Vitamin C – nicht nur für’s Immunsystem wichtig

Den meisten ist Vitamin C als immunstärkendes, antioxidatives Vitamin bekannt. Jedoch hat Vitamin C weitaus wichtiger Funktionen und Aufgabe in unserem Körper.

Vitamin C ist für die Bildung verschiedener Hormone und Neurotransmitter essentiell. Nachfolgend eine Aufstellung der verschiedenen Hormone/Neurotransmitter für deren Synthese Vitamin C ein wichtiger Cofaktor ist.

  • 5HTP, die Vorstufe des „Glückshormones“ Serotonin, aus diesem wird wiederum das Hormon Melatonin gebildet, welches unseren Tag-Nacht-Rythmus und somit die Schlafqualität bestimmt.
  • Noradrenalin und Adrenalin, wichtige Neurotransmitter in der Stressreaktion
  • Kortison und Hydrocortison, welche einen entzündungshemmenden Effekt haben, ebenso an der Stressreaktion beteiligt sind und an unserem Stoffwechsel
  • Vitamin D, beteiligt an unserem Immunsystem, Knochenstoffwechsel und wichtig für die Psyche (Nervensystem)
  • Gastrin, ein wichtiges Hormon, welches Einfluß auf die Verdauungsfunktion (Darmbewegung und Gallensekretion) hat.
  • TRH, ein überregulierendes Hormon zur Steuerung der Ausschüttung unserer Schilddrüsenhormone

Vitamin C wirkt antiallergisch, in dem es den Histaminabbau fördert, da es den histaminabbauenden Enzymen als Cofaktor dient. Gleichzeitig stabilisiert es die Mastzellen und reduziert die Ausschüttung von Histamin.

Weitere Aufgaben von Vitamin C:

  • die Aufnahme von Eisen aus dem Dünndarm wird durch die gleichzeitige Gabe von Vitamin C deutlich erhöht und verbessert,
  • recycelt Vitamin E und Glutathion
  • hilft bei der Umwandlung von Folsäure in die aktive Form
  • schützt unsere Gefäße und erhöht die Stickstoffverfügbarkeit
  • sorgt für die Synthese von Prolin und Lysin zu Hydroxprolin, welches in Kollagenstrukturen eingebaut wird und für die Stabilität aller bindegeweblicher Strukturen sorgt.
  • erhöht den Cholesterinabbau und unterstützt die Leber in ihrem Abbau von schädigenden Stoffen

Wodurch entsteht ein Vitamin C Mangel?

Chronische Erkrankungen führen grundsätzlich zu einem deutlich erhöhten Vitamin C-Bedarf und zu einem Mangel. Viele Arzneimittel, wie Schmerzmittel, Antidepressive, Beruhigungsmittel, Blutverdünner, künstliche Hormone, Zytostatika erhöhen den Vitamin C Bedarf ebenso wie eine Chemo- und Strahlentherapie.

Des Weiteren entsteht ein Vitamin C Mangel durch Ernährungsfehler und Diäten, sowie lange und falsche Lagerung frischer Lebensmittel. Regelmäßiger Alkoholkonsum, sowie Rauchen, Streß, leistungsorientierter Sport, körperliche Arbeit, Schwangerschaft, Wachstum, Infektionskrankheiten und Operationen erhöhen den Vitamin C Bedarf ebenfalls deutlich.

Der Vitamin C Gehalt in unseren Nahrungsmittel ist über die letzten Jahre um bis zu 90% vermindert. Zeitgleich steigt die Zahl der chronisch Kranken, die Umweltbelastung durch Toxine und Schwermetalle nimmt zu ebenso steigt der Stress und Druck bereits bei Grundschulkinder deutlich an.

Je nach Lebenssituation und/oder Grunderkrankung bzw. akuter Erkrankung, sowie bevorstehender oder überstandener Operation ist es sinnvoll eine Ergänzung mit Vitamin C entweder oral oder durch Infusionen vorzunehmen.

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