Unsere Leber – das regenerationsfähigste Organ

Sie haben richtig gelesen, unsere Leber ist nur mit Alkohol oder/und zu vielen Kohlenhydraten in Form von Brot!!, Nudeln, Gebäck und -ja sie lesen richtig- zu viel Obst „totzukriegen“.

Bei einigermaßen vernünftigem Lebensstil ist sie ein treues Organ das uns lange schützt.

Trotzdem ist die Leber recht sensibel – Sie Alle kennen den Spruch: Was ist dem über die Leber gelaufen?

Alles wirkt auf die Leber: Nahrung, Getränke, Emotionen. Und gerade auch psychischer Druck, Stress zeigt sich schnell und deutlich über der Leber an der Zunge. Lassen Sie sich bei Ihrem nächsten Besuch in unserer Praxis erklären was eine Leber/Streßzunge ist.

In einer gesunden Leber wird die aufgenommene Nahrung (Dünndarm/Blut) sortiert

und weiter verarbeitet – dieses Organ ist sozusagen unsere Stoffwechselzentrale.

Mit phantastischer Logistik sorgt die Leber für eine ausgewogene und optimal Nährstoffverteilung: Eiweiße, Fette, Kohlenhydrate, Hormone. Abfallprodukte werden entsorgt.

Aus ihrem Zuckerspeicher sorgt die Leber für ausreichend Energie u.a. für unser Gehirn zwischen den Mahlzeiten und nachts. Die Bauchspeicheldrüse produziert Insulin und gibt das Stopp-Signal wenn genügend Zucker für die Zellen vorhanden ist.

Was bekommt der Leber gar nicht? Natürlich macht ihr der Alkohol zu schaffen – das lassen wir jetzt mal außen vor weil es Jedermann weiß (leider nicht beherzigt).

42% der deutschen Bevölkerung haben jedoch eine nichtalkoholische Fettleber, viele wissen es lange gar nicht, haben jedoch erhebliche gesundheitliche Risiken:

Bluthochdruck, Herzrhythmusstörungen, Herzschwäche, Thrombosegefahr, Blutfettwerte erhöht (oft alle 4), Nierenerkrankungen.

Was ist passiert: Zu wenig Bewegung und gleichzeitig zu viele Kohlenhydrate überfordern unsere zentrale Steuereinheit und lässt zu viel Fett in der Leber selbst einlagern. Die Fettleber wird dann insbesondere Kohlenhydrate weiter in Fett umwandeln und einlagern. Und dieses ektope Fett (verirrtes Fett) verteilt sich im ganzen Körper – die bevorzugten Stellen kennen Sie Alle, zumindest diejenigen, die einen Spiegel zuhause haben. Und das trifft nicht nur die Übergewichtigen sondern auch schlanke Menschen – die nennt man TOFI (thin outside – fat inside)., oder bei der jüngeren Generation auch bekannt unter skinny fat (schlank aber fett) Und allein unsere Bauchhöhle kann 4 bis 6 l Fett einlagern!

Oben war schon vom Insulin die Rede und dem Stopp-Signal, das die Bauchspeicheldrüse gibt wenn genügend Zucker im Blut ist.

Die verfettete Leber ist leider taub für dieses Signal und gibt weiter Zucker ab – die Bauchspeicheldrüse produziert weiter Insulin, es entsteht eine Insulinresistenz, die Zellen nehmen kein Insulin mehr auf, die Bauchspeicheldrüse erschöpft sich, der Diabetes 2 ist vorprogrammiert.

Der Teufelskreis schließt sich – wir sind wieder bei den Folgeschäden die wir nicht nochmal wiederholen wollen.

Das Problem kennen Sie nun – wir auch die Lösung die wir gerne mit Ihnen teilen: Änderung des Lebensstils hin zu schmackhafter und gesunder Ernährung, entsprechenden Getränken, Bewegung. Auch mit biologischen Medikamenten und Infusionen, die die Risiken minimieren.

Auch hier gilt einer der Lieblingssätze unserer Praxis:

Tun muss es sei –oder es gilt nicht.

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