Milchsäure – rechtsdrehend – linksdrehend, wenn Sie das verwirrt lesen Sie weiter, wir erklären es Ihnen

Der menschliche Organismus ist heute vielen Belastungen ausgesetzt. Vor allem eine Lebensweise mit ungesunder Ernährung, viel Stress und hohem Medikamentenkonsum belasten sowohl die Hauptausscheidungsorgane Niere und Leber als auch das Vegetativem. Statt vollständig ausgeschieden zu werden, werden Gift- und Schlackenstoffe im Gewebe eingelagert. Dies belastet das Gewebe und führt in der Folge zu Erkrankungen vor allem chronischer Ausprägung. Daher spielen Regulationstherapien in der naturheilkundlichen Praxis eine zentrale Rolle. Diese Therapien aktivieren die Selbstheilungskräfte des Körpers, beseitigen die durch Gift- und Schlackenstoffe hervorgerufenen Blockaden im Gewebe und legen die Basis für eine erfolgreiche Anschlusstherapie.

Eine wichtige naturheilkundliche Therapiemethode zur Entgiftung des Bindegewebes ist die Injektion oder Infusion von potenzierter rechtsdrehender Milchsäure. Im Organismus wird die rechtsdrehende Form der Milchsäure (L(+)) als physiologisches Zwischenprodukt des anaeroben Kohlenhydratstoffwechsels gebildet. Leider kommt es im Zuge von Gär- und Fäulnisprozessen im Magen-Darm-Trakt auch zur Bildung der linksdrehenden D(-)-Milchsäure, welche nur sehr viel schwerer verstoffwechselt werden kann. Bei Anhäufung wird diese im Bindegewebe abgelagert und führt zu einer Regulationsstarre des Grundsystems, die unbehandelt zur Entwicklung chronischer Krankheitszustände führen kann. Mit der Gabe von potenzierter rechtsdrehender Milchsäure setzt man einen Reiz, der die Verstoffwechselung der linksdrehenden Milchsäure fördert, um so eine Rückführung in den physiologischen Grundzustand zu erreichen. (Pflüger, Praxishilfe für den Alltag, Ratgeber Injektionen)

Man kann auch sagen, die Milchsäure ist ein Zwischenprodukt in unserem Energiestoffwechsel. Im Stoffwechsel kann entweder linksdrehende Milchsäure gebildet werden oder die physiologisch wertvolle rechtsdrehende Milchsäure. Bei Übersäuerung des Körpers wird vermehrt die linksdrehende Milchsäure gebildet und im Bindegewebe oder Muskeln abgelagert (Cellulite, Muskelschmerzen). Rechtsdrehende Milchsäure dient als Puffersystem und baut Säurebelastungen im Organismus ab.

Die Milchsäuretherapie kann grundsätzlich immer und bei jeder Therapie als Therapieeinstieg angewandt werden um das Milieu vorzubereiten und dadurch die nachfolgenden Therapien effektiver zu machen und die Selbstregulation des Körpers wieder herzustellen.

Im Besonderen wird die Milchsäuretherapie bei nachfolgenden Krankheitsbildern angewendet:

  • rheumatische Beschwerden
  • Gelankschmerzen, Myalgien
  • Rückenschmerzen
  • Ischialgien
  • Kopfschmerzen
  • Entäußerung des Bindegewebes

Wenn Sie mehr zum Thema Milchsäure, Selbstregulation, Entsäuerung und Infusionen wissen möchten, dann besuchen Sie uns in der Praxis am Oberen Marktplatz 3 in 73614 Schorndorf.

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