist der Befund da.

Ein Infekt jagt den anderen?

 

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Dann kann ich Ihnen nur raten sich einmal um Ihren Darm zu kümmern. Denn bekanntlich sitzt dort das Leben, die Gesundheit.

Vermutlich kennen Sie sich bereits bestens mit allerlei Hausmittel aus, die wir bei diversen Erkältungskrankheiten und Infekten anwenden. Sie haben auch schon die üblichen „Verdächtigen“ der Schulmedizin, von Aspirin über Antibiotika bis hin zu den Immunsystem unterstützenden Zinktabletten. Und trotzdem kaum ist der Infekt überstanden und Sie nehmen Ihr Sportprogramm wieder auf oder treffen sich mit Freunden um auszugehen, droht schon wieder der nächste Infekt. Was tun?

Haben Sie schon mal daran gedacht Ihre Darmflora untersuchen zu lassen und gegebenenfalls Ihren Darm zu sanieren? Falls Sie sich jetzt fragen, was Ihre Darmflora mit Ihrer Infektanfälligkeit zu tun hat?? Sehr viel!!!!  80 % unseres Immunsystem, also Immunzellen sowie lymphatisches Gewebe befinden sich in der Darmschleimhaut. Deshalb macht es wohl Sinn, dort therapeutisch anzusetzen, um das Immunsystem dauerhaft zu regulieren, wenn man ständig von Infekten geplagt ist.

Die Zellen des Immunsystems, die in der Darmschleimhaut sitzen, sind nicht nur für die Abwehr im Darm zuständig, sondern sie schulen auch unsere Immunzellen des gesamten Körpers. Mit Hilfe einer Darmsanierung wird die Schleimhaut des Darmes, die Darmflora, sowie das darm-assoziierte Immunsystem behandelt und ins Gleichgewicht gebracht.

Besonders wichtig ist hierbei auch die Darmschleimhaut, denn Sie  stellt die größte  Barriere zur Außenwelt dar und lässt in der Regel nur Stoffe durch, die über die Blutbahn aufgenommen werden sollen. Ist die Darmschleimhaut zu durchlässig (Leaky Gut),  gelangen Stoffe mit durch, die eigentlich im gesunden Zustand dort keinen Einlass fänden und das Immunsystem reagiert an dieser Stelle verstärkt, um die Stoffe zu eliminieren. Wird die Darmschleimhaut nicht wieder „repariert“, findet ein ständiger Reiz auf das Immunsystems statt, dies führt zu einem überforderten und geschwächten Immunsystem.

Allein schon die Hydro-Colon-Therapie verbessert das Immunsystem um ein vielfaches. Nicht umsonst machte man früher bei den Kindern einen Einlauf, wenn sie krank waren um das System zu entlasten und regenerieren.